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Tatsächlich Liebe? Julia Band 1957 von GORDON, LUCY (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tatsächlich Liebe?

Das Herz des stolzen Reeders Lysandros Demetriou ist fest verschlossen. In vollen Zügen genießt Athens begehrtester Junggeselle seinen Ruf als unverbesserlicher Playboy. Bis Petra in sein Leben tritt. Ihrer betörenden Schönheit kann Lysandros einfach nicht widerstehen. Ihre Küsse wecken etwas in ihm, das er für immer begraben glaubte. Plötzlich verspürt er eine Sehnsucht - so brennend, dass keine Affäre der Welt sie mehr stillen kann. Ist es tatsächlich Liebe? Dieses gefährliche, unkontrollierbare Gefühl, das Lysandros sich für immer verboten hatte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863494230
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1957
    Größe: 569 kBytes
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Tatsächlich Liebe?

PROLOG

Die Lichter des Las Vegas Boulevards funkelten in allen Farben des Regenbogens und erhellten die Nacht. Unzählige Hotels und Kasinos vibrierten vor Geld und Leben. Das Athena Palace überstrahlte jedoch alle.

Seit seiner Eröffnung vor sechs Monaten stand es in dem Ruf, luxuriöser und prunkvoller als seine Konkurrenten zu sein. Und heute war ein ganz besonderer Tag: Die Hochzeit des erfolgreichen und glamourösen Filmstars Estelle Radnor würde im Palace stattfinden.

Der Eigentümer, ein helles Köpfchen, hatte sich die Feier durch den Vorschlag gesichert, das Brautpaar müsse keinen Cent bezahlen. Und die hinreißende Estelle, in finanziellen Dingen - wenn auch nicht hinsichtlich ihres Männergeschmacks - ebenfalls ein helles Köpfchen, hatte das Angebot angenommen.

Bei der im Kasino stattfindenden Party ließ die Braut sich dabei fotografieren, wie sie die Würfel auf den Tisch warf, ihren Ehemann umarmte, noch mehr Würfel warf, die Arme um ein unscheinbares dünnes Mädchen schlang, bevor sie sich wieder den Würfeln widmete. Voller Zufriedenheit beobachtete der Eigentümer des Palace die Szene. Dann wandte er sich an den jungen Mann neben sich, dessen Augen spöttisch blitzten.

"Achilles, mein Freund ..."

"Ich habe es dir schon einmal gesagt, nenn mich nicht so."

"Aber dein Name hat mir Glück gebracht. Du hast mir ausgezeichnete Ratschläge gegeben, wie ich diesem Ort einen überzeugenden griechischen Stil verleihen kann ..."

"Von denen du keinen Einzigen befolgt hast!"

"Nun, meine Gäste glauben, das Dekor ist griechisch. Und nur das zählt."

"Der äußere Schein ist alles, der Rest ist unwichtig", murmelte der junge Mann.

"Du wirkst heute Abend so schwermütig. Liegt es an der Hochzeit? Bist du eifersüchtig?"

Abrupt drehte Achilles sich zu dem Eigentümer um. "Unsinn!", fuhr er ihn an. "Alles, was ich fühle, sind Langeweile und Ekel."

"Laufen die Geschäfte schlecht?"

Ein Schulterzucken. "Ich habe eine Million verloren. Bevor die Nacht endet, verliere ich vielleicht eine weitere. Was soll's?"

"Dann genieß die Party."

"Ich bin nicht eingeladen."

"Glaubst du wirklich, sie würden dem Sohn des reichsten Mannes Griechenlands die Tür weisen?"

"Die Chance werden sie nicht bekommen." Damit wandte er sich ab und schlenderte davon - verfolgt von zwei Augenpaaren. Eines gehörte dem Mann, mit dem er gerade gesprochen hatte, das andere dem unscheinbaren Mädchen, das von der Braut umarmt worden war. Eng an die Wand gepresst, als wolle es nicht gesehen werden, schob es sich zu den Aufzügen hinüber und fuhr in den zweiundfünfzigsten Stock hinauf, von wo aus man einen fantastischen Blick auf den Strip hatte, wie der Las Vegas Boulevard allgemein genannt wurde.

Wände und Decken bestanden hier aus dickem Glas, sodass die Besucher einen sicheren Blick auf das Treiben tief unter ihnen riskieren konnten. Auf der Außenseite verlief ein schmaler Steg, der vermutlich von Arbeitern und Fensterputzern benutzt wurde. Für Hotelgäste war er nicht zugänglich, die Tür mit einem Zahlencode gesichert.

Fasziniert blickte das Mädchen in die Tiefe. Plötzlich ließ ein Geräusch es zusammenfahren. Rasch duckte es sich in den Schatten, als der junge Mann von vorhin in ihre Richtung schlenderte und dann völlig in Gedanken versunken aus dem Fenster schaute.

Nur wenige Lampen erleuchteten den Gang, sodass das Mädchen einen guten Blick auf sein Gesicht werfen konnte. Es war das schmale Gesicht eines gerade erwachsen gewordenen Jungen, doch zeigte es bereits die ersten Spuren von Erschöpfung, wenn nicht gar Verzweiflung, die auf eine kaum zu schulternde Bürde hinwiesen.

Dann tat er etwas, was das Mädchen sehr erschreckte. Er streckte die Hand aus und tippte eine Zahlenkombination in das Tastenfeld. Die Tür glitt zur Seite. Jetzt befand sich nur noch der schmale Steg zwischen ihm und dem hundertfünfzig Meter entfernten

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