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Total verliebt Together Forever 1 - Roman - von Murphy, Monica (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Total verliebt

Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb - und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer.

Die New York Times-, USA Today- und internationale Bestseller-Autorin Monica Murphy stammt aus Kalifornien. Sie lebt dort im Hügelvorland unterhalb Yosemites, zusammen mit ihrem Ehemann und den drei Kindern. Sie ist ein absoluter Workaholic und liebt ihren Beruf. Wenn sie nicht gerade an ihren Texten arbeitet, liest sie oder verreist mit ihrer Familie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641162764
    Verlag: Heyne
    Serie: Together Forever Bd.1
    Originaltitel: One Week Girlfriend
    Größe: 1607kBytes
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Total verliebt

KAPITEL 1

4 Tage
vorher

Drew [dru:] Präteritum von draw: durch eine innewohnende Kraft oder Macht wieder zu sich kommen, von etwas angezogen sein.

Ich warte draußen vor der Kneipe auf sie. An das harte Backsteingebäude gelehnt, die Hände tief in den Taschen meines Sweatshirts vergraben, die Schultern hochgezogen, um mich vor dem Wind zu schützen. Es ist arschkalt und durch die tiefhängenden Wolken verdammt dunkel. Keine Sterne, kein Mond. Ganz schön unheimlich, vor allem, weil ich hier draußen ganz allein rumstehe.

Wenn es anfängt zu regnen und sie mit ihrer Arbeit immer noch nicht fertig ist, dann scheiß ich drauf. Dann gehe ich. Ich brauche das nicht.

Von plötzlicher Panik erfasst, atme ich tief durch. Ich kann nicht gehen. Ich brauche sie. Ich kenne sie noch nicht mal, und sie mich garantiert auch nicht, aber ich brauche sie, um zu überleben. Es ist mir egal, ob ich klinge wie ein Schwächling; es ist nun mal so.

Ich kann die nächste Woche auf gar keinen Fall allein bleiben.

Aus der kleinen Kneipe dröhnt laute Musik auf die Straße, und ich höre die Leute drinnen lachen und rufen. Ich könnte schwören, mehrere der Stimmen zu kennen. Alle feiern, dabei stehen die Zwischenprüfungen kurz bevor, und die meisten von uns sollten eigentlich lernen, oder etwa nicht? Wir sollten in der Bibliothek rumhängen oder an unseren Schreibtischen sitzen, die Nase in einem Buch, oder uns über unsere Laptops beugen, wir sollten unsere Unterlagen durchgehen, Hausarbeiten schreiben, so 'nen Kram eben.

Doch stattdessen hängen die meisten meiner Freunde rotzbesoffen in dieser Kneipe herum. Es scheint niemanden zu kümmern, dass erst Dienstag ist und wir noch drei Tage lang Prüfungen und Abgabetermine haben. Es geht jetzt um alles oder nichts, aber alle denken nur noch daran, dass wir nächste Woche frei haben. Dann werden fast alle aus dieser scheiß Kleinstadt, in der wir aufs College gehen, abhauen.

So wie ich. Samstagnachmittag bin ich hier weg. Obwohl ich gar nicht will. Ich würde viel lieber hierbleiben.

Aber ich kann nicht.

Mitternacht hat sie Feierabend. Ich hab eine der anderen Kellnerinnen im La Salle's gefragt, als ich vorhin kurz drin war, noch bevor die anderen alle gekommen sind. Sie war schon da, in der Küche, deshalb hat sie mich nicht gesehen. Was auch gut so war.

Ich wollte nicht, dass sie mich bemerkt. Noch nicht. Und meine sogenannten Freunde müssen auch nicht wissen, was ich vorhabe. Niemand weiß von meinen Plan. Ich hätte Angst, dass irgendwer versuchen könnte, ihn mir wieder auszureden.

Als ob ich jemanden hätte, dem ich überhaupt davon erzählen könnte. Es wirkt vielleicht so, als hätte ich jede Menge Freunde, aber eigentlich stehe ich niemandem von ihnen wirklich nah. Und ich will es auch gar nicht. Leuten zu nah zu kommen, bringt nur Probleme mit sich.

Die alte Holztür schwingt quietschend auf und trifft mich am Bauch. Der Krach von drinnen schlägt mir mit voller Wucht entgegen. Sie tritt heraus in die Dunkelheit, die Tür kracht hinter ihr zu und es ist wieder still. Sie trägt einen kurzen, gebauschten roten Mantel, der sie fast verschluckt und ihre Beine in den schwarzen Strumpfhosen noch länger wirken lässt.

Ich stoße mich von der Wand ab und gehe auf sie zu. "Hey."

Der wachsame Blick, mit dem sie mich ansieht, sagt schon alles. "Kein Interesse."

Hä? "Ich hab dich doch gar nichts gefragt."

"Ich weiß, was du willst." Sie geht los, und ich folge ihr. Jage ihr regelrecht hinterher. Ich hab das hier nicht geplant. "Ihr seid doch alle gleich. Glaubt, ihr könnt einfach hier herumlungern und mich abpassen. Mich in die Falle locken. Mein Ruf ist viel schlimmer als das, was ich tatsächlich mit irgendeinem deiner Freunde gemacht hab", wirft sie mir über die Schulter zu, während sie an Tempo zulegt. Dafür, dass sie so klein ist, ist sie ganz schön schnell.

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