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The Ivy Years - Solange wir schweigen von Bowen, Sarina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

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The Ivy Years - Solange wir schweigen

Wenn die Liebe dein größtes Geheimnis ist ... Michael Graham ist geschockt, als er erfährt, dass das neueste Mitglied seines Eishockeyteams ausgerechnet John Rikker ist - der Einzige, der Michaels größtes Geheimnis kennt. Michael weiß augenblicklich, dass für ihn nun alles auf dem Spiel steht, was er sich am Harkness College aufgebaut hat. Aber sein Plan, John wenigstens abseits des Spielfelds aus dem Weg zu gehen, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn auch nach all den Jahren kann John mit einem einzigen Lächeln seine Welt aus den Angeln heben ... 'Sarina Bowens THE IVY YEARS ist für mich die schönste New-Adult-Reihe aller Zeiten!' Elle Kennedy Band 3 der IVY-YEARS-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Sarina Bowen Sarina Bowen ist die USA-TODAY-Bestsellerautorin der von Lesern und Bloggern gefeierten IVY-YEARS-Reihe. Sie hat Wirtschaftswissenschaften in Yale studiert und lebt nun mit ihrer Familie in Hanover, New Hampshire.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 374
    Erscheinungsdatum: 26.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308596
    Verlag: LYX
    Serie: Ivy Years 3
    Originaltitel: Ivy Years - The Understatement of the Year
    Größe: 733 kBytes
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The Ivy Years - Solange wir schweigen

1

Bully (eng. Face-Off): der Einwurf des Pucks durch den Schiedsrichter zu Beginn des Eishockeyspiels

September

Graham

In meinen Lieblingsfilmen merkt der Held immer, wenn ihm etwas Schlimmes bevorsteht. Er erkennt die Zeichen oder spürt eine Erschütterung der Macht. Aber im richtigen Leben passiert so was nicht. Und da ich auch kein Actionheld bin, hatte ich wohl nie eine Chance, es kommen zu sehen.

In meinem ganzen Leben nicht. Jedenfalls nicht, wenn es drauf ankam.

An jenem Nachmittag fand das erste Eishockeytraining der Saison statt. Wir lärmten übermütig in der Umkleide herum. Unsere Mannschaftsaufstellung war der Hammer. Wir hatten zwei riesige kanadische Neuzugänge mit gewaltigen Bärten und noch gewaltigerem französischem Akzent dabei. Wir kannten die Jungs erst eine halbe Stunde, trotzdem hatte sich einer schon den Spitznamen "Pepé" eingehandelt - nach der Cartoon-Figur Pepé das Stinktier. Und den anderen würden wir wohl "Frenchie" nennen. Bei Spitznamen sind wir echt einfallsreich.

Ich war fast mit dem Umziehen fertig, als mein Trainingstrikot an einem Stück Klettverschluss des Schulterpolsters hängen blieb. Ich schwankte einen Moment, dann griff jemand von hinten zu und befreite mich.

"Jetzt siehst du ordentlich aus." Die Stimme und die helfende Hand gehörten meiner Freundin Bella. Als ich mich zu ihr umdrehte, sah ich in ihr schönes Apfelbäckchen-Grinsen, das ihr Markenzeichen war.

"Danke, Mama", zog ich sie auf und sah sie dabei lächelnd an.

Sie verpasste mir einen Tritt in den Hintern, den ich sogar durch die dicken Polster spüren konnte. "Graham, du solltest mich dieses Jahr doch ' Oh, Unvergleichliche' nennen", sagte sie. "Also, warum übst du nicht schon mal? Sag: 'Danke, oh, Unvergleichliche' ."

Bella war ein schräger Vogel, auf die beste Art, die man sich vorstellen konnte. Sie war ein reiches Mädchen aus der Upper East Side von Manhattan und der größte Eishockeyfan, der mir je begegnet war, obwohl ihre hochnäsigen Eltern (die ich schon kennengelernt hatte) noch nie ein Spiel gesehen hatten, ganz zu schweigen von einer Umkleidekabine von innen. Deshalb wusste niemand, von wem Bella ihre Begeisterung für unseren Sport hatte.

Ihre Lust auf Hockey wurde nur von ihrer Lust auf die Spieler übertroffen. Es gab keine exakten Zahlen, aber ich war mir sicher, dass sie mit fünfundsiebzig Prozent der Mannschaft geschlafen hatte. Anwesende eingeschlossen.

In der kommenden Saison würde Bella uns zum ersten Mal auch in offizieller Funktion als Student Manager beistehen. Und ihre neue Macht war ihr offensichtlich zu Kopf gestiegen. Das wollte ich ihr gerade sagen, kam aber nicht mehr dazu. Denn in dem Moment stieß Coach James die Tür zum Gang auf, sodass wir uns ihm mit ungeteilter Aufmerksamkeit zuwandten.

"Nun schau sich mal einer diesen Haufen Hooligans an! Wer zum Henker seid ihr Jungs eigentlich? Verdammte Faulenzer, das seid ihr! Ich habe euch etwas mitzuteilen. Also, haltet mal lange genug die Klappe, damit euch nichts entgeht!" Sein runzliges Gesicht wurde ernst. "Die schlechte Nachricht zuerst. Bridger McCaulley ist im Sommer aus der Mannschaft ausgeschieden. Familiäre Probleme. Ich habe ihn eine Stunde lang angebrüllt, aber das hat auch nichts geholfen. Also steckt er wohl wirklich in der Klemme."

Ein bekümmertes Murmeln ging durch den Raum. Das war echt nicht gut. McCaulley war ein guter Außenspieler, außerdem hatte ich den Kerl immer gemocht.

"Die gute Nachricht ist, dass wir einen neuen Spieler haben, der von der Saint B zu uns gekommen ist. Er ist Stürmer und studiert im zweiten Jahr. Ihr seht, der Herr hat's genommen, der Herr hat's gegeben."

Da erschien noch jemand im Türrahmen, eine Hockeytasche über der Schulter. Und als ich das bekannte Gesicht sah - die unter dunklen Haaren herv

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