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Time to Love - Tausche altes Leben gegen neue Liebe Roman von O'Leary, Beth (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.06.2020
  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
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Time to Love - Tausche altes Leben gegen neue Liebe

Berührend, charmant und einfach wunderschön - nach "Love to share" der neue Roman von Shootingstar Beth O'Leary
Zwei Monate Sabbatical: Nach einer katastrophalen Präsentation im Job wird Leena eine Auszeit verordnet. Ausgerechnet Leena, die Tag und Nacht arbeitet, um ihre verstorbene Schwester nicht zu vermissen. Zuflucht findet sie bei ihrer Großmutter Eileen in Yorkshire. Eileen wünscht sich mit Ende 70 eine neue Liebe, nur leider ist die Auswahl an interessanten Kandidaten in ihrem kleinen Dorf begrenzt. Die Lösung: Leena kommt auf dem Land zur Ruhe, und Eileen stürzt sich in die Londoner Dating-Szene ... doch ist es wirklich so einfach, die Leben zu tauschen?

Beth O'Leary schrieb ihren ersten Roman "Love to share" auf der täglichen Zugfahrt zu ihrem Job in einem Kinderbuchverlag und landete damit einen internationalen Bestseller. "Time to Love" ist ihr zweites Buch. Heute ist Beth freie Autorin, und wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, macht sie es sich gerade irgendwo mit einem Buch, einer Tasse Tee und mit mehreren Wollpullovern (bei jedem Wetter) gemütlich. Sie lebt mit ihrem Partner und ihrem Hund auf dem Land nicht weit von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 09.06.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641235703
    Verlag: Diana Verlag
    Serie: Diana-Taschenbücher 36036
    Originaltitel: The Switch
    Größe: 2086 kBytes
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Time to Love - Tausche altes Leben gegen neue Liebe

1

Leena

Ich finde, wir sollten tauschen«, erkläre ich Bee und recke mich, damit ich über meinen Computerbildschirm hinweg mit ihr reden kann. »Ich habe Schiss. Du solltest den Anfang machen, ich mache das Ende, und bis ich dann dran bin, bin ich nicht mehr so ...« Ich fuchtele mit den Händen, um meinen geistigen Zustand zu verdeutlichen.

»Nicht mehr so am Herumzappeln?«, fragt Bee und schaut mich mit schräg gelegtem Kopf an.

»Komm schon. Bitte.«

»Leena. Meine liebe Freundin. Mein helles Licht. Meine Lieblingsnervensäge. Du bist viel besser als ich darin, mit Präsentationen anzufangen, und wir werden nicht jetzt, zehn Minuten vor dem Update für unseren wichtigsten Kunden und Stakeholder, die Reihenfolge ändern, so wie wir sie auch nicht bei der letzten Präsentation für den Vorstand oder bei der davor oder der davor verändert haben, denn das wäre einfach verrückt. Und ganz ehrlich, ich habe keinen blassen Schimmer, was sich auf den Folien am Anfang befindet.«

Ich lasse mich auf den Stuhl sinken. »Okay. Gut.« Dann schieße ich wieder empor. »Nur, dass mein Gefühl dieses Mal wirklich ...«

»Mmmm«, sagt Bee und blickt nicht von ihrem Monitor auf. »Absolut. Es war noch nie schlimmer. Zitterig, schwitzige Handflächen, das volle Programm. Nur, dass du - sobald du angefangen hast - so charmant und brillant wie immer sein wirst und niemand etwas bemerken wird.«

»Aber was ist, wenn ich ...«

»Das wirst du nicht.«

»Bee, ich glaube echt ...«

»Ich weiß, dass du das tust.«

»Aber dieses Mal ...«

»Nur noch acht Minuten, Leena. Versuch's mal mit diesem Atemkram.«

»Welcher Atemkram?«

Bee hält inne. »Du weißt schon. Atmen?«

»Ach so, also einfach atmen? Ich dachte, du meintest irgendwelche Meditationstechniken.«

Sie schnaubt verächtlich. Dann entsteht eine Pause. »Du bist schon Hunderte Male mit schlimmeren Dingen fertiggeworden, Leena«, sagt sie.

Ich zucke zusammen, presse die Kaffeetasse fest zwischen die Handflächen. Die Angst umklammert meinen Magen, ich kann sie dort spüren - wie einen Stein, einen Knoten, etwas, das man mit einem Messer herausschneiden könnte.

»Ich weiß«, sage ich. »Ich weiß, das bin ich.«

»Du musst bloß dein Mojo zurückbekommen«, erklärt mir Bee. »Und das geht nur, wenn du im Ring bleibst. Okay? Komm schon. Du bist Leena Cotton, jüngste Senior Consultant bei Selmount Consulting - diese Frau sollte man 2020 im Auge behalten. Und ...« Sie spricht leiser. »Bald schon - eines Tages, Chefin deiner eigenen Firma. Oder nicht?«

Ja schon. Nur, dass ich mich nicht wie diese Leena Cotton fühle.

Bee beobachtet mich jetzt, eine besorgte Stirnfalte gräbt sich zwischen ihre nachgezogenen Augenbrauen. Ich schließe die Augen und versuche, die Angst mittels meines Willens zu verbannen, was kurz auch funktioniert. Ich fühle mich wie ein Abklatsch des Menschen, der ich vor eineinhalb Jahren war, dieser Mensch hätte ohne mit der Wimper zu zucken eine solche Präsentation gehalten.

»Bee, Leena, seid ihr bereit?«, ruft uns der Assistent des CEO zu, während er durch das Büro von Upgo geht.

Ich stehe auf, mir ist schwummrig, mir wird übel. Ich halte mich an der Tischkante fest. Scheiße. Das ist neu.

»Alles okay?«, flüstert Bee.

Ich schlucke und presse die Hände so fest auf den Schreibtisch, dass meine Handgelenke schmerzen. Einen Augenblick lang glaube ich, ich schaffe das nicht - ich kann es einfach nicht, verdammt, ich bin so müde, doch dann überkommt mich wieder Mut.

»Auf jeden Fall«, antworte ich. »Wir rocken das.«

Eine halbe Stunde ist nun vergangen. Das ist eigentlich kein besonders langer Zeitraum. Man kann in der Zeit keine ganze Folge Buffy schauen und keine große Ofenkar

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