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The Ivy Years - Bis wir uns finden von Bowen, Sarina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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The Ivy Years - Bis wir uns finden

Bist du bereit, die Liebe für ein Geheimnis aufs Spiel zu setzen? Die junge Schauspielerin Lianne Challice hofft, dass sie am Harkness College endlich ein ganz normales Leben abseits des Presserummels führen kann. Sie will das erste Mal in ihrem Leben richtige Freunde finden, Spaß haben und sich verlieben. Und als sie Daniel 'DJ' Trevi kennenlernt, erlebt sie, wie es sich anfühlt, Schmetterlinge im Bauch zu haben. Doch obwohl DJ ihre Gefühle erwidert, versucht er, Lianne auf Abstand zu halten. Denn er hat ein Geheimnis, das er nicht nur vor ihr, sondern vor allem auch vor der Öffentlichkeit verbergen will ... 'Eine Liebesgeschichte voller Emotionen und Zärtlichkeit. Lest sie und verliebt euch, wie es mir passiert ist.' KRISTEN CALLIHAN, SPIEGEL-Bestseller-Autorin Band 5 der IVY-YEARS-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Sarina Bowen Sarina Bowen ist die USA-TODAY-Bestseller-Autorin der von Lesern und Bloggern gefeierten 'Ivy-Years'-Reihe. Sie hat Wirtschaftswissenschaften in Yale studiert und lebt nun mit ihrer Familie in Hanover, New Hampshire. Weitere Informationen unter: www.sarinabowen.com Twitter: @SarinaBowen

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311459
    Verlag: LYX
    Serie: Ivy Years 5
    Originaltitel: The Ivy Years - The Fifteenth Minute
    Größe: 987 kBytes
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The Ivy Years - Bis wir uns finden

1

Mein persönlicher Darth Vader

Komme, was kommen mag,

die Stund und Zeit durchläuft den rausten Tag

Shakespeare: Macbeth

Lianne

Ich habe mir vorgenommen , mich im zweiten Semester nicht nur in meinem Zimmer zu vergraben und DragonFire zu spielen. Also friere ich meinen Avatar widerwillig ein und lege den Controller weg, obwohl ich gerade mit fünfzig goldenen Lebenspunkten und brandneuen magischen Nunchakos das Dunkle Portal geknackt habe.

Klar, dass mein Bildschirm sofort von Nachrichten anderer Spieler geflutet wird: " He, Vindikator, wo willst du hin?", "Hau jetzt nicht ab, wir stehen kurz vorm Diamantpalast!"

Ich antworte knapp, aber wahrheitsgemäß: "Ich hab ein Seminar." Ich greife nach meiner treuen Baseballkappe und ziehe sie mir tief in die Stirn. Dann schlüpfe ich in die Jacke, hebe meine Tasche auf und stürme aus meiner Studentenbude.

Über die Feiertage habe ich überlegt, DragonFire von einem Tag auf den anderen ganz aufzugeben. Aber weil ich nur beim Spielen runterkomme, scheint mir das doch ein bisschen zu krass zu sein. Stattdessen beschränke ich mich auf nicht mehr als neunzig Minuten pro Tag. Damit bleibt mir heute Abend noch fast eine Stunde, um meine Drachen zu füttern und ein paar der Gänge zu erkunden, die ich heute früh entdeckt habe.

Das muss reichen.

Aber als ich die Treppe hinuntertrabe und den prächtig gepflasterten Hof betrete, frage ich mich bereits, ob neunzig Minuten wirklich reichen. Schließlich geht es von meiner Zeit ab, wenn mir meine Cyber-Kumpel endlos Nachrichten schicken ...

Das Semester ist erst ein paar Stunden alt, und ich zerbreche mir jetzt schon den Kopf.

Da ich spät dran bin, flitze ich über die College Street und nehme die Abkürzung durch das Gebäude der Anglistik-Fakultät. Der Ziegelbau des Fachbereichs Theater liegt gleich dahinter. Ich liebe die altertümliche Architektur hier - die Wasserspeier und die gotischen Gewölbebögen. Allerdings habe ich mich nicht für das Harkness-College entschieden, weil es hier aussieht wie auf einem grandiosen Filmset. Sondern weil ich eine richtige College-Studentin sein wollte. Weil ich das Komplettpaket wollte, mit staubtrockenen Professoren, dicken Wälzern, Partys und Abhängen mit Freunden im Wohnheim.

Ich wollte mich im ersten Semester nicht auf meinem Zimmer verstecken, aber leider ist es viel schwerer als gedacht, sich hier einzugewöhnen und anzupassen.

Doch seit der Vorweihnachtszeit läuft es allmählich etwas besser. Ich habe inzwischen zwei gute Freunde, auch wenn ich irgendwie nur das Reserverad für die beiden bin. Und ich habe mich sozusagen vertraglich verpflichtet, in Zukunft mehr Zeit mit richtigen Menschen zu verbringen statt nur vor dem Bildschirm.

Obwohl Bildschirme schon echt geil sind. Und ich stehe auf mein anderes Ich - Vindikator. Kein Mensch im Internet ahnt, dass ich in Wahrheit Schauspielerin bin und mit einem Zauberstab Millionen verdient habe. Dort vergehen Tage, ohne dass irgendwer Witze über Prinzessin Vindi reißt.

Ich bin fast am Ziel, als mein Handy wie eine kaputte Türklingel zu scheppern beginnt; mit jedem Signal rasselt eine neue Nachricht meines Managers herein. Ich ziehe das Handy aus der Tasche und gehe die Nachrichten durch. "Lianne, antworte gefälligst!", "Wo steckst du?", "Ruf mich so schnell wie möglich an!"

Als ich mit neunzehn beschloss, wie ein ganz normales Mädchen aufs College zu gehen, musste ich mit meinem Manager ein paar Regeln vereinbaren. Zum Beispiel sollte er während der Unterrichtszeit wenigstens versuchen, meinen Stundenplan zu berücksichtigen.

Was er aber nicht tut.

Im nächsten Moment stimmt mein Handy den "Imperial March" aus Star Wars an. Ich würde meinen persönlichen Darth

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