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The One Real Man von Rayne, Piper (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.06.2019
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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The One Real Man

Der perfekte Mann ist der Mann, den ich am meisten hasse? Träum weiter.
Dating ist hart. Dating in den 30ern ist härter. Dating in Chicago ist am härtesten. Ich habe nicht aufgegeben, mein Happy End zu suchen, aber in den Zeiten von Tinder, Netflix und "chill mal" frage ich mich, ob alles so vorübergehend ist, wie es meine Ehe war. Die Wahrheit ist, es gibt einen Mann, an den ich nicht aufhören kann zu denken. Ich würde gern meine Finger durch Roarke Baldwins Haare gleiten lassen, ich bin sicher, dass er unter seinem Anzug ein Sixpack verbirgt und ich habe mich immer gefragt, wie seine Bartstoppeln sich zwischen meinen Beinen anfühlen würden. Das Problem? Er ist der eine Mann, den ich mehr hasse als meinen Exmann. Sein Scheidungsanwalt.
Von Piper Rayne sind bei Forever by Ullstein erschienen: The Bartender (San Francisco Hearts 1) The Boxer (San Francisco Hearts 2) The Banker (San Francisco Hearts 3) The One Best Man (Love and Order 1) The One Right Man (Love and Order 2) The One Real Man (Love and Order 3) Piper Rayne ist das Pseudonym zweier USA Today Bestseller-Autorinnen. Mehr als alles andere lieben sie sexy Helden, unkonventionelle Heldinnen, die sie zum Lachen bringen, und viel heiße Action. Und sie hoffen, du liebst das auch!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Erscheinungsdatum: 03.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958183384
    Verlag: Forever
    Originaltitel: Happy Hour
    Größe: 2796 kBytes
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The One Real Man

Kapitel 1

Was ist abgesehen von "Wir müssen reden" der allerschlimmste Satz, den man zu hören kriegen kann? Genau. "Wir sind überbucht - Sie sind raus."

Und ganz besonders, wenn es nur noch sechs Wochen bis zur Gala sind, bei der man eigentlich die Korken knallen lassen wollte, weil man gerade eine Wohltätigkeitsorganisation gegründet hat.

Normalerweise hätte der Alkohol meine Stimmung gehoben oder mir in dieser beschissenen Situation wenigstens einen Funken Optimismus verliehen. Wir leben in einer der größten Städte Amerikas. Hier muss es irgendwo einen Veranstaltungsort geben, der auch kurzfristig freie Termine hat. Hochzeiten werden doch ständig abgesagt. Nicht, dass ich mir wünschen würde, dass irgendjemandem das Herz gebrochen wird, nur damit ich meine Location bekomme. Und ich will auch nicht zynisch klingen, aber ich spreche aus Erfahrung. Es ist besser, niemals "Ja, ich will" zu sagen, als im Scheidungskrieg der Hälfte seiner irdischen Besitztümer beraubt zu werden.

Seien wir mal ehrlich. Liebe vernebelt die Sinne mehr als eine ganze Flasche Tequila am Strand von Mexiko. In einem Moment ist man noch himmelhoch jauchzend, leckt sich am Pool unter provisorischen Tiki-Hütten das Salz von der Hand und saugt an Zitronenscheiben. Im nächsten klammert man sich kotzend an eine Palme.

Mit der Liebe ist es genau das Gleiche. Nur dass die Reue nicht immer am selben Abend kommt. Manchmal schleicht sie sich an wie eine lange Nacht mit teurem Champagner. Man denkt, man hätte eine gute Zeit, trinkt in Maßen und hält sich von dem harten Zeug fern. Und dann verliert man auf dem Nachhauseweg das Bewusstsein, wacht irgendwo auf und fragt sich, was zum Teufel man getrieben hat und wo die verdammten Kopfschmerztabletten sind.

So sind jedenfalls meine Erfahrungen mit der Ehe.

Ich kenne Todd schon mein ganzes Leben. Wir lernten uns in der ersten Woche auf der Montessori-Schule kennen und wuchsen zusammen auf. Er jagte mich über den Spielplatz. In der ersten Klasse schenkte er mir ein Medaillon, und in der dritten Klasse fragte er mich, ob ich ihn zum Jahrmarkt begleiten würde. Das zwischen uns war nicht unbedingt Schicksal. Die halbe Zeit war ich von ihm genervt, aber er war liebenswürdig und aufmerksam. Ein guter Kerl. Bevor ich den Gang zum Altar antrat, habe ich mir eingeredet, dass Leidenschaft und Spontanität völlig überbewertet werden.

Die Tatsache, dass ich den Moment seines Heiratsantrags auf den Monat genau vorhergesagt hatte, machte mir bewusst, dass ich ihm immer eine Nasenlänge voraus war. Wäre sein untreuer Schwanz nicht gewesen, würde ich heute vielleicht glauben, die Ehe wäre langweilig und überflüssig.

"Noch eine Runde, die Damen." Lincoln, der Kellner, der uns üblicherweise in der Speakeasy-Bar Torrios Tisch - wo ich Mitglied bin - bedient, serviert meinen zwei Mitarbeiterinnen und mir unsere Drinks.

"Ich weiß, er ist jung, aber hey ..." Chelseas Blick liegt auf seinem Hintern, während er sich entfernt.

Auch ich schmachte ihm hinterher, denn Lincoln ist wirklich ein Augenschmaus. Nicht mal eine Nonne könnte das leugnen.

"Darüber ist Dean sicher erfreut."

Chelsea lächelt Victoria zuckersüß an. "Tu ruhig so, als würdest du nicht hinsehen, du Heilige. Aber mir kannst du nichts vormachen. Und nur, weil ich ihm hinterhergaffe, heißt das nicht, dass er meinem Kerl das Wasser reichen kann."

Beide haben seit Kurzem einen neuen Mann in ihrem Leben. Sie haben sich dazu entschlossen, der Liebe noch eine Chance zu geben und glauben daran, dass das Schicksalsnavi sie bei ihrer ersten Ehe einfach in die falsche Richtung geschickt hat. Na ja, was Chelsea angeht, der Weg hat sie zu ihrem Ex-Mann zurückgeführt.

Sind sie glücklich?

Auf jeden Fall.

Wird es diesmal klappen?

Ich weiß es nicht.

Ich hoffe es.

Aber ich war auch mal da, wo sie jetzt sind. Sex bis zum Morgengrau

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