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Tanz ins Glück von THEDEN, JOHANNA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tanz ins Glück

Während Philipp von einer gemeinsamen Tanzkarriere mit Samia träumt, gibt Gregor die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr nicht auf. Um ihre Liebe zurückzugewinnen, überlegt er sich eine romantische Liebeserklärung, eine Spur der Herzen, der Samia nur zu folgen braucht - direkt in seine Arme. Verunsichert steht Samia davor und überlegt, was sie tun soll. Ausgerechnet in diesem Moment kommt Simon dazu und macht ihr eine herzzerreißende Liebeserklärung. Wie wird sich Samia entscheiden?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 11.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863493820
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 299 kBytes
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Tanz ins Glück

1. KAPITEL

"André? Was ist los? Warum lässt du mich nicht rein?"

Charlotte stand noch immer vor Johann Grubers Haus. Von Felix hatte sie erfahren, dass André sich dorthin zurückgezogen hatte. Aber er öffnete einfach nicht ...

Sie ahnte nicht, dass André drinnen der Angstschweiß auf der Stirn stand - er hatte Klaus Krämer, der ihn in seiner Jugend drangsaliert hatte, entführt und in Johanns Küche an einen Stuhl gefesselt. Er konnte Charlotte unmöglich hereinlassen ...

"Ist dir was passiert?", rief sie von draußen. "Soll ich einen Arzt rufen?"

Er atmete tief durch. "Charlotte? Bist du's?", entgegnete er betont harmlos.

"Endlich! Ist bei dir alles in Ordnung?" Die Erleichterung in ihrer Stimme war nicht zu überhören.

"Ja, ich habe dich nur nicht gehört", behauptete er. "Ich mache gleich auf, kleinen Moment noch." Hektisch schleppte er seinen Gefangenen nach oben. Dann rannte er wieder nach unten, atmete noch einmal tief durch und öffnete die Tür.

Charlotte blickte ihn an und ging an ihm vorbei in die Wohnung. Stirnrunzelnd sah sie sich um. "Ist dir etwas runtergefallen, oder was hat da so gerumpelt?"

"Ich bin aus Versehen gegen den Tisch gestoßen", log er und schloss die Tür.

Sie musterte ihn skeptisch.

"Als du geklopft hast, habe ich gerade geschlafen. Hier sah es bis eben noch ganz schrecklich aus. Ich wollte ein wenig Ordnung schaffen ..."

Ihr war anzusehen, dass sie ihm nicht glaubte.

"Was hältst du von einem Spaziergang?", versuchte André, sie abzulenken - und vor allem aus dem Haus zu locken.

Doch Charlotte ließ sich nicht so leicht abfertigen. Sie wollte mit ihm reden. Jetzt. "Gern. Aber hast du vorher was zu trinken für mich?", fragte sie also und lief in die Küche.

Andre schluckte.

Charlotte hatte sich derweil an den Küchentisch gesetzt. Erwartungsvoll sah sie ihn an. "Möchtest du mir nicht endlich sagen, was los ist?"

"Nichts ist los!", entgegnete André, dem es gar nicht recht war, sie im Haus zu haben. "Ich brauche einfach ein paar Tage Urlaub, das ist alles."

"Warum verkriechst du dich hier?"

"Ich habe dir doch gesagt, ich brauche ein bisschen Abstand."

"Ich weiß, dass es in der Küche oft stressig zugeht, aber bislang hast du das immer gut verkraftet."

"Bislang ist mir dein Ex auch nicht an die Gurgel gegangen", knurrte er. "Seit er weiß, dass wir miteinander geschlafen haben, greift er mich an, wo er kann. Und irgendwann läuft das Fass eben über."

"Hat es was mit diesem Krämer zu tun?" Forschend blickte sie ihm ins Gesicht.

"Quatsch!"

"Mach mir nichts vor! Du kennst den Mann, stimmt's?"

André erstarrte. Jetzt war guter Rat teuer ...

Zumindest gelang es ihm, Charlotte doch noch zu einem Spaziergang zu überreden. Das gab ihm ein wenig Zeit, um sich eine Ausrede einfallen zu lassen. Und als sie schließlich die Dorfstraße entlangschlenderten, war ihm eine passende kleine Geschichte eingefallen.

"Weißt du, was dieser Banause gesagt hat, nachdem wir ihm den Fasan serviert hatten?", begann er und gab sich empört. "'So schlecht habe ich das letzte Mal in einer DDR-Kantine gegessen.'"

Charlotte konnte kaum glauben, was sie da hörte. "Aber dass du deswegen vor allen Gästen laut wirst ... Das ist doch sonst nicht deine Art."

"Dieser Krämer hat einen wunden Punkt bei mir getroffen", erklärte André scheinbar zerknirscht. "Damals, im Osten, musste ich Kohl, Schnitzel und so was kochen. Dabei habe ich immer von der Haute Cuisine geträumt - Hummer, Filet ..."

"Du bist ein Meisterkoch. Das sagen alle."

André seufzte schwer. "Nur ich glaube nicht daran. Nicht wirklich."

"Aber wieso? Du beweist dein Können jeden Tag. Denk an deinen Stern ..."

Doch er sah sie nur voller Zweifel an.

Jana und Gregor saßen noch immer in der Praxis. Gregor hatte kurz zuvor mehr als ungeschickt versuc

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