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The Brooklyn Years - Was von uns bleibt von Bowen, Sarina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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The Brooklyn Years - Was von uns bleibt

Sie zu küssen fühlte sich an, wie endlich nach Hause zu kommen ... Leo Trevi will nur zwei Dinge im Leben: endlich über seine große Liebe Georgia hinwegkommen und nach dem College ein erfolgreicher NHL-Spieler werden. Doch bereits am ersten Tag bei den Brooklyn Bruisers, seinem neuen Eishockeyverein, scheint beides gewaltig schiefzugehen! Der Coach will ihn nicht in seinem Team haben, und die Pressesprecherin ist niemand anderes als Georgia Worthington - seine Ex-Freundin, die sein Herz auch nach all den Jahren noch fest im Griff hat ... 'Romantisch und so großartig! Niemand schreibt so gute Eishockey-Romance wie Sarina Bowen!' Elle Kennedy Band 1 der Sports-Romance-Reihe THE BROOKLYN YEARS von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Sarina Bowen

Sarina Bowen ist die USA-TODAY-Bestseller-Autorin der von Lesern und Bloggern gefeierten The-Ivy-Years-Reihe. Sie hat Wirtschaftswissenschaften in Yale studiert und lebt nun mit ihrer Familie in Hanover, New Hampshire. Weitere Informationen unter: www.sarinabowen.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 392
    Erscheinungsdatum: 30.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312456
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Rookie Move
    Größe: 2213 kBytes
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The Brooklyn Years - Was von uns bleibt

1

Freitag, 29. Januar

31 Tage vor dem Ende der NHL-Transferperiode

Brooklyn, New York

Schlagzeile des Tages:

Stellen die Brooklyn Bruisers endlich einen neuen Coach vor?

Pressekonferenz für 10 Uhr anberaumt

- New York Post

High Heels vertragen sich nicht besonders gut mit Kopfsteinpflaster. Auf ihrem Weg zur Arbeit durch den Teil Brooklyns, den man Dumbo nennt, ließ Georgia Worthington sich deshalb Zeit.

Zum Glück war ihr Büro nur noch einen Block entfernt. Ihr Job verlangte nicht oft nach einem Kostüm und hohen Schuhen, aber heute musste sie wirklich Respekt einflößend wirken. Und das war gar nicht so einfach, wenn man gerade einmal eins sechzig groß war und alle Spieler und Trainer der Brooklyn Bruisers einen ein bis zwei Köpfe überragten. Die zusätzlichen Zentimeter ihrer Schuhe würde sie heute gut gebrauchen können. Mit der Pressekonferenz, die sie anberaumt hatte, würde sie dem Team schon beweisen, dass es nicht nötig war, einen neuen Pressechef einzustellen, nachdem ihr Vorgesetzter vor zwei Monaten gekündigt hatte.

Jeder Tag mit Georgia am Steuer der Presseabteilung des Eishockeyteams war ein Sieg. Sie brauchte nur noch ein kleines bisschen mehr Zeit, um zu demonstrieren, dass sie diesen Job auch allein hinbekäme.

Genau wie noch ein kleines bisschen mehr Übung in diesen Schuhen. In Tennisschuhen war Georgia praktisch unbezwingbar. Sie konnte einen Ball mit einer Geschwindigkeit von hundertzwanzig Stundenkilometern über den Tennisplatz schlagen. Sie konnte für einen kurzen Ball zum Netz hechten, zurückspielen und sich anschließend in jede erdenkliche Richtung wenden. Aber in ihren einzigen Pradas mit sieben Zentimeter hohen Absätzen über die Water Street zu stöckeln - das war eine Herausforderung.

Es war ein sonniger Wintermorgen, und vom East River wehte eine steife Brise herüber, dabei war Brooklyn um diese Tageszeit besonders hübsch, wenn das schräg einfallende Sonnenlicht den Backsteinfassaden einen rosigen Anstrich verlieh und sich in all den altertümlichen Fenstern spiegelte. Sie bog (vorsichtig!) in die Gold Street ein und beschleunigte ihre Schritte in Richtung Büro. Die Pförtner der Gebäude, an denen sie vorbeikam, waren mit ihrer täglichen Morgenroutine beschäftigt - den Bürgersteig zu kehren und jeden Dreck, der sich möglicherweise in der Nacht dort angesammelt hatte, mit dem Wasserschlauch wegzuspritzen. Das war mehr oder weniger genau das, was sie selbst in den letzten paar Jahren getan hatte: Sie hatte sich stets der Morgensonne zugewandt und alle düsteren Gedanken aus ihrem Kopf verbannt.

In zwei Stunden würde sie eine Pressekonferenz leiten, in der der Besitzer des Neuzugangs in der NHL endlich seinen neuen Cheftrainer vorstellen würde. Sie hatte die Veranstaltung allein geplant, und sie musste fehlerfrei über die Bühne gehen.

Von dieser Ankündigung hing für alle eine Menge ab. Das Team brauchte die Publicity. Vor nicht einmal zwei Jahren hatte Georgias Boss das Team aus Long Island gekauft und nach Brooklyn umgesiedelt. Es war ein riskantes Manöver, und nicht wenige Sportexperten unkten bereits, dass es schiefgehen würde.

Und als stünde für Georgia nicht schon genug auf dem Spiel, war der neue Coach auch noch zufällig ihr Vater. Nach zwanzig Jahren als Trainer von Collegeteams und einer kurzen Zeit als Co-Defensivcoach bei den Rangers hatte er nun zugestimmt, den riskantesten NHL-Posten des Landes zu übernehmen.

Dass der eigene Vater ihr nun bei der Arbeit den Rang ablief, war für Georgia nicht gerade die Erfüllung eines Traums, aber sie stand ihrem Vater seit jeher nahe und wusste, dass es ein großer Schritt für ihn war. Sie würde einfach das Beste aus der Situation machen müssen.

Und überhaupt - er war ein guter Trainer, und sie wollte doch, dass ihre Jungs gewann

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