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The Opposite of You von Higginson, Rachel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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The Opposite of You

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und doch perfekt füreinander sind ... Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt Vera Delane in ihre Heimatstadt zurück. Um wieder auf die Füße zu kommen, macht sie sich mit einem Food-Truck selbstständig. Dumm nur, dass sie diesen genau gegenüber des Sternerestaurants abstellt, in dem Killian Quinn, der Bad Boy der Kochszene, das Zepter schwingt. Er gilt als arrogant und launisch und ist doch eine Legende. Aber die junge Frau lässt sich von dem schroffen Konkurrenten nicht einschüchtern, und schon bald fliegen die Fetzen - und Funken! - zwischen Vera und dem heißen Sternekoch. 'Ich bin verliebt! In den arrogantesten und launischsten Koch, von dem ich je gelesen habe. Killian Quinn ist mein neuer Book-Boyfriend und einfach wunderbar!' MARYSE'S BOOK BLOG Auftakt der Serie rund um Gegensätze, Liebe und Food - warmherzig, romantisch und sexy Rachel Higginson wurde in Nebraska geboren und verbrachte ihre College-Jahre damit, die Welt zu bereisen. Sie verliebte sich in Osteuropa, Paris, Indisches Essen und die wundervollen Strände von Sri Lanka. Heute ist sie verheiratet und hat fünf wunderbare Kinder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 401
    Erscheinungsdatum: 31.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307933
    Verlag: LYX
    Originaltitel: The Opposite of You (Opposites Attract #1)
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The Opposite of You

1. KAPITEL

"Wunderschön."

Ich schenkte Molly, meiner besten Freundin seit Kindertagen, ein Lächeln. "Das ist sie, oder?"

Molly schob den dichten dunklen Pony aus ihrem herzförmigen Gesicht und enthüllte ihre entschlossene Miene. "Kein Wunder, nach all der Mühe, die ich mir gemacht habe."

Mein Herz stolperte, mein Puls hämmerte aufgeregt. Das war mein Baby. Mein Leben . Und ich war heute der Eröffnung einen großen Schritt näher. "Nach all der Mühe, die du dir gemacht hast?"

In Mollys strahlenden hellblauen Augen erschien ein amüsiertes Funkeln. Sie wedelte mit dem Pinsel vor meiner Nase herum. "Ja, mit dem Schriftzug, meine ich." Erneut tauchte sie die Pinselspitze in die dickflüssige rote Farbe auf ihrer vollgeklecksten Palette. "Ohne mich wärst du nichts, Süße. Wen interessiert schon, was du in deinem Wohnwagen zaubern kannst?! Ohne meine perfekte Beschilderung würde dich niemand finden."

Ich musste unwillkürlich lachen. Molly Maverick war eine wahnsinnig gute Freundin und der einzige Grund, warum ich nach den Ereignissen im vergangenen Jahr nicht völlig durchgedreht war.

"Können wir uns darauf einigen, meinen Food-Truck nicht als Wohnwagen zu bezeichnen? Das klingt ja so, als sei ich im horizontalen Gewerbe unterwegs."

Mollys Seitenblick verriet ihre Gedanken. "Ein wenig mehr Action in der Horizontalen würde dir guttun."

Ich wandte mich wieder der in der Sonne glänzenden frischen Farbe zu, und mein ganzer Körper bebte vor Vorfreude. "Der Duft."

Molly schnaubte unanständig und hielt im Malen inne. "Was?"

"Der Duft zieht die Kunden an. Wie im Zeichentrickfilm. Die Leute müssen nur noch ihrer Nase bis hierher folgen." Ich zeigte auf die Stelle vor meinen Füßen.

Molly warf den Kopf in den Nacken und lachte lauthals. Ihr langes schwarzes Haar schwang dabei über ihren Rücken. "Wenn du nebenbei ein horizontales Gewerbe planst, solltest du vielleicht nicht mit deinen köstlichen Düften werben."

Ich zwickte sie in den Arm. "Du bist unmöglich, Molly Maverick."

"Und trotzdem magst du mich, Vera Delane."

Wir teilten ein verschwörerisches Grinsen, doch im nächsten Moment blieb mein Blick wieder an der knallroten Schrift hängen, die Molly auf die Seite meines Trucks gezaubert hatte. Ich konnte den Blick nicht davon abwenden. Zumindest nicht lange. Es lag etwas Endgültiges darin, wenn man Dingen einen Namen gab. Ein Name verhieß Hoffnung. Und eine Namensgebung zeugte von Entschlossenheit, als würde man sagen: "Du gehörst mir, Foodie . Ich beanspruche dich für mich."

Der silbrige Lack meines Food-Trucks schimmerte in der Nachmittagssonne. Nur die breiten Fenster wurden von meiner brandneuen schwarz-weiß gestreiften Markise überschattet, deren Volants in der schwülen Sommerbrise flatterten. Die Schiebefenster waren praktisch, modern und schmucklos, während der Rest meines frisch erstandenen "Wohnwagens" augenzwinkernd mit kitschigem Vintage-Feeling daherkam, von dem ich wünschte, dass es im besten Fall meinen Stil widerspiegelte.

Ja, Foodie war eine Schönheit. Und die frische rote Farbe machte sie noch schöner. Meine unglaublich talentierte Freundin Molly war Künstlerin von Natur aus und Grafikdesignerin von Beruf. Ihre Leidenschaft gehörte der Malerei. Und sie war unfassbar gut darin.

Und deshalb schämte ich mich auch nicht, ihre Begabung auszunutzen. Es hatte ohnehin nicht viel Mühe gekostet, Molly dazu zu überreden. Sie war die Erste, der ich meine verrückte Imbiss-Truck-Idee anvertraut hatte, und die Erste, die mir nach meiner Rückkehr ihre Hilfe anbot.

Ihr Retro-Design-Logo an der Seite meines Wagens würde Kunden aus dem ganzen Viertel anlocken. In meinen kühnsten Träumen sah ich sie schon in Scharen abends aus den Bars und Clubs des trendigen Teils der Stadt zu mir strömen.

Hungrige Scharen.

Das war vermutlich Wunschdenken

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