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The Deal - Reine Verhandlungssache Roman von Kennedy, Elle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2016
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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The Deal - Reine Verhandlungssache

Hannah Wells ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm gegenüber leider kein Wortheraus. Sie ist ... verzweifelt. Warum sonst hättesie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität und damit auch ihre Attraktivität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Traurig aber wahr: Der Plan könnte aufgehen. Elle Kennedy wuchs in einem Vorort von Toronto (Kanada) auf und studierte Englische Literatur an der New York University. Sie wusste schon früh, dass sie Autorin werden will, und im Alter von 12 Jahren schrieb sie ihren ersten Liebesroman. Manch einer mag denken, dass sie dafür zu jung gewesen wäre, doch Elle Kennedy behauptet augenzwinkernd, dass sie schon immer eine alte Seele hatte. Wennsie nicht schreibt, liest sie, und wenn sie nicht liest, macht sie Musik mit ihrem Freund - einem Schlagzeuger - oder malt Ölgemälde.Ihre "Off Campus"-Reihe war wochenlangauf den internationalen Bestsellerlisten und hat sich in zahlreiche Länder verkauft. Außerdem ist Elle Kennedy eine Hälfte des SPIEGEL-Bestseller-Autorenduos Erin Watt, das mit der "Paper"-Reihe große Erfolge feiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 01.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492973311
    Verlag: Piper
    Serie: Off-Campus 1
    Größe: 1277 kBytes
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The Deal - Reine Verhandlungssache

E r weiß gar nicht, dass es mich gibt.

Ich werfe Justin Kohl zum tausendsten Mal in fünfundvierzig Minuten einen verstohlenen Blick zu, und er ist so wunderschön, dass es mir die Kehle zuschnürt. Wobei ich mir vielleicht ein anderes Adjektiv für ihn ausdenken sollte. Meine männlichen Freunde behaupten nämlich, dass kein Mann als schön bezeichnet werden will.

Aber es gibt einfach kein anderes Wort, um seine markanten Gesichtszüge und seine gefühlvollen braunen Augen zu beschreiben. Er trägt heute eine Baseballkappe, aber ich weiß genau, was sich darunter versteckt: dichtes dunkles Haar, das so seidig wirkt, dass man am liebsten mit den Fingern hindurchfahren möchte.

In den fünf Jahren seit der Vergewaltigung hat mein Herz nur für zwei Männer geschlagen.

Der erste hat mich sitzen gelassen.

Und der zweite nimmt mich einfach nicht wahr.

Frau Professor Tolbert steht am Pult des Hörsaals und hält eine Standpauke. Die dritte in sechs Wochen.

Schließlich haben siebzig Prozent des Kurses in ihren Zwischenprüfungsklausuren eine Drei plus oder schlechter bekommen.

Und ich? Ich habe mal wieder eine Eins gekriegt. Und ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass mich die große, rot umkreiste Eins auf meiner Klausur nicht schockiert hätte. Im Grunde habe ich einfach nur Unmengen an Schwachsinn runtergeschrieben, um die Seiten zu füllen.

Philosophische Ethik wäre eigentlich ein Kinderspiel gewesen. Der Professor, der es normalerweise unterrichtete, hat immer hirnlose Multiple-Choice-Tests ausgeteilt, und seine Abschlussarbeit bestand darin, dass man einen persönlichen Aufsatz über ein moralisches Dilemma inklusive Lösungsvorschläge schreiben musste.

Aber zwei Wochen vor Semesteranfang ist Professor Lane an einem Herzinfarkt gestorben. Ich habe gehört, dass ihn seine Putzfrau auf dem Badezimmerboden gefunden haben soll - nackt. Armer Kerl.

Glücklicherweise (und das meine ich jetzt total sarkastisch) ist Pamela Tolbert eingesprungen, um Lanes Kurs zu übernehmen. Sie ist neu an der Briar University, und sie ist die Sorte Professorin, die will, dass man sich mit dem Stoff auseinandersetzt und eine Verbindung dazu aufbaut. Wenn dies ein Film wäre, dann wäre sie die junge, ambitionierte Lehrerin, die in einer Problemschule auftaucht und die ganzen unmotivierten Trottel inspiriert. Und plötzlich legt jeder seine Waffen nieder, um zum Stift zu greifen. Und im Abspann würde man erfahren, dass es die Kinder wundersamerweise nach Harvard geschafft haben. Hilary Swank hätte den Oscar schon so gut wie sicher.

Aber das ist nun mal kein Film, und das Einzige, was Tolbert in den Studenten hervorgerufen hat, ist Hass. Sie scheint aber noch immer nicht zu kapieren, warum keiner in ihrem Kurs Glanzleistungen abliefert.

Ein kleiner Hinweis: Sie stellt Fragen, über die man eine ganze verdammte Abschlussarbeit schreiben könnte.

"Ich bin bereit, jeden, der schlechter als Drei minus war, eine Nachprüfung machen zu lassen." Tolbert rümpft ihre Nase, als wäre ihr völlig schleierhaft, warum das überhaupt notwendig ist.

Was hat sie gerade gesagt? Sie ist "bereit"! Ja klar. Es haben sich nämlich schon jede Menge Studenten bei ihren Betreuern über sie beschwert, und ich nehme an, dass die Hochschulleitung sie dazu gezwungen hat, jedem eine zweite Chance zu geben. Es wirft kein gutes Licht auf Briar, wenn in einem Kurs über die Hälfte der Studenten durchfällt - insbesondere, wenn es sich dabei nicht nur um die schlechten handelt. Auch Einserkandidaten wie Nell, die schmollend neben mir sitzt, haben die Zwischenprüfung vergeigt.

"Noch ein paar Infos für diejenigen, die sich dazu entschließen, die Nachprüfung abzulegen: Es wird der Durchschnitt aus den beiden Noten ermittelt. Und wenn jemand beim zweiten Mal noch schlechter sein sollte als beim ersten Mal, dann zählt nur die erste Note", beendet Tolbert ihre Erklärungen.

"Ich kann einfach

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