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The Shape of My Heart von Aguirre, Ann (eBook)

  • Erschienen: 10.06.2016
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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The Shape of My Heart

Große Gefühle? Bloß nicht! Courtney hat bereits einen geliebten Menschen verloren und will diesen Schmerz nicht noch mal erleben. Da hält sie die Welt lieber auf Abstand! Gelegentliche Blicke hinter ihre ausgeflippte Fassade erlaubt sie nur ihrem Mitbewohner Max, der seine verletzte Seele ebenfalls gut verbirgt: unter der Macho-Maske des superheißen Bikers. Standhaft verdrängt Courtney, wie sehr sie sich auch körperlich zu Max hingezogen fühlt - wild entschlossen, ihm eine gute Freundin zu sein und sonst gar nichts! Doch dann bittet Max sie, ihm bei einem gefürchteten Familientreffen beizustehen - das beider Leben für immer ändern wird ...

'Der elegante und raffinierte Erzählstil ist einmalig für das Genre.'

New York Times-Bestellerautorin Jay Crownover über 'I Want It That Way'

'Ann Aguirre hat das Talent, starke Figuren zu schaffen, die ihre Leser an sich fesseln.'

Publishers Weekly

'Ich habe längst aufgehört, mich darüber zu wundern, wie gut Ann Aguirre ist.'

Leserstimme auf Goodreads

Nach ihrem Studium der englischen Literatur hat die New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin viele verschiedene Jobs ausprobiert, ehe sie sich hauptberuflich der Schriftstellerei widmete. Neben Büchern hat Ann Aguirre insbesondere ein Faible für Actionfilme. Zusammen mit ihrer Familie und etlichen Tieren lebt sie im sonnigen Mexiko.

Produktinformationen

    Größe: 378kBytes
    Herausgeber: MIRA Taschenbuch
    Übersetzer: Übersetzung: Senn, Ivonne
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 304
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783956495618
    Erschienen: 10.06.2016
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The Shape of My Heart

1. KAPITEL

W äre mein Leben eine romantische Komödie, ich wäre nicht der Star.

Ich wäre die geistreiche, witzige Freundin, die der Reese-Witherspoon-Figur erklärt, dass sie ihrem Herzen folgen soll, und ich würde von America Ferrera gespielt, Hollywoods Version von einem hässlichen Entlein. Aber ich hatte keine Angst davor, nicht den gesellschaftlichen Schönheitsidealen zu entsprechen; ich verspürte auch nicht den geheimen Wunsch, meine Brille abzunehmen und meine Haare zu schütteln, sodass der Mann, den ich insgeheim liebte, erkennen würde, wie schön ich eigentlich war. In meinen Augen machte mein Aussehen die Sache leicht. Jeder, der mit mir zusammenkam, wollte ohne Frage wirklich mich . Doch im Moment rangierte Romantik sowieso an letzter Stelle auf meiner To-do-Liste.

"Du bist zu wählerisch", sagte Max.

Er lag auf dem Fußboden in meinem Zimmer und überflog auf seinem Tablet seine E-Mails, während unsere zukünftige Exmitbewohnerin Nadia mithilfe ihres Freundes gerade dabei war, ihre letzten Habseligkeiten nach unten zu schaffen. Die andere Hälfte meines Raums war deswegen inzwischen sehr leer. Brummig warf ich ein Plüschtier in Form eines Erkältungsbazillus nach Max, aber er wehrte es mit beeindruckenden Reflexen ab, ohne seine Tätigkeit an dem Tablet zu unterbrechen. Er hatte auf dem Campus Zettel mit der Beschreibung des Zimmers und seiner E-Mail-Adresse verteilt, um eine neue Mitbewohnerin für unser Apartment zu finden.

"Tausch mit mir. Du kannst dir mit Angus das große Zimmer teilen und dann wen auch immer ihr wollt nebenan einquartieren."

Wie erwartet, lehnte er ab. "Wir werden weitergucken. Wie wäre es hiermit? 'Hey, ich heiße Kara. Ich studiere Sport im zweiten Semester und arbeite nebenbei im Kelvin's. Ich habe euren Flyer gesehen und würde euch gerne kennenlernen. Mein Vermieter hat meine Wohnung verkauft, und nun suche ich etwas Neues.' Sie klingt nett. Und sie hat sogar alle Wörter richtig geschrieben."

Ich tat so, als dächte ich darüber nach. "Ja, grundlegende Kenntnisse in Rechtschreibung sind mir wichtig. Setz sie auf die Rückrufliste."

"Du klingst, als würden wir hier die Schauspieler für einen Film casten."

"Das hier ist wesentlich wichtiger", erinnerte ich ihn. "Dieser Mensch wird in meinem Zimmer wohnen und mich vermutlich beim Schlafen beobachten."

"Ich wünschte, ihr würdet euch helfen lassen", meinte Nadia, die hereingekommen war, weil sie ihre letzte Kiste holen wollte.

Ty, ihr großer, rothaariger Freund, nahm ihr einen der Kartons ab. Sein vier Jahre alter Sohn rannte im Wohnzimmer herum, wo Angus saß, den das allerdings nicht zu stören schien. Ich winkte den beiden zu, stand aber nicht auf. Um ehrlich zu sein, war ich etwas angespannt wegen Nadias Umzug, auch wenn sie nur eine Etage tiefer zog. In den sechs Monaten seit meinem Einzug waren wir gute Freundinnen geworden. Ich hatte damals Laurens Hälfte des Zimmers übernommen; sie war Nadias beste Freundin aus der Highschool gewesen, also hätte es mich nicht überrascht, wenn Nadia mir gegenüber Vorbehalte gehabt hätte. Doch stattdessen hatte sie mir von Anfang an das Gefühl gegeben, hier zu Hause zu sein.

Sie hatte uns auch rechtzeitig darüber informiert, dass sie mit Ty zusammenwohnen wollte, allerdings hatte ich nicht darauf reagiert. Denn insgeheim hatte ich darauf gehofft, dass ihre Pläne scheiterten - immerhin war sie im Begriff, bei Tys Sohn so etwas wie die Mutterrolle zu übernehmen.

"Ist schon gut", erwiderte ich. "Ich war diejenige, die sich zu spät darum gekümmert hat."

Max nickte. "Wenn ich die Zettel nicht gemacht hätte, würde Kaufman hier immer noch darauf warten, dass die perfekte Mitbewohnerin vom Himmel fällt", meinte er zu Ty.

"Das könnte funktionieren. Eine Mitbewohnerin, die Fallschirmspringerin ist, wäre ziemlich cool."

Ty grinste. "Ich würde mir den Kopf über die Miete zerbre

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