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Tausend Mal ist nichts passiert von DUNAWAY, MICHELE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tausend Mal ist nichts passiert

Wo sind sie bloß, die echten, starken Männer? Das fragt sich die bezaubernde Kristi ständig, nachdem sie zum x-ten Mal an den Falschen geraten ist. Bei einer Betriebsfeier macht sie einen gewagten Test: Ein einziges Mal will sie nicht die Tochter des Chefs sein, sondern einfach schwach werden und heiße, unvergessliche Stunden der Leidenschaft erleben. Und wirklich: Zwischen ihr und ihrem Kollegen und guten Freund Mitch knistert es vor Erotik. Sie verbringen eine wunderbare Nacht - die tatsächlich unvergesslich wird. Denn Kristi wird schwanger ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863491864
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 363 kBytes
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Tausend Mal ist nichts passiert

1. KAPITEL

Er hat mich sitzen gelassen . Kristi Jensen warf sich gegen die Lehne des Stuhls im Thai-Restaurant. Ungläubig starrte sie Bill an. "Wie bitte?"

"Ich werde dich verlassen", wiederholte der Mann, mit dem sie seit einem Jahr ausging. Gleichgültig stocherte er in seinen Nudeln. "Es war angenehm mit dir, und du wirst immer etwas Besonderes für mich sein, aber ich habe mich auf dem Junggesellenabschied meines Bruders verliebt."

"Verliebt?"

Seine Augen blickten verträumt. "Ja, es war Liebe auf den ersten Blick. Sie ist einundzwanzig und macht mich wahnsinnig an." Nachdrücklich fuchtelte Bill mit seiner Gabel.

"Aha", erwiderte Kristi. Der Appetit war ihr vergangen.

"Du weißt, dass es zwischen uns nie gut lief."

Das war ihr nicht bewusst gewesen. Ihre Beziehung war nicht besonders leidenschaftlich, aber es ging ihnen nicht schlecht, und sie passten zusammen. Und ihre Eltern mochten ihn. Sie hatte eigentlich auf einen Heiratsantrag von ihm gewartet.

Jetzt begriff Kristi, dass der Sportwagen, den Bill vor einem Monat gekauft hatte, der Beginn einer Midlife-Crisis war. Er ließ sie sitzen für eine Frau, die vierzehn Jahre jünger war als er. Verliebt? Von wegen. Wie erstarrt fragte sie ihn: "War sie auch auf der Party eingeladen?"

"Nein, sie war die Stripperin", antwortete Bill kauend. "Aber sie macht das nur, um Geld für das College zu verdienen. Sie arbeitet nicht im Rotlichtbezirk - nur auf Privatpartys. Natürlich habe ich ihr gesagt, dass sie damit aufhören muss, wenn wir heiraten. Ich bin ja in der Lage, sie zu unterhalten."

"Na toll." Bills versnobte Mutter würde alles andere als begeistert sein von ihrer Schwiegertochter in spe.

Aber das konnte Kristi nun egal sein. Ihre Beziehung zu diesem Mann war beendet. Sie schob ihren Teller zurück, nahm einen Geldschein aus dem Portemonnaie, warf ihn auf den Tisch und wollte gehen.

Bill schaute sich um, als ob ihm das Ganze plötzlich peinlich sei. "Bitte bleib, Kristi. Sonst drehen sich noch die Leute nach uns um. Jeder kennt uns hier. Lass uns nachher zusammen in aller Freundschaft gehen. Ich möchte kein Aufsehen erregen. Und ich habe dich nicht betrogen, falls du das denkst."

Kristi war daran gewöhnt, dass ihre Beziehungen aus dem einen oder anderen Grund auseinandergingen. Verzweifelt versuchte sie, ihre Würde zu wahren. "Kein Problem. Wenigstens fange ich mir dann keine Geschlechtskrankheiten ein."

Sie stand auf. Es gelang ihr halbwegs, in ihren hochhackigen Pumps nicht zu schwanken. Nein, sie würde jetzt nicht in Tränen ausbrechen. Und auch nicht die verlorene Zeit mit Bill betrauern.

Sie glättete ihren Rock und griff nach ihrem Mantel. Wortlos ging sie hinaus und ließ Bill und die Illusion einer gemeinsamen Zukunft hinter sich.

"Verdammt", fluchte sie, als sie in ihr Auto stieg. Heute Abend fand die Firmenweihnachtsfeier statt, und ihre Eltern würden zutiefst enttäuscht über die Neuigkeit sein.

Kristi Jensen, einziges Kind des Gründers und Geschäftsführers des größten Biervertriebs im Mittleren Westen, war wieder einmal Single. Sie musste sich jetzt zusammenreißen. Ihre heutige Aufgabenliste war endlos - Kristi würde sich in die Arbeit stürzen und alles Selbstmitleid auf morgen verschieben.

Mitch Robbins lief vor seinem Schreibtisch auf und ab. Endlich hatte er die Unterlagen für seine Versetzung unterschrieben. Er würde Kristis Abteilung verlassen.

Es war höchste Zeit. Seit fünf Jahren arbeitete er mittlerweile bei Jensen, die letzten zwei Jahre als Kristis persönlicher Assistent. Achtzehn Monate war er geblieben, länger als die meisten seiner Vorgänger. Der Job war das Sprungbrett für eine Karriere im Unternehmen.

Das einzige Problem war, dass er sich nach ein paar Monaten in Kristi verliebt hatte. Aber er war nicht so dumm gewesen, seine Chefin um ein Date zu bitten, die auch noch die Tochter des Firmeninhabe

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