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Thoughtless Erstmals verführt - (Thoughtless 1) - Roman von Stephens, S. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.02.2015
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Thoughtless

Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera in einer glücklichen Beziehung mit Denny. So überlegt sie nicht lange, als er ein Jobangebot in Seattle bekommt, und zieht mit ihm in die neue Stadt, um ihr Studium dort zu beenden. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, mieten sie ein Zimmer. Er ist der lokale Rockstar, Herzensbrecher und sieht verboten gut aus. Als Dennys Job ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die einsame Kiera, die sich inzwischen in der Stammkneipe von Kellans Band etwas dazuverdient, ihrem neuen Mitbewohner näher. Was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Intensiverem, Verbotenem - zu einem Spiel mit dem Feuer ...

S.C. Stephens lebt mit ihren zwei Kindern im Nordwesten Amerikas. Mit ihrer "Thoughtless"-Serie um den unwiderstehlichen Kellan Kyle feierte sie einen sensationellen Bestsellererfolg und erobert auch mit der "Rush"-Trilogie die Leserherzen im Sturm.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 16.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641154394
    Verlag: Goldmann
    Serie: Thoughtless Bd.1
    Originaltitel: Thoughtless
    Größe: 1186 kBytes
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Thoughtless

Kapitel 1

Begegnungen

D as war die längste Fahrt meines Lebens. Was aber wirklich nichts hieß, ich hatte mich nämlich nie weiter als 100 km von meiner Heimatstadt entfernt, zumindest nicht im Auto. Trotzdem musste diese Reise wohl jedem lächerlich lang erscheinen. Unser Navi hatte kalkuliert, dass es 37 Stunden und elf Minuten dauern würde. Und das war wohl eher die Zeit, die Superhelden benötigen würden, die keine Pausen brauchten.

Nach und nach ließen mein Freund und ich Athens, Ohio, hinter uns. Dort war ich geboren und im Kreise meiner Familie aufgewachsen. Groß darüber gesprochen hatten wir nie, aber es war eigentlich immer klar gewesen, dass meine Schwester und ich zur Ohio University gehen und dort unseren Abschluss machen würden. Daher hatte sich mein geplanter Uniwechsel auch zu einem furchtbaren Familiendrama ausgewachsen. Und es hatte meine Eltern - wenn überhaupt möglich - noch viel mehr geschockt, dass ich an die Washington Uni wechselte, genauer gesagt an die 4000 km entfernte University of Washington in Seattle. Ich hatte ein ganz ordentliches Stipendium ergattert, was die beiden dann schließlich milder gestimmt hatte. Milde, aber trotzdem nicht glücklich. Von nun an würden unsere Familientreffen ziemlich ... interessant werden.

Der Grund für meinen Hochschulwechsel saß neben mir am Steuer seines alten Honda. Ich sah zu ihm rüber und lächelte. Denny Harris - er war so schön. Ich weiß, das ist keine besonders männliche Beschreibung für einen Kerl, aber es war das Adjektiv, das ich in Gedanken am häufigsten für ihn verwendete, und es passte wie angegossen. Ursprünglich stammte er aus einer kleinen Stadt in Queensland, Australien, und das Leben rund ums Wasser an diesem exotischen Fleckchen hatte ihn gebräunt und gestählt, allerdings war er kein Muskelprotz. Nein, er hatte zwar einen durchtrainierten Körper, der aber natürlich, proportioniert und sportlich wirkte. Denny war nicht besonders groß für einen Mann, aber größer als ich, auch wenn ich Absätze trug, und das reichte mir. Er hatte ganz, ganz dunkles Haar, das er gerne in dicke, ordentliche Strähnen teilte, wenn er es stylte. Das übernahm ich gerne für ihn, obwohl er dabei jammerte und stöhnte, dass er die ganze Haarpracht eines Tages einfach abrasieren würde. In Wirklichkeit fand er es toll.

Mit warmem Blick sahen mich seine dunkelbraunen Augen jetzt an.

"Hey, Babe. Jetzt dauert es nicht mehr lange, vielleicht noch ein paar Stunden." Ich fand es seltsam betörend, wie sich sein Akzent über die Worte legte.

Zum Glück für mich hatte Denny eine Tante, die vor drei Jahren in unsere Gegend gezogen war, weil man ihr eine Stelle an der Ohio University angeboten hatte. Denny hatte sie begleitet, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern, er war eben ein echter Schatz. In der Highschool hatte er mal ein Austauschjahr in den USA verbracht und es so genossen, dass er nicht besonders lange zögerte, bevor er sich an der Ohio University einschrieb - und das hatte ihn in den Augen meiner Eltern zum idealen Mann an meiner Seite gemacht. Zumindest bis er beschlossen hatte, mich nach Washington zu entführen. Ich seufzte und hoffte nur, sie würden schnell darüber hinwegkommen.

Denny bezog meinen Seufzer auf seinen Kommentar und fügte hinzu: "Ich weiß ja, dass du müde bist, Kiera. Wir schauen nur ein paar Minuten im Pete's vorbei, dann können wir direkt nach Hause und uns hinlegen."

Ich nickte und schloss die Augen.

Pete's war offenbar der Name einer beliebten Kneipe, in der sich unser neuer Mitbewohner, Kellan Kyle, zum lokalen Rockstar entwickelte. Obwohl wir jetzt Dauergäste bei ihm zu Hause sein würden, wusste ich nicht viel über ihn. Nur, dass Denny während seines Highschool-Auslandsaufenthalts bei Kellan und seinen Eltern gelebt hatte, und dass er in einer Band spielte.

Ich schlug die Augen wieder auf und sah aus dem

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