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Trau dich - lieb mich von Little, Kate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Trau dich - lieb mich

Amber Court 20 - hier wohnen die schöne Schmuckdesignerin Meredith und ihre drei besten Freundinnen. Zwei von ihnen haben kürzlich das große Glück gefunden, aber das kann Meredith nicht das Misstrauen vor starken Gefühlen nehmen. Liebe auf den ersten Blick? Das ist nichts für sie. Doch dann betritt eines Tages der gut aussehende Unternehmer Adam Richards ihr Atelier. Er möchte, dass sie ein Schmuckstück für ihn entwirft. Und plötzlich ist der Moment da, vor dem Meredith sich immer gefürchtet hat: Zwischen Adam und ihr herrscht eine so unglaublich erotische Anziehungskraft, dass sie sich nach Liebe sehnt...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 06.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864949692
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 382 kBytes
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Trau dich - lieb mich

1. KAPITEL

Der Morgen war eine einzige Katastrophe gewesen, sogar für einen Montag. Meredith seufzte. Zuerst hatte sie den Bus verpasst, dann war sie ohne Schirm in einen Regenguss geraten. Ganz zu schweigen von der Laufmasche, die inzwischen so breit sein dürfte wie der Mississippi.

Sie eilte vom Aufzug zu ihrem Büro bei "Colette Jewels", dem weltberühmten Schmuckhersteller. Meredith öffnete die Tür und schlüpfte in den Raum. Normalerweise konnten ein bisschen Regen oder eine Laufmasche sie nicht so verunsichern. Aber heute musste sie vor den wichtigsten leitenden Angestellten der Firma ihre neueste Kollektion präsentieren, und Meredith hasste es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Dass ihre Frisur und ihre Kleidung vom Regen ruiniert worden waren, machte das Ganze nicht einfacher.

Sie schloss sich in ihrem Büro ein und versuchte, ihr Outfit wieder in Ordnung zu bringen. Ihr rotbraunes Haar ließ sich in feuchtem Zustand kaum bändigen, deshalb bürstete sie es entschlossen zurück und nahm es zu einem schlichten Pferdeschwanz zusammen. So war ihre Frisur vielleicht ein wenig streng, aber wenigstens praktisch. Meredith besaß eine helle, makellose Haut und hatte blasse Sommersprossen auf der Nase, die sie nur selten mit Make-up abdeckte. Tatsächlich schminkte sie sich kaum. Umso besser, dachte sie selbstironisch. Bei dem Schauer von vorhin wäre jede Mascara verwischt.

Ihre schönen blauen Augen verschwanden fast hinter einer großen Nickelbrille. Meredith nahm die Brille ab und wischte die Gläser mit einem Tuch trocken. Sie wünschte oft, sie könnte Kontaktlinsen tragen, aber ihre Augen reagierten bei jedem Versuch allergisch. Und abgesehen davon gab es sowieso niemanden, den sie mit ihren blauen Augen hätte beeindrucken können.

Zum Glück verdeckte der lange Rock die Laufmasche, aber der Pullover mit dem V-Ausschnitt, der sonst locker ihre Figur verhüllte, schmiegte sich jetzt wie eine zweite Haut an ihren Körper. Merediths Mutter hatte immer gesagt, dass ihre großzügige Oberweite ein wahrer Segen sei, aber Meredith dachte ganz anders darüber. Über die Aufmerksamkeit, die ihr deswegen vor allem von männlicher Seite entgegengebracht wurde, konnte sie sich nicht freuen. Im Gegensatz zu den meisten Frauen, die sie kannte, tat Meredith alles, um ihre weiblichen Rundungen zu verbergen. Die große Brosche an ihrem Pullover zog jetzt das feuchte Material herab, und so nahm Meredith sie ab.

Einen Moment lang betrachtete sie das Schmuckstück mit professionellem Blick. Die Brosche war ungewöhnlich, wahrscheinlich handelte es sich um ein seltenes Einzelstück. Merediths Vermieterin Rose Carson hatte es ihr erst gestern Abend gegeben, als Meredith zum Kaffee bei ihr war. Meredith hatte die Brosche bewundert, und ohne weiter zu zögern, hatte Rose sie sich abgenommen und darauf bestanden, dass Meredith sie sich für eine Weile auslieh.

"Rose, sie ist wirklich wunderschön, und sie muss Ihnen sehr viel bedeuten. Was ist, wenn ich sie nun verliere?", hatte Meredith eingewandt.

"Ach was, Sie werden sie schon nicht verlieren. Hier, stecken Sie sie an." Rose half Meredith mit dem Verschluss. "Lassen Sie mal sehen."

Meredith musste zugeben, dass die Brosche beeindruckend war, aber sie lieh sich nur ungern ein so wertvolles Schmuckstück aus. Es sah Rose ähnlich, so großzügig zu sein.

Die Brosche war fast herzförmig und mit Bernstein und anderen Edelsteinen besetzt. Jetzt betrachtete Meredith das Schmuckstück versonnen. Sie war fasziniert von seiner ungewöhnlichen Form und dem Funkeln der Steine. Jedes Mal, wenn sie die Brosche betrachtete, überkam sie ein seltsames Gefühl, aber sie konnte sich nicht erklären, was es bedeutete.

Sie vertrieb den Gedanken und steckte die Brosche in die tiefe Tasche ihres Kittels. Rose behauptete steif und fest, dass die Brosche ihr Glück gebracht hätte, und Meredith hoffte, dass es auch der Fall sein würde bei ihrer heutigen Präsenta

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