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Taste of Love - Geheimzutat Liebe Roman von Anderson, Poppy J. (eBook)

  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Eine Prise davon macht jedes Essen besser - Geheimzutat Liebe Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel - doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat? Der erste Band der bezaubernden Liebesroman-Reihe 'Taste of Love' von Bestseller-Autorin Poppy J. Anderson.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732533350
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2359 kBytes
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Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Andrew Knight ignorierte seine Assistentin, die ihm im Nacken saß und von Sekunde zu Sekunde mehr Unwillen auszustrahlen schien. Um sich ein wenig abzuschirmen, hielt er sich das Handy ans Ohr und lauschte mit aller Geduld, zu der er momentan fähig war, den schier endlosen Ausführungen seiner Tante.

Eigentlich hatte er genug zu tun und ahnte nach einem kurzen Blick auf seine Armbanduhr, dass ihm der größte Stress des Tages noch bevorstand, auch ohne dass Tante Daisy ihm kostbare Zeit raubte. Da sie jedoch nicht nur seine Tante, sondern auch seine Managerin war, blieb ihm gar nichts anderes übrig, als das eindimensionale Gespräch fortzuführen und zu hoffen, dass ihr bald die Stimme versagte. Das atemlose Krächzen, das sie mittlerweile ausstieß, während sie ihm von ihrer neuesten Idee berichtete, ließ jedenfalls vermuten, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft auflegen würde.

Stumm und zudem wenig begeistert hörte sich Andrew an, was Tante Daisy zu sagen hatte, und marschierte währenddessen durch sein Restaurant, das jetzt am Vormittag noch menschenleer war. Missmutig runzelte Andrew die Stirn, als er an den kunstvoll abgewetzten Chesterfieldsesseln des Empfangsbereichs vorbeilief und dabei an den Künstler dachte, der unbedingt heute mit ihm über die Möglichkeit sprechen wollte, seine Bilder in Andrews Restaurant auszustellen. Normalerweise hätte Andrew einem solchen Termin niemals zugestimmt, doch da der Maler der Freund des Bruders seiner Ex war, hatte er zähneknirschend versprochen, ihn zu treffen.

Seit er vor einigen Monaten sein Restaurant Knight's in Boston eröffnet hatte, häuften sich die Anrufe alter Schulfreunde, ehemaliger Freundinnen und längst vergessener Bekannter, die ihn um irgendwelche Gefallen baten. Andrew wusste selbst, dass er auf solche Anfragen nicht eingehen sollte, doch in diesem Fall war es anders: Diese Frau hatte ihn nackt gesehen und auf seinen damaligen Wunsch hin Dinge getan, die in einigen Bundesstaaten gegen das Gesetz verstießen. Wenn sie ihn jetzt um einen Gefallen bat, konnte er schlecht Nein sagen.

"Die Produzenten sind begeistert, Andrew! Wir haben ..."

"Moment, Tante Daisy", unterbrach er nun doch den Monolog seiner Tante und blieb an der glänzend polierten Bar stehen. Mit zwei Handgriffen korrigierte er die Position von einem der Barhocker, der nachlässig und völlig schief an den Tresen geschoben worden war, runzelte die Stirn und brummte in den Hörer hinein: "Du hast bereits mit einem Produzenten gesprochen?"

Das Seufzen seiner übereifrigen Tante klang entschuldigend. "Ich weiß, dass ich das erst einmal mit dir hätte besprechen müssen, Andy, aber die Gelegenheit ergab sich völlig spontan. Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist, nicht wahr?"

Andrew fielen sofort zwei Dinge auf: Erstens nannte Tante Daisy ihn nur dann Andy, wenn sie ihn weichkochen und von einer Idee überzeugen wollte. Und zweitens verlegte sie sich immer dann auf Sprichwörter, wenn sie sich ertappt fühlte. Dass ihr Treffen mit einem TV-Produzenten spontan abgelaufen war, kaufte Andrew ihr deswegen nicht eine Sekunde lang ab. Da er seine Tante jedoch trotz ihrer nervtötenden und teilweise übergriffigen Art sehr liebte, hielt er sich mit Verdächtigungen gentlemanlike zurück.

Stattdessen versuchte er es mit der Vernunft. "Tante Daisy, das mag eine tolle Idee sein, aber das Restaurant frisst meine komplette Zeit auf. Ich weiß ja nicht einmal, wie ich ..."

"Aber, Andrew, bedenke doch, was das für deine Karriere bedeuten würde! Du hättest eine eigene TV-Show, eine landesweite TV-Show", betonte sie mit der Aufregung einer Schülerin, die sich für ihren ersten Schulball schminkte und in ein viel zu enges Kleid quetschte. "Dein Name würde noch bekannter werden, was wiederum von Vorteil wäre, falls du eine Restaurantkette eröffnen willst."

"Wer sagt denn, dass ich eine Restaurantkette eröffnen will?", fragte er ehrlich ü

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