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The Contract - Sie dürfen den Chef jetzt küssen von Moreland, Melanie (eBook)

  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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The Contract - Sie dürfen den Chef jetzt küssen

Vom Tyrannen und Playboy zum liebenswerten Mann - die wundersame Verwandlung des Richard VanRyan Richard VanRyan ist ein erfolgreicher Werbemann und ein echtes Arschloch. Unaufhaltsam klettert er die Karriereleiter nach oben, ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen - bis er bei einer Beförderung übergangen wird. Wutentbrannt reicht er seine Kündigung ein. Um jedoch bei der einzigen Konkurrenzagentur der Stadt anzuheuern, muss er seinen schlechten Ruf und sein Playboy-Image loswerden. Da kommt ihm seine Assistentin gerade recht. Er macht Katharine Elliott ein Angebot, das sie nicht abschlagen kann. Geld gegen vorgespielte Liebe. Da Katharine für die Pflege ihrer Adoptivmutter jeden Cent braucht, lässt sie sich darauf ein. Alles läuft nach Plan, bis echte Gefühle ins Spiel kommen und sie das Herz des Tyrannen erweicht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 455
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736305069
    Verlag: LYX
    Größe: 1368 kBytes
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The Contract - Sie dürfen den Chef jetzt küssen

3
Richard

Am nächsten Morgen hatte ich eine Idee, allerdings wusste ich noch nicht, wie ich sie in die Tat umsetzen sollte. Wenn Graham Gavin einen integren Mann mit Familiensinn wollte, dann würde er ihn bekommen. Ich musste mir nur etwas einfallen lassen, um dieses kleine Problem zu lösen. Aber das würde ich schon schaffen. Schließlich war genau das mein Spezialgebiet - ich war ein Kreativer.

Mein Hauptproblem waren die Frauen, mit denen ich üblicherweise mein Leben bevölkerte. Weibliche Ausgaben meiner Selbst. Schön anzusehen, aber kalt, berechnend und nur daran interessiert, was ich ihnen geben konnte: schicke Restaurantbesuche, kostspielige Geschenke und, vorausgesetzt sie hielten es lange genug bei mir aus, irgendeine Fernreise, bevor ich ihnen den Laufpass gab. Denn das geschah immer. Mich interessierte auch nur, was sie mir geben konnten. Alles, was ich wollte, waren ein hübscher Anblick und ein warmer Leib, in dem ich mich abends verlieren konnte. Ein paar Stunden gedankenloser Lust, ehe der toughe Alltag wieder die Oberhand über mein Leben gewann.

Keine von ihnen wäre die Sorte Frau, mit der den Rest meiner Tage zu verbringen Graham Gavin mir zutrauen würde. Manchmal schaffte ich ja selbst kaum einen ganzen Abend.

Da klopfte schüchtern Miss Elliott an und wartete. Bis ich brüllte, sie möge gefälligst hereinkommen. Sie kam, balancierte vorsichtig meinen Kaffee und stellte die Tasse schließlich auf den Schreibtisch. »Mr Anderson hat in zehn Minuten ein Meeting im Besprechungszimmer anberaumt.«

»Wo ist mein Bagel?«

»Ich dachte, den würden Sie lieber nach dem Meeting haben wollen, um sich nicht so beeilen zu müssen. Sie essen doch nicht gerne so schnell, weil Sie davon Sodbrennen bekommen.«

Ich blickte sie finster an und ärgerte mich, weil sie recht hatte.

»Hören Sie auf zu denken, Miss Elliott. Ich hab Ihnen doch schon erklärt, dass Sie viel häufiger falsch liegen als richtig.«

Sie sah auf ihre Uhr - eine einfache schwarze Armbanduhr mit schlichtem Ziffernblatt, zweifellos bei Walmart oder in irgendeinem anderen Allerweltsgeschäft gekauft. »Bis zu dem Meeting sind es noch sieben Minuten. Soll ich Ihnen Ihren Bagel noch holen? Bis ich ihn getoastet habe, bleiben Ihnen noch zwei Minuten, um ihn hinunterzuschlingen.«

Ich stand auf und nahm den Kaffeebecher. »Nein. Dank Ihnen gehe ich jetzt hungrig in die Besprechung. Ihre Schuld, wenn ich unkonzentriert bin.«

Damit stürmte ich aus dem Büro.

David trommelte auf die gläserne Tischplatte. »Aufgepasst, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die gute Nachricht. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich Tyler Hunter zu meinem Partner ernannt habe.«

Ich setzte ein beherrschtes, ausdrucksloses Gesicht auf. Ich spürte die Seitenblicke, wollte aber niemanden sehen lassen, wie sehr mich die neue Situation auf die Palme brachte. Anstatt mich mit den anderen zu streiten, schlug ich mit den Fingerknöcheln gegen mein Glas. »Schön für dich, Tyler. Meinen Glückwünsch.«

Niemand sagte etwas. Innerlich musste ich grinsen. Ich konnte mich durchaus anständig aufführen. Was nichts daran änderte, dass ich den Drecksack nicht ausstehen konnte oder es David nicht weiter verübelte, dass er mir das angetan hatte.

David räusperte sich. »Und nun die schlechte Nachricht: Alan Summers gehört von heute an nicht mehr zur Firma.«

Meine Brauen schossen in die Höhe. Alan war eine der Verkaufskanonen bei Anderson Inc. Ich konnte unmöglich die Klappe halten. »Warum?«

David warf mir einen Blick zu. »Wie bitte?«

»Warum ist er nicht mehr dabei? Hat er gekündigt?«

»Nein. Er ...« David verzog die Lippen zu einer Grimasse. »Mir wurde zugetragen, dass er sich mit einer unserer Assistentinnen eingelassen hat.« Er blickte finster drein. »Wie Sie alle wissen, gibt es strenge Regeln, was Verhältnisse innerha

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