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Tony Ballard #281: Der Mann, der Tote sieht Cassiopeiapress Horror von Morland, A. F. (eBook)

  • Verlag: BookRix
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Tony Ballard #281: Der Mann, der Tote sieht

Ein weiteres Abenteuer mit Tony Ballard, dem Dämonenhasser. Die legendäre Gruselserie ist endllich wieder auf dem Markt! Nach all den Jahren erfolgreicher Schlachten gegen das Böse war ich, Tony Ballard, der gefürchtete Dämonenhasser, bezwungen. Nun gab es nichts mehr, für das ich kämpfen, nicht einmal mehr leben wollte. Meine Familie war tot, und ich hatte sie nicht retten können. Warum also sollte ich nicht auch sterben? Der Tod hatte seinen Schrecken verloren. Und so ging ich ihm entgegen - nicht mutig und stolz erhobenen Hauptes, sondern gebrochen und nur noch auf Erlösung hoffend von der Hölle, zu der mein Leben geworden war ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 108
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739637181
    Verlag: BookRix
    Größe: 516 kBytes
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Tony Ballard #281: Der Mann, der Tote sieht

1. Kapitel

"Bist du verrückt, Denholm?" Elvis Douglas kam bestürzt aus dem Konferenzraum.

Denholm Allen blieb auf dem Flur stehen. Er war blass und zitterte. "Es tut mir Leid, Elvis. Ich kann nicht bleiben."

Douglas, ein Danny-DeVito-Typ, stammelte: "Aber - aber - aber wir haben den Auftrag schon so gut wie in der Tasche!"

Denholm Allen wischte sich den kalten Schweiß von der Stirn. "Ich muss gehen, Elvis."

Douglas griff nach seinem Arm. "Du darfst mich jetzt nicht im Stich lassen, Denholm. Ich brauche dich. Wir sind ein Team." Er zeigte auf die geschlossene Tür, hinter der die wichtigen Kunden warteten. "Die wollen uns. Sie wollen vor allem dich. Weiß der Teufel, wieso sie so einen Narren an dir gefressen haben. Aber es ist nun mal so. In längstens fünfzehn Minuten haben wir ihre Unterschrift. Dann sind wir gemachte Leute und haben nie wieder finanzielle Sorgen. Wer einmal für sie gearbeitet hat, dem stehen fortan in ganz England und dem Rest der Welt alle Türen sperrangelweit offen. Das weißt du doch. Das kann dir doch nicht egal sein!" Er zog an Allens Arm. "Komm noch mal mit rein. Wir sagen ihnen, du hättest einen ganz dringenden Anruf erledigen müssen. Das werden sie schlucken, und dann unterschreiben sie unseren vorbereiteten Vertrag. Tu es für mich, für uns, für unsere Firma. Eine solche Chance kriegen wir nie wieder. Wenn wir jetzt nicht zugreifen ... Komm schon, Denholm. Ich hab dich noch nie um etwas gebeten. Heute tu ich es, weil das der bedeutendste Tag in unserem Leben ist. Wenn du mir hilfst, diese wichtigen Weichen zu stellen, kann ich endlich die Hypothek abbezahlen, die ich aufnehmen musste, um mir die Scheidung von meinem geldgierigen Weib leisten zu können ..."

"Es tut mir wirklich sehr leid, Elvis, aber ich kann da nicht wieder hineingehen."

"Und dürfte ich vielleicht erfahren, warum nicht?"

"Weil ich etwas zu erledigen habe."

"Was kann an einem solchen Tag wichtiger sein, als ein Vertrag mit diesen Leuten?" Douglas zeigte wieder auf die Tür, die in den Konferenzraum führte. "Herrgott noch mal, wir sind Partner. Als wir 'Allen & Douglas - PR & More' gegründet haben, haben wir uns geschworen, unser Herzblut für die Firma zu geben, mit der ganzen Energie, die wir aufzubringen imstande sind, für sie zu arbeiten und alles andere - Familie, Freunde, Hobbys, weiß der Geier, was sonst noch - hintanzustellen. Und wir haben uns bisher immer daran gehalten. Verflucht noch mal, ich bitte dich doch nicht, für mich die Welt aus den Angeln zu heben, Denholm. Ich bitte dich lediglich um eine Viertelstunde!"

"Es geht nicht, Elvis."

"Wieso denn nicht?"

"Ich hab was gesehen", sagte Denholm Allen.

"Hattest du mal wieder eine dieser Wahnvorstellungen?"

"Das sind keine Wahnvorstellungen."

"Sondern?"

"Visionen", antwortete Denholm Allen. "Ich darf das, was ich gesehen habe, nicht ignorieren."

"Wenn du jetzt gehst, Denholm ... wenn wir durch deine Schuld diesen immens wichtigen Auftrag verlieren, steige ich bei 'Allen & Douglas - PR & More' aus", drohte Elvis Douglas.

Doch das beeindruckte Denholm Allen nicht. "Okay", sagte er.

"Dann sind wir für immer geschiedene Leute."

"Okay."

"Dann will ich mit dir nie wieder was zu tun haben!"

"Okay, Elvis", sagte Denholm Allen und ging. Er verließ das große Bürohaus in der City, bestieg ein Taxi und fuhr zum nächsten Polizeirevier, wo er von einem Mann namens Sergeant Hugh Newell verlangte, mit dessen Vorgesetztem sprechen zu dürfen.

"Darf ich Sie erst mal um Ihren Namen bitten, Sir?", gab der bullige Sergeant zurück.

"Ich heiße Denholm Allen."

Hugh Newell notierte den Namen. "Adresse?", fragte er.

Allen nannte sie.

"Beruf?", fragte der Sergeant weiter.

"Ich leite mit meinem Partner die Firma 'Allen & Douglas - PR & More'."

"Eine Werbeagentur?", h

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