text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Taken - Eiskalte Jagd von Eden, Cynthia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.02.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Taken - Eiskalte Jagd

Er schwor, sie zu beschützen. Aber das Versprechen kann sie beide zerstören ... Bailey Jones konnte sich und eine andere Geisel aus den Fängen eines brutalen Killers befreien - des 'Todesengels', wie sich der Killer selbst nannte. Doch nach ihrer Flucht verschwand Baileys Mitgefangene plötzlich spurlos. LOST-Agent Asher Young wird der Fall übertragen. Bailey fühlt sich augenblicklich zu dem charismatischen und geheimnisvollen Ex-SEAL hingezogen. Aber Asher kann nicht zulassen, dass seine wachsenden Gefühle für Bailey ihn von seinem Job ablenken. Er will nicht, dass die Dämonen seiner Vergangenheit auch sie heimsuchen. Doch nur sie ist es, die seine Albträume lindern kann. Bailey hat die Mauern des toughen Soldaten längst durchbrochen, aber die Gefühle, die er für sie hat, sind genauso dunkel und gefährlich wie die Vergangenheit, der er versucht zu entgehen. Als immer mehr Frauen Opfer des Todesengels werden, muss Asher den brutalen Killer stoppen. Doch der Serienkiller setzt alles daran, sein nächstes Opfer in seine Gewalt zu bringen: Bailey ... Der neue packende Romantic-Suspense-Liebesroman der New York-Times-Bestseller-Autorin Cynthia Eden - erotische Spannung und atemberaubender Thrill jetzt bei beHEARTBEAT. 'Cynthia Edens Bound - Tödliche Erinnerung ist so, wie Romantic Suspense sein soll - mitreißend, furios und extrem sexy!' Karen Rose

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 418
    Erscheinungsdatum: 13.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732554072
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1654 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Taken - Eiskalte Jagd

Prolog

Bailey Jones wollte nicht sterben. Nicht so. Nicht gefesselt, gefoltert und mutterseelenallein in diesem verdammten Verschlag. Sie spürte ihre Finger nicht mehr. Eigentlich hätte ihr das Angst machen müssen - diese schreckliche Taubheit -, aber Angst hatte sie schon lange nicht mehr. Stattdessen war sie außer sich. So verdammt wütend. Wie hatte das passieren können? Wie hatte ihr das passieren können? Und warum, warum ließ das Arschloch, das sie gefangen hielt, sie nicht einfach gehen?

Sie lag mit dem Gesicht auf dem rauen Holzboden der Hütte und zerrte an dem Seil, mit dem ihre Handgelenke gefesselt waren, aber es lockerte sich nicht. Vor einiger Zeit hatten ihre Handgelenke geblutet, da war sie sich sicher. Aber hatten sie inzwischen aufgehört? Vielleicht blutete sie noch immer - entweder aus den Wunden an den Handgelenken oder aus den zahlreichen Stichverletzungen, mit denen ihr ganzer Körper übersät war. Bailey wusste es nicht.

Das Einzige, was sie wusste, war, dass sie jetzt seit fast drei Tagen in dieser Hütte lag. Das Licht, das von draußen in den Raum fiel, verriet ihr, ob es gerade Tag oder Nacht war. Ihre Lippen waren rau und aufgesprungen, und sie hatte Halsschmerzen - vom Schreien und vor Durst. Der Bastard, der sie hier festhielt, hatte ihr nur ein paar winzige Schlucke Wasser gegeben. Und nichts zu essen. Nicht das winzigste bisschen. Keine Möglichkeit, auf die Toilette zu gehen.

Nur Schmerz.

Sie kroch langsam über den Fußboden, bewegte sich wie ein Wurm vorwärts. Wenn sie nur auf die andere Seite des Raumes gelangen könnte, wo die Tür war. Wenn sie diese Tür erreichte, konnte sie entkommen.

Ihr Entführer hatte einen Fehler begangen. Nachdem er sie das letzte Mal mit dem Messer bearbeitet hatte, hielt er sie für bewusstlos. Das hatte Bailey schnell gelernt: Er hatte nur Spaß daran, ihr wehzutun, wenn sie bei Bewusstsein war. Wenn nicht ... hatte er auch keine Lust mehr, sie zu verletzen. Er liebte es, sie leiden zu sehen. Liebte es, zu hören, wie sie ihn anflehte.

Elf Messerstiche ... er hatte laut mitgezählt. Nach diesen elf hatte er aufgehört, völlig außer Atem, am ganzen Körper zitternd. Und als er innegehalten hatte ...

Habe ich einfach so getan, als wäre ich nicht mehr bei Bewusstsein. Und der Freak mit der Skimaske ist aus dem Raum gestürmt. Er war so in Eile gewesen, dass er die Tür hatte offen stehen lassen. Sie hatte sich vom Bett auf den Boden fallen lassen - und jetzt würde sie aus dieser Hütte verschwinden. Ihre Wut gab ihr die Kraft, die sie brauchte, um weiterzukriechen. Sie würde die Tür erreichen. Hier rauskommen und ...

Ihr Shirt blieb an einem Nagel hängen. Sie hatte ihn noch nicht mal gesehen, aber als sie weiterrobbte, spürte sie seinen Kopf, der groß und rund aus dem Holzboden herausragte. Vor Aufregung ging ihr Atem noch schneller. Bailey drehte sich so, dass das Seil, mit dem ihre Handgelenke gefesselt waren, den Nagel berührte. Dann versuchte sie krampfhaft, die Fesseln damit zu durchtrennen. Arbeitete immer hektischer und verzweifelter. Ihr Atem kam viel zu schnell, und ihre Lippen fühlten sich immer trockener an, ihre Zunge immer geschwollener.

Ich schaffe es hier raus. Ich werde entkommen.

Die ersten vierundzwanzig Stunden hatte sie geglaubt, in einem Alptraum gefangen zu sein. Das alles für ein Riesenmissverständnis gehalten. Es war einfach nicht möglich, dass sie hier gefesselt und geknebelt in dieser dreckigen Hütte lag. In der Gewalt eines kranken Freaks mit einer Skimaske, der immer wieder mit seinem Messer auf sie einstach und lachte, wenn sie schrie. Das konnte ihr einfach nicht passieren.

Nicht ... ihr .

Sie hatte die Berichte im Fernsehen verfolgt in den letzten Wochen. Berichte über Frauen, die in den Bergen North Carolinas verschwunden waren. Tragische Geschichten. Ihre armen Familien, die um Hin

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen