text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

TARZAN UND SEINE TIERE Dritter Band des TARZAN-Zyklus von Burroughs, Edgar Rice (eBook)

  • Verlag: Apex-Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

TARZAN UND SEINE TIERE

Als Schiffbrüchiger auf eine Dschungel-Insel verschlagen, lehrt Tarzan seine wilden Gefährten - Sheeta, den blutrünstigen Panther, und Akut, den mächtigen Gorilla -, ihm im Kampf zur Seite zu stehen. Mit ihrer und des riesigen Schwarzen Mugambi Hilfe entkommen sie der Insel und erreichen das Festland, wo sie die Spur des gefährlichen Kidnappers aufnehmen, der den kleinen John raubte und der Tarzans Frau Jane als Geisel festhielt... Der Roman TARZAN UND SEINE TIERE erschien erstmals im Jahr 1914 (unter dem Titel THE BEASTS OF TARZAN) im ALL-STORY-CAVALLIER-Magazin. Der Apex-Verlag veröffentlicht TARZAN UND SEINE TIERE in der deutschen Übersetzung von Fritz Moeglich, bearbeitet von Christian Dörge. Edgar Rice Burroughs ( 1. September 1875 in Chicago, Illinois; ? 19. März 1950 in Encino, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Burroughs wurde bekannt als Erzähler diverser fiktionaler Abenteuergeschichten der Trivialliteratur, die sich vor allem dem frühen Fantasy- und Science-Fiction-Genre zuordnen lassen. Die bekanntesten von ihm eingeführten und in der Folge von anderen in zahlreichen Filmen und Comics etablierten Heldencharaktere sind Tarzan und John Carter.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 199
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783750226807
    Verlag: Apex-Verlag
    Größe: 1734 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

TARZAN UND SEINE TIERE

Erstes Kapitel: Entführt

"Die ganze Geschichte ist in mysteriöses Dunkel gehüllt", sagte d'Arnot. "Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sowohl die Polizei als auch die Geheimagenten des Generalstabs vor einem Rätsel stehen. Alles, was ihnen bekannt ist, beschränkt sich auf die Tatsache, dass Nikolas Rokoff die Flucht gelungen ist."

John Clayton, Lord Greystoke - der Mann, der einmal "Tarzan von den Affen" genannt wurde -, saß stumm in der Pariser Wohnung seines Freundes, Leutnant Paul d'Arnot, und blickte nachdenklich auf die Spitzen seiner makellos glänzenden Schuhe.

Erinnerungen stiegen in ihm auf, hervorgerufen durch die Nachricht von der Flucht seines Erzfeindes aus dem französischen Militärgefängnis, in das er auf Grund des durch Tarzans Aussage zustande gekommenen Urteils auf Lebenszeit eingeliefert worden war.

Tarzan dachte an die verschiedenen Versuche Rokoffs, ihn aus dem Wege zu räumen, und er zweifelte nicht daran, dass der Russe nun, da er wieder frei war, seine Anstrengungen vervielfachen würde.

Tarzan hatte erst vor kurzem seine Frau und seinen kleinen Sohn nach London gebracht, um ihnen die Unannehmlichkeiten und Gefahren der Regenzeit zu ersparen, die ihnen auf der großen Besitzung in Uziri drohten, dem Lande der wilden Waziri-Krieger, das Tarzan einst beherrscht hatte.

Er hatte den Kanal zu einem kurzen Besuch bei seinem alten Freund überquert, aber schon hatte die Nachricht von der Flucht des Russen einen Schatten über seinen Aufenthalt in Paris geworfen, so dass er eine sofortige Rückkehr erwog, obwohl er kaum angekommen war.

"Sie wissen, dass ich nicht für mich selbst fürchte, Paul", sagte er nach langem Schweigen. "Ich habe in der Vergangenheit oft genug die Angriffe Rokoffs auf mein Leben abgewiesen, aber jetzt geht es nicht mehr um mich allein. Wenn ich diesen Burschen richtig einschätze, wird sein nächster Anschlag nicht mir selbst, sondern meiner Frau oder meinem Sohn gelten, weil er weiß, dass er mich dadurch am härtesten treffen würde. Ich muss sofort zu ihnen zurückkehren und bei ihnen bleiben, bis Rokoff wieder hinter Gittern sitzt - oder den Tod gefunden hat."

Zur gleichen Zeit, als diese Unterhaltung in Paris stattfand, besprachen zwei Männer in einem kleinen Haus am Stadtrand von London ihre Pläne. Beide waren finstere, verschlagen wirkende Gestalten. Der eine von ihnen trug einen dunklen Bart, während die Wangen des andern, dessen bleiches Gesicht auffiel, mit mehrere Tage alten Stoppeln bedeckt waren.

"Du musst dich von deinem Bart trennen, Alexis", sagte der Mann mit dem bleichen Gesicht. "Solange du ihn trägst, erkennt er dich auf den ersten Blick. In einer Stunde gehen wir auseinander. Hoffen wir, unsere beiden ahnungslosen Ehrengäste an Bord der Kincaid begrüßen zu können, wenn wir uns wiedersehen. In zwei Stunden werde ich mit einem von ihnen auf dem Weg nach Dover sein. Du müsstest, wenn du dich an meine Instruktionen hältst, morgen Abend mit dem anderen eintreffen, vorausgesetzt, dass er so schnell nach London zurückkehrt, wie ich annehme. Unsere Anstrengungen werden sich in klingender Münze und anderen angenehmen Dingen auszahlen, mein lieber Alexis. Dank der Kurzsichtigkeit der Franzosen, die mein Entkommen streng geheimgehalten haben, hatte ich genügend Gelegenheit, meinen Plan in allen Einzelheiten auszuarbeiten. Wir brauchen nicht zu fürchten, dass es schiefgeht. Ich habe an alle Möglichkeiten gedacht. Und nun auf Wiedersehen und viel Glück!"

Drei Stunden später stieg ein Postbote die Treppe zur Wohnung Leutnant Paul d'Arnots empor.

"Ein Telegramm für Lord Greystoke", sagte er zu dem Diener, der ihm öffnete. "Ist er hier?"

Der Diener bejahte, quittierte den Empfang und brachte Tarzan das Telegramm. Tarzan riss den Umschlag auf, und sein Gesicht wurde bleich, als er den Text las.

"Lies, Paul", sagte er und gab

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen