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Throne of Truth von Winters, Pepper (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Throne of Truth

Zwei Jahre
seit Penn Everett sich auf die Suche nach einer Fremden machte, an die er in einer schicksalhaften Nacht sein Herz verlor.

Zwei Tage
seit er den Lügen, die sein Überleben sicherten, abgeschworen und sich entschieden hat, ihr die Wahrheit zu sagen. Doch es ist zu spät.

Zwei Stunden
sie zu finden und zu retten, während sie noch immer an seine Lügen glaubt.

Zwei Minuten
Um den Hass aus ihren Augen zu vertreiben und sie in seine Seele und sein Herz schauen zu lassen. Egal, wie sehr es schmerzt.

Zwei Sekunden
bis sie begreift, wer er wirklich ist.

Zwei Atemzüge
um aus der Tür zu stürmen.

Zwei Herzschläge
und alles ist vorbei ...

'Ich bin sprachlos und einfach nur glücklich. Dieses Buch hat meine Welt verändert!' Unbound Book Reviews

Abschlussband der Truth & Lies-Serie von New-York-Times-Bestseller-Autorin Pepper Winters

Pepper Winters ist eine neuseeländische New-York-Times- und USA-Today-Bestseller-Autorin. Sie hat viele Gesichter: Autorin, Leserin und manchmal auch Ehefrau. Sie liebt dunkle Liebesgeschichten, je gequälter der Held, desto besser. Weitere Informationen unter: www.pepperwinters.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 438
    Erscheinungsdatum: 31.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736307575
    Verlag: LYX
    Serie: Truth and Lies .2
    Originaltitel: Throne of Truth
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Throne of Truth

1. KAPITEL

ELLE

"Steig aus dem verdammten Auto, Elle!"

Ich reckte das Kinn und starrte finster aus dem Seitenfenster.

Verpiss dich aus meinem Leben, Greg!

Die Verwünschung lag mir auf der Zunge, aber ich hatte nicht den Mumm, sie auszusprechen. Meine Wange brannte. Die Angst schnitt tief in meine Eingeweide. Meine Umgebung war mir fremd, und ich wollte nicht hier sein.

Ich war entführt worden, verletzt und stinksauer.

Ich hasse dich, Greg!

Dafür wirst du bezahlen .

Meine Lippen verzogen sich zu einem verächtlichen Grinsen.

Damit kommst du nicht durch, Greg.

"Elle!" Zum dritten Mal schlug er aufs Dach seines bleigrauen Porsche. Als der Schlag den Innenraum erschütterte, zuckte ich zusammen. Während der Fahrt hatte ich mich größtenteils gut gehalten.

Er hatte unablässig geschwafelt, während sich zwischen mir und meinem Zuhause die Kilometer häuften. Ich war stoisch geblieben und hatte geschwiegen - und zuckte mit keiner Wimper, wenn er schreiend Antwort verlangte, ging nicht in Deckung, wenn er drohend die Hand hob.

Ich wollte unbeeindruckt scheinen, auch wenn das körperliche Unbehagen mir immer schwerer zu schaffen machte. Meine Hände waren taub, weil die Fesseln mir das Blut abschnürten. Meine Schultern schrien nach Erlösung, und ich hatte mir während der langen Fahrt den Hintern platt gesessen.

Fünf Stunden hatte ich überlegt, wie ich Greg den Irrsinn, den er ausgeheckt hatte, entweder ausreden oder ihn außer Gefecht setzen konnte.

Mein Hirn spiegelte mir vor, wie ich ihn niederstreckte, an einen Baum gefesselt stehen ließ und mit seinem Auto davonbrauste. Wie ich eigenhändig nach New York zurückfuhr. Auch wenn ich seit der Führerscheinprüfung nicht mehr hinterm Steuer gesessen hatte. Daran ist David schuld, weil er mich immer durch die Gegend kutschiert . Bei meinen Fantasien kümmerte es mich nicht, dass ich kaum wusste, wie man einen Wagen steuerte, der keine Automatik hatte. Und es kümmerte mich erst recht nicht, dass ich keine Ahnung hatte, wie ich mit hinter dem Rücken gefesselten Händen einen ausgewachsenen Kerl niederstrecken sollte.

Ich hätte alles getan, um mich von diesem Geistesgestörten, mit dem ich gemeinsam aufgewachsen war, zu befreien.

Angefangen bei der Weigerung, das zu tun, was er von mir verlangt.

"Elle ...", grollte Greg, schlug noch einmal auf das Autodach und bückte sich dann, um mir seine Visage entgegenzustrecken. Unter dem düster bewölkten Nachthimmel waren wir in Schatten gehüllt. Kein Stern, kein Mondschein. Als stünden wir am Ende einer Sackgasse und hätten sämtliche Straßen der Welt hinter uns gelassen.

"Ich bitte dich nicht noch mal."

Ich legte alles an Befehlsgewalt in meinen Blick, was ich aufzubringen vermochte. "Ich will nicht hier sein, Greg. Fahr mich nach Hause!"

Lachend verdrehte er die Augen. "Sehr bedauerlich. Aber hier sind wir nun mal. Also ..."

Ich blieb äußerlich unbeeindruckt, weil ich ihm nicht zeigen wollte, wie angespannt und ängstlich ich war. "Ich werde nicht aussteigen, weil du mich jetzt wieder zurückfährst."

"Ach was? Wirklich?" Er lachte noch lauter, es hallte finster in meinen Ohren nach. "Das meinst aber auch nur du." Er öffnete meinen Sicherheitsgurt und legte die Hand auf meinen Oberschenkel. "Ich zähle jetzt bis fünf." Er drückte zu. Fest. "Ich rate dir, auszusteigen, bevor ich bei fünf ankomme."

Mir blieb das Herz stehen.

Nun ließ Greg die Maske fallen. Er spielte nicht länger den faden Sohn des besten Freundes meines Vaters oder meinen Angestellten. Hier draußen (wo wir allein waren) zeigte er mir sein wahres Gesicht, und ich hasste ihn jetzt schon.

Mein Hass war größer als meine Furcht.

Trotzdem wuchs meine Angst mi

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