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Sweet Little Lies von Scott, Kylie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
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Sweet Little Lies

Die Liebe ist das gefährlichste Spiel Betty Dawsey hat die Nase voll. Zwar liebt sie ihren Verlobten Thom, doch hält er sie stets ein wenig auf Abstand und lässt sie nie wirklich Teil seines Lebens werden. Daher hat sie sich entschlossen, ihn zu verlassen - und das mit einem Knall. Buchstäblich! Denn eine Explosion zerstört urplötzlich die gemeinsame Wohnung. Betty kommt mit knapper Not davon und findet dabei heraus, dass Thom, der nerdige Versicherungsvertreter, in Wahrheit Thom, der Geheimagent ist. Betty fällt aus allen Wolken - aber sie hat keine Zeit, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen. Denn jemand spielt ein falsches Spiel! Betty und Thom müssen nun nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihr Leben retten ... 'Wow! Dieses Buch hat mich überrollt wie ein Tsunami, ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen! Einfach grandios!' Sarina Bowen Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Kylie Scott!

Kylie Scott ist ein großer Fan erotischer Liebesromane und zweitklassiger Horrorfilme. Sie verlangt immer ein Happy End - wenn Blut und Gemetzel auch noch vorkommen, umso besser! Mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann lebt Kylie in Queensland, Australien. Sie war mit ihrer STAGE-DIVE-Reihe auf der NEW-YORK-TIMES-, der USA-TODAY- sowie der SPIEGEL-Bestseller-Liste vertreten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 279
    Erscheinungsdatum: 27.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736314184
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Lies
    Größe: 721 kBytes
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Sweet Little Lies

2. KAPITEL

In aller Frühe weckt mich ein Klopfen an der Tür. Fahles morgendliches Dämmerlicht stiehlt sich zwischen den Kanten der Vorhänge hindurch, die dunkle Schatten auf die kahlen weißen Wände werfen. Nachdem ich um ein Haar in die Luft gesprengt und gefoltert wurde und ein Verhör über mich ergehen lassen musste, sollte ich doch zumindest ausschlafen dürfen. Aber offensichtlich wird das nicht klappen.

Ich setze mich langsam auf und streiche mir die Haare aus dem Gesicht. Dabei achte ich auf das Klammerpflaster auf meiner Stirn und meine weiteren Verletzungen. Thom geht währenddessen mit gezogener Waffe zur Tür. Ich habe gar nicht bemerkt, dass er bei mir im Bett gelegen hat. Als mich vor einigen Stunden ein Albtraum geweckt hat, war er jedenfalls noch nicht da. Bizarr, wie entspannt er mit der Waffe umgeht. Als wäre sie lediglich eine Verlängerung seines Körpers. Nachdem er nachgeschaut hat, wer draußen vor der Tür steht, lockert er seinen Griff um die Waffe und signalisiert mir mit einem Nicken, dass alles in Ordnung ist.

Schlafen hat nichts geändert. Er wirkt auf mich noch immer wie ein Fremder mit Thoms Gesicht. Mehr als je zuvor. Ich weiß nicht, ob ich mich jemals daran gewöhnen kann, in diese kalten blauen Augen zu blicken.

»Wolf.« Der Mann, der das Zimmer betritt, ist groß und hager, hat schwarze Haare und braune Haut. Ich schätze ihn auf Ende zwanzig. Er trägt einen schicken Anzug und ein weißes Hemd, das er am Kragen aufgeknöpft hat. In den Händen hält er zahlreiche Einkaufstüten. Außerdem sieht er richtig gut aus. »Und das ist bestimmt deine wunderschöne Verlobte.«

Ich ziehe den Ausschnitt des Bademantels enger über meinem üppigen Dekolleté zusammen, weil - hallo.

»Das ist Crow«, erklärt mir Thom und steckt die Waffe zurück in den Hosenbund. Seine Füße sind nackt, ebenso wie sein Oberkörper. Wieder mal kann ich seine Narben deutlich sehen.

Er hat immer darauf bestanden, nur im Dunkeln Sex zu haben, und wenn er geduscht hat, hat er die Badezimmertür abgeschlossen. Ich dachte immer, das läge daran, dass er total verklemmt ist. Ich meine, wer hat denn bitte schön keine Makel? Nach all den Ausreden, die er vorgeschoben hat, um mich auf Distanz zu halten und seine Tarnung nicht auffliegen zu lassen, ist es seltsam, ihn jetzt so zu erleben. Eins steht definitiv fest: Ich möchte ihm noch immer für die ganzen Lügen und den Mist, den er während unserer Beziehung verzapft hat, eine kleben.

Er steht neben dem Bett und achtet darauf, zwischen mir und dem Fremden zu bleiben, obwohl er gleichzeitig sagt: »Er ist ein Freund.«

Crow lächelt. »Hast du nicht mal zu mir gesagt, dass es in diesem Geschäft keine Freunde gibt?«

Thoms Mundwinkel heben sich zu einem leichten zustimmenden Grinsen.

»Hi«, sage ich.

Crow stellt die Einkaufstüten auf dem Bettende ab. Die meisten tragen den Aufdruck der Nobelkaufhauskette Neiman Marcus. »Für dich, Betty. Kleider und so weiter. Da er mir deine Maße gegeben hat, sollten sie eigentlich passen. Ich freue mich sehr, deine Bekanntschaft zu machen. Ich wollte dich schon seit geraumer Zeit gern kennenlernen, aber jemand hat festgelegt, dass du absolut tabu bist.«

»Das war zu ihrem Besten. Und ich hatte dich gebeten, ein paar Sachen zum Anziehen zu besorgen«, sagt Thom hörbar verärgert. »Und nicht, den ganzen verdammten Laden leer zu kaufen.«

»Die Einkaufsberaterin brauchte die Provision, und du kannst es dir problemlos leisten. Der Ersatzring ist in der kleinen blauen Tüte. Den habe ich persönlich ausgesucht.«

Thom stöhnt genervt. »Will ich überhaupt wissen, was er gekostet hat?«

»Wahrscheinlich nicht.« Der Mann beugt sich vor und findet in dem Haufen Einkaufstaschen sofort, was er gesucht hat. Tatsächlich: In einer Tiffany-blauen Tüte steckt eine Ringschatulle. »Die Ehre gebührt wohl dir.«

Thom nimmt sich kommentarlos die kleine Schachtel, die n

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