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TARZAN VON DEN AFFEN Erster Band des TARZAN-Zyklus von Burroughs, Edgar Rice (eBook)

  • Verlag: Apex-Verlag
eBook (ePUB)
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TARZAN VON DEN AFFEN

1888: Tief im Herzen des Kongo nimmt Kala, das wilde Gorilla-Weibchen vom Stamme Kerchaks, ein winziges menschliches Lebewesen an Kindes statt an. Hier lernt Tarzan, behütet von Kala, die Geheimnisse des Dschungellebens kennen. Er erwirbt die gleichen gewaltigen Kräfte wie die anderen Gorillas, ihre scharf ausgeprägten Sinne, die alle in freier Wildbahn lebenden Tiere brauchen, wenn sie überleben wollen. Hier wird auch Tarzans lebenslange Freundschaft mit dem Stamm Tantors, des großen grauen Elefanten, begründet. Und hier erringt er durch die menschliche Intelligenz, die ihm gegeben ist, die Führung über seinen eigenen Stamm. Aber die Zivilisation macht auch vor dem Dschungel nicht halt, und es erweist sich, dass selbst ein Wesen wie Tarzan dem Geschick und der Verschlagenheit der Menschen nicht immer gewachsen ist... Der Roman TARZAN VON DEN AFFEN erschien erstmals im Oktober 1912 (unter dem Titel TARZAN OF THE APES) im The-All-Story-Magazin und ist der Auftakt einer 24teiligen Roman-Serie, die den literarischen Ruhm von Edgar Rice Burroughs begründete. Der Apex-Verlag veröffentlicht TARZAN VON DEN AFFEN in der deutschen Übersetzung von Fritz Moeglich, bearbeitet von Christian Dörge. Edgar Rice Burroughs ( 1. September 1875 in Chicago, Illinois; ? 19. März 1950 in Encino, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Burroughs wurde bekannt als Erzähler diverser fiktionaler Abenteuergeschichten der Trivialliteratur, die sich vor allem dem frühen Fantasy- und Science-Fiction-Genre zuordnen lassen. Die bekanntesten von ihm eingeführten und in der Folge von anderen in zahlreichen Filmen und Comics etablierten Heldencharaktere sind Tarzan und John Carter.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 246
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783750225671
    Verlag: Apex-Verlag
    Größe: 1766 kBytes
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TARZAN VON DEN AFFEN

Zweites Kapitel: Das Zuhause in der Wildnis

Sie brauchten nicht lange zu warten, denn als Clayton am nächsten Morgen an Deck ging, um den gewohnten Spaziergang zu. machen, erklang ein Schuss, dem sofort andere folgten. Der Anblick, der sich Clayton bot, entsprach seinen schlimmsten Befürchtungen. Offiziere und Besatzung des kleinen Schiffes standen sich kampflustig gegenüber. Der Schwarze Michael führte die Mannschaft an. Nach der ersten, von den Offizieren abgegebenen Salve hatten die Matrosen Deckung gesucht und erwiderten das Feuer der fünf Offiziere, die für sie die verhasste Autorität des Schiffes repräsentierten. Zwei Besatzungsmitglieder waren bereits gefallen, und in dieser Sekunde warf ein gutgezielter Schuss den Steuermann zu Boden. Auf Befehl des Schwarzen Michaels stürmten seine Männer auf die restlichen vier Offiziere los. Nur sechs der Matrosen besaßen Schusswaffen, die anderen hatten sich mit Bootshaken, Äxten, Beilen und Knüppeln bewaffnet.

Der Kapitän lud gerade nach, als der Angriff erfolgte. Die Pistole des Zweiten Steuermannes hatte Ladehemmung, so dass nur zwei Offiziere ihre Waffen auf die Anstürmenden richten konnten. Beide Parteien stießen wilde Verwünschungen aus, in die sich die Schreie und das Stöhnen der Verwundeten mischten. Schritt um Schritt wichen die Offiziere zurück, dann begann das blutige Handgemenge. Die Axt in der Hand eines herkulischen Negers spaltete den Schädel des Kapitäns von der Stirn bis zum Kinn, Sekunden später sanken die anderen Offiziere blutüberströmt zu Boden.

Während des kurzen, verbissenen Kampfes hatte Clayton an der Reling gelehnt und gelassen seine Pfeife geraucht, als sähe er einem Kricketmatch zu. Nun dachte er an seine Frau, die allein unter Deck war, und wandte sich zum Gehen. Zu seinem Erstaunen sah er Alice an der nach unten führenden Treppe stehen.

"Seit wann bist du an Deck, Alice?", fragte er besorgt.

"Seit es begann", erwiderte sie. "Wie schrecklich, John, wie schrecklich! Was können wir jetzt noch erhoffen, da diese fürchterlichen Männer das Schiff in der Gewalt haben?"

"Unser Frühstück", sagte Clayton und zwang sich zu einem Lächeln, um ihre Furcht zu zerstreuen. "Zumindest werde ich sie fragen, wie es damit steht. Sie dürfen nicht auf den Gedanken kommen, wir erwarteten etwas anderes als die höflichste Behandlung."

Die Besatzungsmitglieder hatten sich inzwischen um die toten und verwundeten Offiziere geschart und warfen sie der Reihe nach über Bord. Mit der gleichen Herzlosigkeit und Ungerührtheit ließen sie ihre eigenen Toten und Verwundeten folgen. Dann erspähte einer von ihnen die sich nähernden Claytons und stürmte mit dem Ruf "Noch zwei von den Brüdern!" auf sie zu.

Aber der Schwarze Michael war schneller, und der Angreifer sank mit einer Kugel im Rücken zu Boden, bevor er drei Schritte gemacht hatte. Mit lauter Stimme verschaffte sich der Schwarze Michael Gehör, er wies mit dem Finger auf Clayton und Alice.

"Die da sind meine Freunde und werden in Ruhe gelassen, verstanden?", sagte er. "Jetzt bin ich Kapitän dieses Schiffes und gebe die Befehle." Er nickte Clayton zu. "Halten Sie sich abseits und kümmern Sie sich um nichts anderes, dann belästigt Sie niemand."

Die Claytons befolgten seinen Rat. So begegneten sie nur selten einem Besatzungsmitglied und erfuhren nichts von den Plänen der Männer. Gelegentlich hörten sie lauten Streit zwischen den Meuterern, und zweimal zerrissen Schüsse die Stille, die über dem Schiff lag. Aber es schien, als sei der Schwarze Michael durchaus der Mann, seine aus halben Verbrechern bestehenden Untergebenen im Zaum zu halten.

Am fünften Tag nach der Ermordung der Offiziere kam Land in Sicht. Ob es sich um eine Insel oder um Festland handelte, wusste der Schwarze Michael nicht. Er verkündete Clayton, dass er und seine Frau mit ihrer Habe an Land gebracht würden, wenn es sich um bew

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