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The Right Kind of Wrong von Bright, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.12.2019
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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The Right Kind of Wrong

Du bist der Funken Hoffnung in meiner Dunkelheit
Zoe lebt mit ihrer besten Freundin Kate in einer WG in London und wünscht sich nichts mehr, als frei zu sein. Frei von den Erwartungen ihrer Eltern und frei von den Panikattacken, die sie immer wieder erschüttern. Als Kates neuer Freund Noah eine Unterkunft braucht, stimmt Zoe zu, ihn vorübergehend einziehen zu lassen. Obwohl ihr Aufeinandertreffen alles andere als reibungslos verläuft, entdeckt sie mit der Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten und fühlt sich zu Noah hingezogen. Zoe weiß, dass ihre Gefühle falsch sind und sie die Freundschaft zu Kate kosten könnten. Doch als Zoe bemerkt, dass sie an Noahs Seite freier ist als jemals zuvor, geraten ihre guten Vorsätze ins Wanken ...
Meinungen zum Buch:
Dieses Buch regt einen mit jeder Seite zum Nachdenken an. (Rezensentin Belli auf NetGalley)
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. The Right Kind of Wrong ist für mich wirklich ein kleines Highlight geworden. Ich hoffe noch mehr Geschichten von Jennifer Bright lesen zu können. (Kerstins WortMelodie - Buchblog)

Jennifer Bright ist das Pseudonym von Jennifer Fröhlich, geboren 1993 in Hannover. Sie lebt auch heute noch in der niedersächsischen Hauptstadt. Jennifer liebt das Unperfekte, trinkt mehr Kaffee, als gut für sie wäre, und kann sich ein Leben ohne Katzen nicht vorstellen. Unter dem Namen wort_getreu teilt sie ihre Leidenschaft zu Büchern als Bloggerin und Bookstagrammerin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 02.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958184725
    Verlag: Forever
    Größe: 3025 kBytes
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The Right Kind of Wrong

Prolog

Meine nackten Füße tragen mich über das dunkle Parkett unserer sonnendurchfluteten Dreizimmerwohnung. Nur mit einem weißen Top und einem Slip bekleidet schleppe ich mich in die Küche, um mir meinen morgendlichen Kaffee zu machen.

Kate sitzt in ihrem rosa Schlafanzug am Küchentisch und schiebt sich ein Stück vom Pancake in den Mund. Ihre schulterlangen blonden Haare stehen in alle Richtungen ab, sodass sie den Anschein erweckt, als hätte sie es gerade mit einem Bären aufgenommen und den Kampf haushoch gewonnen.

»Möchtest du auch welche, Zoe?« Sie deutet auf den leeren Teller ihr gegenüber und die dampfende Einhorntasse mit schwarzem Kaffee.

Mit einem zufriedenen Seufzen und einem Nicken lasse ich mich auf den Holzstuhl fallen. Der erste Schluck vom Kaffee ist purer Balsam für die Seele.

»Wie geht es dir?« Kate sieht mich mit diesem besorgten Gesichtsausdruck an, der mir verrät, dass sie mir noch immer nicht glaubt, dass ich über die Trennung von meinem Ex-Freund hinweg bin. Ja, es war schwer, vor vier Wochen einen Schlussstrich zu ziehen, und doch war dieser bitter nötig gewesen.

»Kate, du musst mich das nicht jeden Morgen fragen. Es war die richtige Entscheidung. Du weißt, dass ich schon länger an unserer Beziehung gezweifelt habe, und Matthews Lüge hat mir den Rest gegeben.« Ich nippe an meinem Kaffee und denke an den Tag zurück, an dem ich erfahren habe, dass er mir wochenlang etwas vorgemacht hat.

Es war immer mein Traum, eine Europareise zu machen. Doch ich habe Matthew gesagt, dass wir sie auch nach unserem Studium unternehmen können. Ich weiß, dass sein Medizinstudium bei ihm an allererster Stelle steht. Trotzdem hatte er mir versprochen, sich ein Urlaubssemester zu nehmen, um mit mir zu verreisen. Noch schlimmer, er hatte behauptet, dass er es schon beantragt hätte. Also tat ich es ihm gleich. Nachdem meines bewilligt worden war, hatte ich mich gefragt, weshalb es bei ihm so lange dauerte.

»Du weißt, ich war nie ein großer Fan von Matthew, aber ich komme immer noch nicht darüber hinweg, wie dreist er dir etwas vorgemacht hat. Du hast so viel Zeit investiert, hast tagelang Unterkünfte und Routen rausgesucht, für nichts und wieder nichts.« Sie schüttelt ungläubig den Kopf.

Als ich von seiner Lüge erfahren habe, hat er geglaubt, dass es mit einer einfachen Entschuldigung getan wäre. Er wurde richtig grimmig, weil ich ihm gesagt habe, wie enttäuscht ich von ihm bin. Das ist typisch für ihn, sobald er etwas falsch gemacht hat, dreht er den Spieß um und schiebt mir den schwarzen Peter zu.

»Wir waren einfach zu verschieden«, beteuere ich und denke an all die Zeichen, die mir schon früher hätten auffallen müssen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, würden wir seit einem Jahr zusammenwohnen, nächstes Jahr heiraten, danach das erste von drei Kindern zeugen und in einem schicken Reihenhaus am Rande Londons leben.

Ich selbst sehe mich in zwei Jahren auf der Suche nach dem großen Abenteuer ohne Verpflichtungen und den Moment genießend auf irgendeiner Insel am Strand liegen.

Er ernährt sich stets gesund und macht um jedes Fast-Food-Restaurant einen großen Bogen, während ich für eine fettige Pizza töten würde.

Er lebt für seinen Job. Ich lebe für die Freiheit.

Er macht regelmäßig Sport. Ich bin froh, wenn ich mich einmal im Jahr zum Joggen aufraffen kann.

Er sieht zu meinen erfolgreichen Eltern auf. Ich verachte sie.

Er möchte in London alt werden. Ich möchte mal hier und mal dort wohnen.

Er ist ein Ordnungsfreak. Ich bin eine Chaotin.

Unsere Träume sind so weit voneinander entfernt, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis sich unsere Wege trennten. Und vielleicht haben wir es beide auch von Anfang an gewusst. Gewusst, dass wir kein Für immer sind.

»Lass uns lieber das Thema wechseln«, sage ich und lehne mich zurück.

Plötzlich fängt Kate an, bis über beide Ohren zu grin

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