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The Contract - Sie dürfen den Chef jetzt lieben (inkl. Bonusnovella The Baby Clause) von Moreland, Melanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
6,99 €
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The Contract - Sie dürfen den Chef jetzt lieben

Wenn deine Liebe auf die Probe gestellt wird! Richard VanRyan hat alles: eine erfolgreiche Karriere, gute Freunde und am Wichtigsten: Er hat die Eine gefunden, und sie haben zwei wundervolle Töchter. Er und Kate leben ihr Happy End. Doch dann geschieht das Undenkbare, und ihr Leben ist von einer Sekunde auf die andere nicht mehr dasselbe. Wird ihre Liebe stark genug sein, diesen Schicksalsschlag zu meistern? 'Eine emotionale und herzergreifende Geschichte über das, was am Wichtigsten im Leben ist: kämpfen für die, die man liebt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen!' MIA SHERIDAN, NEW-YORK-TIMES-BESTSELLER-AUTORIN Endlich: die Fortsetzung der großen Liebesgeschichte von Kate und Richard von Bestseller-Autorin Melanie Moreland

Melanie Moreland ist eine NEW-YORK-TIMES- und USA-TODAY-Bestseller-Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in Ontario. Sie reist gerne, findet jedoch, dass das Heimkommen immer das Schönste ist. Am wichtigsten sind ihr ihre Familie und ihre Freunde. Weitere Informationen unter: facebook.com/authormoreland und bei Twitter (@MorelandMelanie)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 444
    Erscheinungsdatum: 01.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736313637
    Verlag: LYX
    Größe: 1928 kBytes
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The Contract - Sie dürfen den Chef jetzt lieben

2
Katy

Ich wachte in einem leeren Bett auf, die Laken waren noch warm von Richards Körper. Ich rollte mich auf seine Seite und vergrub den Kopf in seinem Kissen. Es roch nach ihm - warm, üppig und dekadent. Zitronenduft und eine Ozeanbrise vermischten sich mit der dunklen Andeutung von Moschus. Richard roch immer unglaublich gut. Selbst wenn ich ihn gerade nicht leiden konnte, roch er wunderbar.

Ich setzte mich auf, zog die Beine an die Brust und schlang die Arme um die Knie. Ein Blick auf den Wecker ließ mich eine Grimasse schneiden. Es war erst kurz nach sieben, doch es roch bereits nach Kaffee, und ich wusste ohne jeden Zweifel, dass Richard mit den Mädchen unten in der Küche war. Gracie bekam ihre Frühstücksflocken und Heather eine Flasche mit Milch, während er an seinem Kaffee nippte und Gracie zuhörte, die ihm berichtete, was er alles verpasst hatte.

Ich war mir nie ganz sicher, wer wen mehr vermisste. Gracie war ein richtiges Papa-Kind und konnte ihn mühelos um den kleinen Finger wickeln. Wenn es um die Mädchen ging, hatte er eine Engelsgeduld. Er verlor nie die Nerven, und seine Stimme war immer sanft, wenn er mit ihnen sprach, und aus seinen Augen leuchtete Liebe. Das war ein großer Unterschied zu dem kalten, herzlosen Mann, als den ich Richard zuerst kennengelernt hatte. Sobald er sich für die Liebe geöffnet und sich gestattet hatte, ihr in seinem Herzen Raum zu geben, hatte er sich vollständig verwandelt. Mein ganzes Leben hatte sich verändert, als er sich in mich verliebte; er wurde zu allem, was ich mir von einem Ehemann und Partner nur wünschen konnte, und schließlich auch zum Vater unserer beiden Mädchen. Seine Karriere verlief erfolgreich, wir hatten eine wundervolle erfüllte Ehe, und ich war glücklicher, als ich es je für möglich gehalten hätte. Ich sah kurz zu dem Foto auf meinem Frisiertisch. Richard hatte es von Penny und mir gemacht.

Penny Johnson hatte mich von der Straße gerettet und mir alles gegeben, was ich brauchte: ein Zuhause, Liebe und Stabilität. Sie wurde mehr für mich als eine wichtige Bezugsperson - sie wurde meine Freundin, Beschützerin, Lehrerin und Mutter. Ihre Alzheimer-Erkrankung war ein Schlag für mich gewesen. Ich war mir nicht sicher, ob ich damit klargekommen wäre, wenn Richard nicht gewesen wäre.

Auf dem Foto hatte sie eine Hand an meine Wange gelegt und sprach mit mir, ihr Gesicht war lebendig und ausdrucksstark, das Foto zeigte einen ihrer wenigen klaren Momente. Ich vermisste sie jeden Tag, wusste aber, dass sie überglücklich wäre, wenn sie gewusst hätte, was für ein wunderbares Leben ich hatte. Sie hatte Richard bewundert und dabei geholfen, den Mann aus ihm zu machen, der er nun war. Bei ihr hatte er die Fähigkeit entwickeln können, jemanden zu lieben - sich Gefühlen zu öffnen, die er vorher verleugnet hatte. Ihr Tod hatte uns auf jede erdenkliche Weise zusammengebracht und dabei geholfen, den Punkt zu erreichen, an dem wir nun standen.

An sie zu denken trieb mir die Tränen in die Augen, und plötzlich musste ich unbedingt Richard sehen. Ich schob die Bettdecke beiseite, beeilte mich mit meiner Morgenroutine und lief eilig die Treppe zur Küche hinunter. Ich hörte Richards tiefes Lachen und Gracies Stimme, die ihm etwas erzählte. Heather machte gurgelnde Laute, bestimmt lag sie im Richards Arm. Immer wenn er weg gewesen war, ließ er die Mädchen in den ersten Tagen kaum aus den Augen. Ich ging in die Küche, und der Anblick, der sich mir dort bot, zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Sie saßen zusammen am Tisch, die Haferflocken waren aufgegessen, und auf der Arbeitsfläche lag immer noch die Bananenschale an der Stelle, an der Richard die Banane für Gracies Frühstück zerschnitten hatte.

Die beiden saßen auf seinem Schoß, er zog sie fest an sich. Gracie redete, und Heather war schläfrig und zufrieden, sicher und geborgen lag sie in seinem Arm. Seine haselnussbraunen Augen sahe

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