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Thekenwelt - Dritter Gang: Dessert de vengeance Gay-BDSM-Romance von Mascarpone, Violet (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.04.2014
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Thekenwelt - Dritter Gang: Dessert de vengeance

Während Biscuit, Tornado und Kai auf ihrer Urlaubsinsel Weihnachten einvernehmlich ignorieren, begehen ihre Freunde zuhause auf ihre eigene Weise das Fest. Der beziehungsscheue Linus will Tango eine Freude machen, indem er dessen ehemaligem Top einen Streich spielt. Damit setzt er eine Kette verhängnisvoller Ereignisse in Gang, durch die Biscuit in eine Falle gerät.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 324
    Erscheinungsdatum: 28.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944737492
    Verlag: dead soft verlag
    Serie: Thekenwelt Bd.3
    Größe: 1537 kBytes
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Thekenwelt - Dritter Gang: Dessert de vengeance

Weihnachtstorturwelt

"Ich kann nicht fassen, dass heute Weihnachten ist!" Kai schob sich einen Löffel Nudelsuppe in den Mund.

"Nee, echt nicht. Es ist viel zu sonnig!", stimmte Tornado zu.

Die drei saßen in einem Straßencafé und frühstückten. Biscuit beobachtete hinter den dunklen Gläsern seiner Sonnenbrille die Passanten. Ihm entging nichts: Komische Hüte, Kleidungseigenheiten, kleine Merkwürdigkeiten oder ungewöhnliche Arten zu gehen. Er liebte es, in der Sonne zu sitzen, die Beine auszustrecken und Leute zu beobachten, während er aß.

"Wie feiert ihr üblicherweise Weihnachten?" Das Thema interessierte ihn.

Für Biscuit stellte die ganze festliche Zeit einen einzigen luftabschnürenden, quälend langen Prozess der Kälte und schauerlicher Musik dar. Sobald sein Vater gestorben war, hatte er den Heiligen Abend für sich abgeschafft und selbst trotz Quentins Drängen zu feiern so getan, als sei es ein Tag wie jeder andere auch.

Tornado begann zu erzählen: "Na ja ... also ich habe letztes Jahr in der Rose gefeiert. Das war ganz okay. Halt wie 'ne Party, nur mit Unmengen von Glühwein. Fast alle haben alberne schwarze Nikolausmützen mit Blinkebommeln getragen. Und als ich ein Kind war, hat meine Tante mich öfter zu sich geholt, weil die Frau das nicht so richtig auf die Kette bekommen hat, das mit dem Feiern. Aber das war für meine Tante mehr so eine Art gute Tat des Jahres. Der arme Junge und so. Meistens gab es irgendwas Verbranntes oder Zähes zum Essen und ich habe ein nützliches Geschenk bekommen. So was wie eine Cordhose! Scheiße, eine Cordhose, kann man einem Jungen etwas Schlimmeres schenken?" Er lachte. "Ich hatte mir 'ne Konsole gewünscht, und stattdessen bekomme ich eine mintgrüne Cordhose! Es müsste verboten werden Kindern an Weihnachten Kleidung zu schenken! Ah, und dazu habe ich", er musste sich vor Lachen unterbrechen, "ein Malbuch bekommen! Oh Mann! Was gibt's Öderes als ein Malbuch? Als ob ich mich mit Wachsstiften hinsetzen und Zwerge oder Bäume bunt ausmalen würde! Die muss mich echt gehasst haben." Als er sich beruhigt hatte, schloss er seine Weihnachtserlebnisse ab: "Wenn ich nicht bei meiner Tante oder in der Rose war, war es ein ganz normaler Tag."

Biscuit versuchte sich den kleinen Tornado zwischen Päckchen und elektrischen Leuchtpyramiden vorzustellen, wie er entgeistert auf eine Breitcordhose starrte.

Kai schob seine leere Schüssel von sich. "Wir haben Weihnachten immer mit Fernseher an gefeiert, der lief eh rund um die Uhr. Manchmal sogar noch, wenn wir alle schon geschlafen haben. In der Schule haben wir immer Advents-Geschichten vorgelesen bekommen, wo Familien singen und Bäume schmücken und so. Ich habe das für Erfindungen gehalten, bis ich irgendwann geschnallt habe, so was gibt es echt! Meine Mutter hat gekocht, und zwar was Richtiges am Heiligabend. Nichts aus der Tüte oder dem Tiefkühlfach. Und dann haben wir uns vor den Fernseher gesetzt, Zeichentrick-Christmas-Specials geguckt und gegessen. Und danach gab es Geschenke. Die waren cool. Ich habe immer was Tolles bekommen, etwas, das ich mir gewünscht habe. Nicht wie Tornado. Ah ja, und meine Brüder haben mich immer verarscht und mir 'ne Barbiepuppe oder Lidschatten und solche Dinge geschenkt. Und wenn der TV nicht dabei gelaufen wäre, hätte mein Alter vermutlich mich oder sie dafür verprügelt."

Tornado lachte wieder. Er hatte nichts gegen Kais Brüder, er war früher einige Male mit ihnen umhergestreift und sie hatten ein paar Fenstersc

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