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Tempting Love - Homerun ins Glück von Lynn, J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.05.2017
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Tempting Love - Homerun ins Glück

Er liebt Spielchen - auf und jenseits des Spielfelds Baseball-Star Chad Gamble hat den Ruf ein partyfreudiger Frauenheld zu sein. Doch als einmal zu oft Fotos von ihm und einer unbekannten Frau in der Presse auftauchen, setzt sein Manager ihm ein Ultimatum: Chad muss diese Frau als seine Freundin ausgeben oder sein Vertrag mit dem Baseballverein platzt ein für alle mal ... 'Sexy, wortgewandt und einfach großartig!' Romantic Times Band 2 der Tempting-Love-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin J. Lynn J. Lynns Wunsch, Autorin zu werden, entstand schon in ihrer Schulzeit, als sie anfing, in den Mathestunden Kurzgeschichten zu schreiben. Heute ist sie eine bekannte Liebesroman-Autorin, die es mit ihren Romanen regelmäßig auf die New-York-Times- und Spiegel-Bestseller-Liste schafft. Unter ihrem Pseudonym Jennifer L. Armentrout schreibt sie sehr erfolgreich Young-Adult-Romane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 283
    Erscheinungsdatum: 26.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736304635
    Verlag: LYX
    Serie: Tempting Love 2
    Größe: 465 kBytes
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Tempting Love - Homerun ins Glück

1

Während Bridget Rodgers vor der alten Fleischverpackungsfabrik stand, tauchten immer wieder Bilder aus dem Film Hostel vor ihrem inneren Auge auf. Ihrer Freundin zufolge war der Leather and Lace Club, in den man nur auf Einladung kam und über den es tonnenweise Gerüchte gab, der beste Club der Stadt. Doch den zubetonierten Fenstern und den graffitibeschmierten Mauern nach zu urteilen - waren das Gangsymbole? -, hatte Bridget eher den Eindruck, dass die meisten Besucher dieses Clubs in Vermisstenanzeigen oder in den Abendnachrichten endeten. Die flackernde Straßenlaterne neben dem Gebäude tat ihr Übriges.

"Ich kann nicht fassen, dass ich mich hab überreden lassen, Shell. Spätestens um Mitternacht sind wir irgendeinem perversen reichen Mann zum Opfer gefallen." Bridget rückte den breiten Ledergürtel zurecht, den sie um die Taille ihres Kleides trug. Der Gürtel war lila und das Strickkleid dunkelrot. Sie trug gern Knallbunt - immerhin würde das der Polizei später dabei helfen, ihre Leiche zu identifizieren.

Shell warf ihr einen belustigten Blick zu. "Du willst gar nicht wissen, was ich machen musste, um eine Einladung für diesen Club zu bekommen." Sie wedelte mit dem visitenkartengroßen Stück Pappe vor Bridgets Gesicht herum. "Die Abwechslung wird uns guttun. Ich hab die Nase voll davon, immer in den gleichen langweiligen Läden rumzuhängen."

Nach all dem Tamtam, das ums Leather and Lace gemacht wurde, hätte man allerdings eine Location mit weniger düsterem Industriecharme erwarten können. Bei dem Nebel, der hier jeden Abend aufzog, war es wenig glaubhaft, dass der Laden auf die Reichen und Schönen von Washington DC ausgerichtet war.

Der Club war eine Art Großstadtmythos geworden, und sein Name trug wahrscheinlich nicht unwesentlich dazu bei. Leather and Lace. Echt jetzt? Wer hatte das bitte für eine gute Idee gehalten? Angeblich war es ein Sexclub. Ein Ort, an dem man Leute mit "ähnlichen Interessen" finden konnte, eine Art Match.com für Freunde von wildem Sex oder so, aber Bridget glaubte eigentlich nicht daran. Und wenn doch, na und? In Wirklichkeit waren doch alle Clubs und Bars in gewisser Weise auf Sex ausgerichtet. Deshalb ging doch die Hälfte aller Singles am Wochenende aus.

Deshalb ging sie am Wochenende aus.

"Na los, jetzt zieh nicht so eine Fresse", sagte Shell. "Du brauchst Spaß, was Neues. Du musst dich entspannen."

"Mich betrinken ..."

"Und hoffentlich flachgelegt werden", fügte Shell anzüglich grinsend hinzu.

Bridgets Lachen formte sich zu kleinen weißen Wölkchen in der Luft. "Das löst meine Probleme auch nicht."

"Stimmt, aber immerhin lenkt es dich ab."

Sie musste dringend Stress abbauen. So sehr sie ihren Job auch liebte und sich bei dem Gedanken, sich was anderes suchen zu müssen, am liebsten heulend in einer Ecke verkrochen hätte, konnte sie mit ihm doch ihre Rechnungen - den Studienkredit -, die einen großen Anteil ihres Monatslohns auffraßen, nicht bezahlen. Sie hasste es, wenn ihr Telefon klingelte und wieder eine 800er-Nummer auf dem Display erschien, was hieß, dass sie die Telefongebühren zahlte.

Die Bank, bei der sie den Studienkredit aufgenommen hatte, war der reinste Aasgeier.

Seufzend blickte sie wieder auf das Gebäude. Das war auf jeden Fall ein Gangsymbol! "Und wie bist du an eine Einladung für diesen Schuppen gekommen?"

"So aufregend ist das gar nicht", sagte Shell und blickte finster auf die Karte in ihrer Hand.

"Okay", sagte Bridget, straffte die Schultern und wandte sich ihrer Freundin zu. Sie war kleiner als sie und zitterte in ihrem hautengen schwarzen Minikleid. Bridget konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Manchmal hatte es durchaus Vorteile, ein bisschen besser gepolstert zu sein. Die Oktoberluft war kühl, aber ihr schlotterten nicht die Knie. "Wenn der Laden langweilig ist oder mir irgen

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