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Too Close von Jung, Kera (eBook)

  • Erschienen: 22.09.2016
  • Verlag: A.P.P. Verlag
eBook (ePUB)
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Too Close

Too Close Chase Harrison, Star der Footballmannschaft des California-College und Jurastudent im letzten Semester, ist gewöhnt zu bekommen, was er will. Besonders, wenn es sich um seine weiblichen Kommilitoninnen handelt. Nur eine lässt ihn zu seiner großen Schande regelmäßig abblitzen, obwohl sie seit Ewigkeiten in Chase verliebt ist: Pepper King - Star der Cheerleader, Studentensprecherin, Jahrgangsbeste - kurzum, die Vorzeigestudentin der Uni und sexy wie die Hölle. Die eindeutigen Signale knistern nur so zwischen ihnen, weshalb er ihre strikte Ablehnung als zusätzliche Herausforderung wertet und mit allem kämpft, was er zu bieten hat. Für ihn steht fest: Sie gehören zusammen, zumindest bis zum Ende des Colleges. Danach werden sich ihre Wege laut Chase sowieso trennen - oder etwa nicht?

Produktinformationen

    Autor: Jung, Kera
    Größe: 894kBytes
    Herausgeber: A.P.P. Verlag
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 260
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783945164860
    Erschienen: 22.09.2016
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Too Close

1. Pepper

Scheiß Altgriechisch!

... denkt sich Pepper, sagen würde sie es nie, als sie sich inmitten der Studenten aus dem Hörsaal nach draußen schiebt. Zwar lärmen die anderen nicht mehr - diese Angewohnheit haben sie glücklicherweise in der Highschool zurückgelassen -, aber dennoch stören sie extrem.

Der wahre Parcours liegt noch vor ihr, denn jetzt gilt es, einmal durch das gesamte verdammte Gebäude nach unten zu gelangen - dort befinden sich nämlich die Schließfächer. Egal, wer sich das ausgedacht hat, er gehört erschossen.

Standesrechtlich!

Pepper King ist garantiert nicht klein und schwach ebenfalls nicht, doch jedes Mal, wenn sie versucht, das Kunststück zu vollbringen, lebend im Erdgeschoss anzukommen, fühlt sie sich wie eine Sardine in der Dose.

IN ÖL - nur damit keine Missverständnisse aufkommen.

Niemand, der es nicht selbst erleben muss, hat auch nur die geringste Vorstellung, was Menschen ausdünsten können, wenn sie für Stunden in einem Raum eingepfercht sind und wenigstens versuchen , dem Vortrag des nuschelnden Dozenten zu lauschen.

Zugegeben, bei Bonson muss man ständig aufpassen, dass man nicht versehentlich einschläft. Gott ist der Mann langweilig und dann diese monotone Stimme!

Er ist Wissenschaftler und Langeweile zeichnet diese aus - das ist Pepper nicht unbekannt. Auch nicht, dass sie soeben im Begriff ist, selbst dieser Kaste beizutreten. Doch mehr und mehr reift in ihr die Überzeugung, sobald es so weit ist, einen neuen Standard zu setzen. Denn aus ihr wird eine Professorin, die verdammt noch mal Deo und Make-up benutzt, und darüber hinaus einmal täglich unter die Dusche hüpft.

Ha!

Auf den nahenden Kulturschock freut sie sich jetzt schon.

Nach Ewigkeiten innerhalb des Gedränges, Geschiebes und Geschubses erreicht sie endlich den Gang, in dem sich die endlosen Reihen der Schränke vor ihr ausbreiten. Nun löst sich der bisher feste Pulk und die Studenten streben gefühlt tausendfach zu ihrem jeweiligen Spint. Wie die Ameisen , denkt sich Pepper, in ihren Augen sind sie das tatsächlich, denn die meisten verfügen nicht mal halbwegs über einen eigenen Willen..

Pepper wogt noch eine Weile mit (ist auch ganz gut so, sie hat bisher nicht annähernd genügend Schweißgestank in ihre vergewaltigten Geruchsgänge bekommen - da geht garantiert noch was!), bis sie endlich vor ihrem Privatfach steht. Durch die Nase zu atmen wagt sie nach wie vor nicht, weil Brian gerade neben ihr aufgetaucht ist, und der hat garantiert ein Problem mit der Körperhygiene.

Missmutig kramt sie in dem viel zu kleinen Fach nach ihren Unterlagen für die nächste Vorlesung. Etwas Nahrhaftes zu sich zu nehmen, wäre auch nicht schlecht, aber allein der Gedanke, sich noch mal in dem Gewoge diesmal zur Cafeteria treiben zu lassen, löst bei ihr einen ziemlich überwältigenden Brechr...

Wie aus dem Nichts tauchen hinter ihr große, gepflegte Hände auf, die sich auf ihre Oberschenkel legen, von wo aus sie langsam nach oben gleiten. Über ihre Hüften, die Taille und weiter an ihren Seiten hinauf. Der frische Duft von Duschbad und Aftershave steigt ihr in die so grausam missbrauchte Nase und neutralisiert den Gestank, der sie eben noch umgeben hat, während samtene Lippen ihr Ohrläppchen liebkosen. Zu allem Überfluss raunt eine Stimme, die verboten gehört.

"Da ist sie, die Schönste der Schönen, mein heißer Traum, wenn ich einsam und allein in meinem Bettchen liege. Und wie wunderbar sie heute wieder aussieht, in ihrem sexy Kleid ..." Die Hände - verdammt, warum ist er nur so verflucht gut? - w

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