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Tür an Tür mit dir von RIMMER, CHRISTINE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tür an Tür mit dir

Auf diese Frau hat Greg Banning sein Leben lang gewartet: spontan, warmherzig, humorvoll. Jahrelang lebten sie Tür an Tür, warum nur hat er Megan nie richtig wahrgenommen? Auf einmal weckt sie sehnsüchtige Wünsche in ihm. Ein Traum wird für Greg wahr, als er erkennt, dass Megan fühlt wie er. Weshalb zögert sie dann, ihre Leidenschaft zuzulassen? Er ahnt nicht, dass Megan sich wie eine Verräterin fühlt. Denn sie hat Gregs Exfrau - ihrer besten Freundin - ein Versprechen gegeben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862958993
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 626 kBytes
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Tür an Tür mit dir

1. KAPITEL

"Tante Megan, ich muss mal", flüsterte die kleine Olivia nervös.

Megan Schumacher drückte auf den Startknopf ihrer Spülmaschine, bevor sie ihre Nichte liebevoll anschaute.

"Toilette." Megan zeigte in die Richtung. "Schnell."

Die blonden Locken wippten, als die Kleine den Kopf schüttelte. "Da ist schon jemand." Sie rümpfte die Stupsnase. "Jemandem ist schlecht. Und in unserem Bad oben ist auch schon jemand und weint." Sie meinte das Bad, das sie mit ihren Brüdern Anthony und Michael teilte.

Wunderbar. "Was ist mit dem Bad deiner Mom?"

"Anthony ist da drin", klagte Olivia. "Er hat gebrüllt, dass ich weggehen soll."

Der älteste Sohn ihrer Schwester war neun Jahre alt. In letzter Zeit hatte er sich verändert. Wenn er nicht gerade schwieg und beleidigt war, befahl er jedem, ihn in Ruhe zu lassen.

Olivia verdrehte die blauen Augen. "Tante Megan, ich muss dein Bad benutzen."

"Aber natürlich. Warum hast du das nicht gleich gesagt?"

Ihre Nichte seufzte gequält. "Ist es frei?"

"Sicher. Brauchst du Hilfe?"

Das kleine Mädchen richtete sich auf. "Nein, danke. Schließlich bin ich schon sieben", entgegnete sie stolz. Dann drehte sie sich um und ging durch die Küchentür in einen überdachten Durchgang zu Megans Apartment über der Garage.

"Wie niedlich", bemerkte die Nachbarin Marti Vincente, während sie ein Blech mit gefüllten Champignons aus dem Backofen holte. Bei der Veranstaltung des alljährlichen Straßenfestes wechselten sich die Nachbarn ab, aber Marti und ihr Mann lieferten meist das Essen. Die gefüllten Champignons sahen genauso lecker aus wie alles andere, das Marti und Ed in Angelas Küche gebracht hatten.

Marti war elegant und attraktiv und führte mit ihrem Mann ein Restaurant. Jeden Tag war sie von verführerischem Essen umgeben, aber sie blieb gertenschlank. Wirklich ungerecht!

Megan blickte auf ihr weites orangefarbenes T-Shirt und ihre ausgewaschene Jeans. Unter ihren bequemen, alten Kleidungsstücken verbarg sich eine Figur, die mit der von Marti nicht mithalten konnte.

"Champignons?", bot Marti an. "Hier sind schon einige, die abgekühlt sind ..."

Das ließ Megan sich nicht zweimal sagen. Sie steckte einen der leckeren Pilze in den Mund und stöhnte entzückt. "Unglaublich." Durch das Fenster über der Spüle sah sie die Nachbarn, die in Gruppen zusammenstanden, an eisgekühlten Getränken nippten und sich über das köstliche Fingerfood der Vincentes hermachten.

Angela war auch draußen und mischte sich mit einem Tablett voll Leckereien unter die Gäste. Da ihre Schwester beschäftigt war, musste Megan sich darum kümmern, was sich laut Olivia in den Bädern im Haus abspielte. Resigniert aß Megan noch einen Champignon, bedankte sich bei Marti und ging in den hinteren Flur.

Dort sah sie Rebecca Peters, die vor der Toilette stand. Rebecca hatte das Haus gegenüber dem der Vincentes gemietet. Sie trug ein leichtes Sommerkleid in ihrer Lieblingsfarbe Schwarz mit dazu passenden hochhackigen Designer-Schuhen. Rebecca Peters war absolut nicht der Typ, der in eine Vorstadt passte. Keiner der Nachbarn konnte verstehen, warum sie in den Vorort Rosewood gezogen war, der anderthalb Stunden mit dem Zug entfernt von New York City lag.

"Was ist los?", fragte Megan, als sie Rebeccas besorgten Blick bemerkte.

Sie verzog die Brauen. "Ich glaube, Molly ist da drin ..."

Molly gehörte das Haus Nr. 7, Danbury Way. Sie war ein glücklicher Single und steckte sämtliche Energie in ihre erfolgreiche Beratungsfirma.

"Geht es ihr nicht gut?", wollte Megan wissen.

Rebecca nickte, bevor sie leise antwortete. "Eben war noch alles in Ordnung. Wir unterhielten uns draußen, und dann wurde sie ganz grün und ..." Rebecca schüttelte den Kopf. "Ich weiß nicht, was mit ihr los ist ..."

Nun ergriff Megan die Initiative. Sie klopfte leicht an die Tür. "Molly? Molly, geht es dir gut

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