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Traumtänzerküsse Roman von Wellen, Jennifer (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Traumtänzerküsse

Wenn die Liebe heller strahlt als jeder Regentag: Der Liebesroman »Traumtänzerküsse« von Bestseller-Autorin Jennifer Wellen jetzt als eBook bei dotbooks. Eiskunst-Star Mila schwebt wie auf Wolken - endlich geht es auf Welttournee! Vorher will sie aber ein letztes Mal ihre Eltern besuchen, in der heimischen Eishalle ein paar Runden drehen und ihrem ehemaligen Tanzpartner aus der Klemme helfen. Doch das Unvorstellbare geschieht: Bei einem Sprung verletzt sie sich, die Tournee scheint gestrichen und ihr großes Glück Geschichte ... Doch Mila will sich nicht unterkriegen lassen - noch dazu braucht der Besitzer der Eishalle dringend ihre Hilfe. Eine Spendenaktion mit Mila als Showact soll die Halle vor dem Aus retten. Aber wird sie rechtzeitig wieder fit sein? Hilfe erhält Mila ausgerechnet von Finn, dem ruppigen Eishockeyspieler. Dabei hütet er ein Geheimnis, das ihre Welt auf den Kopf stellen könnte ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der turbulente Liebesroman »Traumtänzerküsse« von Bestseller-Autorin Jennifer Wellen - ein Roman, der Mut macht, traumtänzergleich in die Welt hinauszuziehen und das eigene Happy End einzufangen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Jennifer Wellen, Jahrgang 1974, studierte nach ihrem Abitur Biologie und arbeitet derzeit als Dozentin in der Erwachsenenbildung. Wenn sie neben ihrer Tochter, den zwei Katzen und ihrem Hund noch Zeit findet, schreibt sie mit Begeisterung witzige Romane für Frauen, die wissen, wie das Leben spielt. Bei dotbooks veröffentlicht sie die romantischen Komödien: »Liebe ist wie eine Goodie Bag« »Sternschnuppenwünsche« »Drei Küsse für ein Cottage«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 356
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550321
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1715 kBytes
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Traumtänzerküsse

Kapitel 1

Eiskunstlauf war schon 1908 olympisch, also ganze sechzehn Jahre, bevor erstmals Olympische Winterspiele stattfanden.

Knapp neun Stunden später bezahlte ich den Taxifahrer, stieg aus dem Auto und warf einen Blick auf mein Elternhaus: ein graues Einfamilien-Reihenhaus im Herzen von Borbeck.

Borbeck als Essener Stadtteil ist eigentlich ganz schön. Fast wie ein kleines Dorf mitten in der Großstadt. Mit einem kleinen Schloss, dem grünen Schlosspark drum herum und einer winzigen Innenstadt, die alles hat, was frau braucht - Parfümerien, Schuhläden und Buchläden. Aber das Beste an diesem Stadtteil ist, dass die Eishalle in Essen-West nur circa zehn Minuten Fahrt entfernt ist.

Mein Finger schwebte bereits über der Klingel, an der auf einem Messing-Schild Antonovsky stand, als die Tür aufgerissen wurde.

»Mila-Schatz, ich habe das Taxi gesehen. Ach, wat schön, datte endlich da bis.« Meine Mutter, eine kleine, beleibte Person mit Monsterbusen, den ich Gott sei Dank nicht geerbt hatte, riss mich schwungvoll in ihre Arme. »Wir haben uns ja so lange nich mehr gesehen.« Ich japste überrascht. Ihr Klammergriff hätte jeden Sumoringer vor Neid erblassen lassen. »Wie war die Zugfahrt?«

Aus dem Hintergrund hörte ich Paps brüllen. Seine Stimme war immer schon bölkend gewesen, was sicher auch daran lag, dass er sie seit Jahren als regelmäßiger Besucher im Rot-Weiß-Stadion an der Hafenstraße trainierte. »Nu lass dat Kind doch erst mal rein, Merlinde. Außerdem müssen de Nachbarn doch nich allet mitkriegen, oda?«

Meine Mutter ließ mich los. »Papsch hat recht, komm rein.« Ich holte tief Luft, streifte mir die Füße an der Matte ab und betrat zögerlich mein ehemaliges Zuhause. Mittlerweile wohnte ich schon seit knapp neunzehn Jahren nicht mehr bei meinen Eltern, da ich mit zehn Jahren nach Oberstdorf ins Trainingsinternat gezogen war. Fünfzehn Jahre später hatte ich die Wettbewerbskarriere an den Nagel gehängt und war von Oberstdorf nach München übergesiedelt, wo ich von der berühmten Eisrevue Skate Dreams engagiert worden war. Seitdem lief ich dort gegen eine verdammt gute Bezahlung.

Meine Mutter schloss die Tür hinter mir und lief in die Küche voran. »Hasse Hunger, Püppi? Ich kann schnell Pommes Currywurst machen, wennse wills. Die Fritteuse ist, glaube ich, noch heiß von vorhin.«

Ich dachte kurz an meinen speziellen Sporternährungsplan, der so etwas eigentlich nicht vorsah. Viel zu viele Kalorien und kaum gesunde Nährstoffe. Allerdings kam ich dabei relativ schnell zu dem Entschluss, dass ich ja auf Urlaub und mir damit meine Ernährung gerade schnurzpiepegal sein konnte. »Gern!«

Mit wenigen Handgriffen bereitete meine Mutter die Fritteuse vor und stellte die Pfanne auf den Herd. Vorsichtig setzte ich mich auf die rustikale Eckbank und sah schweigend eine Zeit lang dabei zu, wie Mutti so vor sich hin brötschelte. Irgendwann wurde mir die Stille allerdings unangenehm.

»Wo ist eigentlich Mats? Noch arbeiten?«

Mutter nahm zwei Bratwürstchen aus der Verpackung und ließ sie in die heiße Pfanne fallen. Es brutzelte laut. »Quatsch. In der Halle, wo sonst?« Sie grinste. »In der Beziehung ist er doch genau wie du. Hauptsache, Kufen anne Füße.«

Mein großer Bruder spielte Eishockey. Eiskunstlauf war ihm immer zu weibisch gewesen. Er war eines dieser Raubeine, die auf ordentliche Bodychecks standen, die er schon als Kind mit besonderer Vorliebe an mir geprobt hatte. Seit Jahren spielte er bei den Essener Moskitos, wenn auch mehr als Hobby, sprich: Amateurspieler. Denn er hatte es sich nicht nehmen lassen, im Gegensatz zu mir nach der Schule noch eine ordentliche Ausbildung zum Kfz-Mechaniker zu machen.

Meine Mutter drehte sich zu mir um und lächelte. Mein Herz zog sich zusammen, weil mich in diesem Moment die Sehnsucht ergriff. Aber nicht nach meiner Familie, was in mir umgehend wieder das schlechte Gewi

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