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Texas Lady's 1 - Unter Cowboys Roman Leidenschaft, Liebe und Lust von Murphy, Shana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.12.2013
  • Verlag: blue panther books
eBook (ePUB)
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Texas Lady's 1 - Unter Cowboys Roman

Dieses E-Book entspricht 256 Taschenbuchseiten Texas 1868 Hudson-Point-Ranch Die Schwestern Grace & Annie könnten unterschiedlicher nicht sein: Grace, das CowGirl & Annie, die Lady. Grace liebt ihre Ranch und die Pferde & Annie liebt ihre Kleider und die Stallburschen. Bei einem Unfall rettet der mittellose, gut aussehende Cowboy Jack Grace das Leben. Daraufhin schlägt ihr Herz für ihn. Doch dann gerät das Glück aus den Fugen, als Grace' Vater sie hinter ihrem Rücken mit dem reichen Farmbesitzer Andrew verheiraten will. Grace bleibt keine Wahl, sie muss dem berechnenden Andrew auf seine Farm folgen. Kann Jack sie retten oder muss sie sich ihrem Schicksal fügen? Schon früh hat Shana Murphy, eine Hamburger Autorin, die auch unter dem Pseudonym Trinity Taylor veröffentlicht, ihre Passion zum Schreiben entdeckt. Die ersten Romane schrieb sie für sich und mit den erotischen Kurzgeschichten, die sie unter dem Pseudonym Trinity Taylor herausbrachte, startete sie 2007 durch. Nach sechs Büchern mit Kurzgeschichten, wagte sie sich an ihren ersten Roman: 'Texas Ladys'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 13.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862773725
    Verlag: blue panther books
    Serie: Texas Lady's .1
    Größe: 430 kBytes
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Texas Lady's 1 - Unter Cowboys Roman

Kapitel 11

Jack hatte nicht erwartet, dass der Doc noch kommen würde. Aber er war da. Doch dafür waren sämtliche seiner Rinder nicht mehr da. Kopfschüttelnd ritt er an den sterbenden Tieren vorbei, um den Doc zu begrüßen.

Doc Harris' Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes. Er schwang sich vorsichtig aus dem Sattel, kniete sich zu einem Rind hinunter, blickte ihm in die Augen, besah sich das Nasensekret. Das Rind röchelte, als wenn es keine Luft bekam. Dr. Harris fuhr sanft mit der Hand vom Kopf über den Hals zum Rücken. Dort angekommen, ließ er die Hand zum Bauch gleiten. Ganz sachte drückte er darauf. Das Rind muhte laut. Er fuhr langsam mit beiden Händen über das Fell.

"Kommen Sie, Jack, helfen Sie mir, das Rind auf den Bauch zu drehen."

Langsam ließ sich Jack aus dem Sattel gleiten. "Wozu soll das gut sein, Doc?", fragte er.

"Ich möchte versuchen, das Rind auf die Stelle zu legen, wo es schmerzt, wie eine Art Massage soll das sein. Kommen Sie."

Jack schwankte auf die Rückseite des Tieres und drückte. Steve sprang aus dem Sattel und half ihm. Gemeinsam schafften sie es. Das Rind muhte laut und gequält.

"Sind Sie sicher, dass das hilfreich ist, Doc?", fragte Jack.

"Nein, sicher bin ich mir nicht. Aber es kommt eben auf einen Versuch drauf an."

Sie blickten auf das Rind. Es wollte sich wieder zurückdrehen, doch Jack und Steve hielten dagegen. Zwei Rinder in der Nähe brachen muhend zusammen. Sie röchelten und rangen nach Luft. Jack sah ihnen mit gequälter Miene beim Todeskampf zu. Es schien eine Ewigkeit zu dauern. Schließlich gaben die Tiere auf. Als Jack sich dem Rind zuwandte, das sie auf den Bauch gerollt hatten, stellte er fest, dass es bereits tot war. Jack schloss die Augen, er kämpfte mit den Tränen. Steve legte ihm tröstend eine Hand auf den Rücken.

Der Tierarzt stand auf und schüttelte den Kopf. "Es tut mir leid, Jack, ich kann den Rindern nicht helfen. Es liegt nun in der Macht Gottes."

"Woran sterben die Rinder?", fragte Steve.

"Man nennt es Rinderseuche oder Rinderpest. Für uns Menschen ist es ungefährlich. Aber für die Tiere ist es hochgradig ansteckend. Ich habe leider kein Mittel für sie."

Jack blickte zum Tierarzt hoch und nickte langsam.

Der Doc zog sich in seinen Sattel, tippte sich an den Hut und ritt davon.

Jack ließ den Blick über die immer kleiner werdende Herde schweifen. Er hatte das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Seine Welt brach gerade zusammen. Er wurde gegen seinen Willen in die Knie gezwungen. Aber warum? Warum ausgerechnet seine Herde? Er erhob sich und taumelte.

"Hast du getrunken, Jack?", fragte Steve ihn.

"Ein bisschen."

"Ein bisschen? Du kannst dich kaum auf den Beinen halten."

Jack blickte zornig zu seinem Freund. War das alles, was er in der jetzigen Situation zu sagen hatte. "Ich habe ja wohl auch allen Grund dazu!"

"Denk an deinen Vater ..."

"An meinen Vater? Wieso soll ich in so einer schweren Stunde an meinen Vater denken und mir das Leben noch schwerer machen?"

Steve trat einen Schritt auf Jack zu, legte ihm eine Hand auf den Oberarm und sagte leise. "Weil dein Dad nicht mehr vom Alkohol loskam. Er hat seine ganze Trauer darin ertränkt, bis es mit ihm zu Ende ging."

"Das weiß ich alles, verdammt!"

"Ich möchte nur nicht, dass du diesen Weg einschlägst."

"Ich kann tun, was ich will! Ich bin alt genug."

"Sicher. Ich möchte dich blo&s

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