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Thekenwelt - Erster Gang Apéritif pour trois Gay-BDSM-Romance von Mascarpone, Violet (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2013
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Thekenwelt - Erster Gang Apéritif pour trois

Die Freunde Tornado und Kai sind geborene Gegensätze und lieben sich, ohne es auszusprechen. Im Grunde stellen sie das ideale Paar dar. Blöd nur, dass beide auf dem devoten Ende der Wippe sitzen. Gemeinsam schlagen die beiden jungen Männer sich durch ihr Leben, das sich zwischen ihrem ärmlichen Wohnviertel und einer nicht ganz so eleganten SM-Bar, namens Schwarze Rose abspielt, in der sie als Thekenkräfte ihr Geld verdienen. Als Tornado den schwerreichen Koch Biscuit Moody kennenlernt, ändert sich das Leben der beiden Freunde schlagartig. Die drei finden sich in einer Beziehung wieder, in welcher der Küchenchef den Ton angibt. Gay BDSM Romance

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 17.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943678932
    Verlag: dead soft verlag
    Serie: Thekenwelt Bd.1
    Größe: 738 kBytes
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Thekenwelt - Erster Gang Apéritif pour trois

Partywelt

An besagtem Freitagabend trafen sie sich vor dem Hochhaus.

Der fabelhafte Jérôme würde sie, mit Tango im Schlepptau, persönlich abholen, um mit gleich drei willigen jungen Männern aufzuwarten. So vermutlich Jérômes Vorstellung.

Während sie die Straße hinabgingen, musterte Tornado seinen Freund von der Seite. "Du hast dich tatsächlich aufgehübscht!", bemerkte er schlecht gelaunt.

"Und, was sagst du? Sehe ich okay aus?"

Tornado betrachtete ihn nachdenklich. Kai trug ein langärmeliges schwarzes Netzhemd, für das er ihm streng genommen eine verpassen müsste, weil es so abartig klischeehaft war. Zu seiner geschmacklichen Ehrenrettung hatte er ein schwarzes T-Shirt über das Gespinst gezogen, das ein, auf Vintage getrimmtes, durchbrochenes Logo von Lilac Mad Boom! zierte. Seine langen Beine steckten in sehr engen dunklen Jeans und um die Taille hatte er mehrfach einen Nietengürtel gewunden. Tornados Blick fiel auf die schwarzen Boots mit Stahlkappen und er fragte sich, ob Kai jemals mit ihnen einem anderen in den Bauch oder die Rippen treten würde. Kais asymmetrisch geschnittenes Haar ließ den Blick auf sein Ohr mit den drei kleinen Ringen frei und er verbarg sein geschundenes Auge hinter den schwarzen Strähnen, so gut es ging.

Er sah zum Anbeißen aus.

"Du siehst aus, als ob du dir von der Jaguar-Party mehr versprichst als ich."

Kai lachte.

Tornado selbst ließ sich von Kleiderordnungen nicht beeindrucken. Er trug seine speckigen Jeans, alte weiße Stoffturnschuhe und ein schwarzes Sweatshirt. Um sein Handgelenk hatte er ein abgewetztes, einstmals hellbraunes, jetzt Städtische-Kläranlage-graues Lederarmband geschlungen. Ein Geschenk von Kai. Er hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, sein widerspenstiges Haar zu kämmen.

"Ich nehme das als Kompliment", erwiderte Kai und fuhr besorgt fort: "Sag mal, wann hast du eigentlich letztes Mal frische Unterwäsche angezogen?"

"Ich habe vorhin noch geduscht!", setzte Tornado an, begriff, dass die Frage nichts weiter als einen Seitenhieb darstellte, und knuffte Kai in den Oberarm.

"Au!"

"Leider ist mein Latexanzug von Xegna noch im Laden", gab er sarkastisch zurück, und Kai lachte leise in sich hinein. "Zegna."

"Wie auch immer ..."

Sie blieben stehen, als sie die dichtbefahrene Kreuzung erreichten, an der das neue Dream-Team sie auflesen würde. Die Straßenlaterne schien die Farben der Umgebung zu absorbieren und tauchte die beiden in ein unwirkliches Licht.

Tornado sah Kai zittern. "Da hast du's. Wenn du was Anständiges angezogen hättest, müsstest du nicht frieren."

Tornado baute sich hinter Kai auf und rieb seine warmen Handflächen über die kühlen Oberarme des anderen, um sie zu wärmen. Tornado war sehr großzügig, was freundschaftliche Berührungen betraf, vor allem wenn es sich um Kais Kälteempfindlichkeit handelte. Er umschlang ihn, rieb seine klammen Finger oder hängte ihm Jacken um, wann immer Kai kalt zu werden schien.

Abgesehen davon, dass sie beide dieselben Bedürfnisse hinsichtlich ihrer Neigungen aufwiesen, was jedes mehr von vorneherein erschwerte, hatte Tornado ihn nicht einmal in den zwei Jahren angemacht. Jedenfalls nicht offensichtlich.

Tornado steckte ihm eine angezündete Zigarette zwischen die Lippen. Rauchend warteten sie auf ihren Chauffeur und Tornado schlang seinen Arm wie selbstverständlich um Kais Brust.

Sie sahen Jérômes schwarzen Wagen näherkommen, und als

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