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True Love - Drake Brothers von Ryan, Kendall (eBook)

  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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True Love - Drake Brothers

Sündig, gefährlich, provokant Sophie Evans steht mit dem Rücken zur Wand. Um die lebensrettende OP ihrer Schwester bezahlen zu können, braucht sie dringend Geld. Doch das einzige, das sie noch verkaufen kann, ist ihr Körper. In einem exklusiven Erotikclub wird Sophie an den Höchstbietenden Colton Drake verkauft. Doch je mehr Zeit sie mit Colton verbringt, desto klarer wird, dass nichts so ist, wie es scheint. Der Mann mit der gequälten Seele stellt Sophie vor Herausforderungen, mit denen sie nicht gerechnet hat und bringt sie an Grenzen, die sie nie zu erreichen geglaubt hätte ... Auftaktband der DRAKE-BROTHERS-Reihe von NYT-, Wall-Street-Journal- und USA-Today-Bestseller-Autorin Kendall Ryan Dieser Roman ist in einer früheren Ausgabe bereits bei LYX.digital unter den Titeln FILTHY BEAUTIFUL LIES - ZUM ERSTEN MAL und FILTHY BEAUTIFUL LUST - VON GANZEM HERZEN erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 390
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736313217
    Verlag: LYX
    Größe: 1788 kBytes
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True Love - Drake Brothers

1
Sophie

Man hat mir gesagt, dass ich mehr als zweihundertfünfzigtausend Dollar verlangen kann, vielleicht auch mehr in Anbetracht der Tatsache, dass ich noch Jungfrau bin. Das Geld wird für meine Zwillingsschwester und beste Freundin der Welt den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Es wird bedeuten, dass ich die Kosten einer experimentellen Behandlung ihres fortgeschrittenen Eierstockkrebses übernehmen kann. Wir sind beide erst einundzwanzig Jahre alt und haben noch kaum gelebt. Als sie mit neunzehn Krebs bekam und eine Hysterektomie vorgenommen wurde, versprach ich ihr, später mal ihre Babys auszutragen, ein Versprechen, das ich vorhatte zu halten. Und jetzt soll sie innerhalb weniger Monate sterben, wenn ich nichts unternehme, deshalb stehe ich in diesem schwach beleuchteten Ankleidezimmer, trage die dritte Schicht Wimperntusche auf und habe nur einen Slip an.

Ich war vollkommen zufällig darauf gestoßen. Vor ein paar Wochen hätte ich gar nicht geglaubt, dass es so etwas überhaupt gibt. Ich hatte im Internet nach lukrativen Möglichkeiten gesucht, Geld zu verdienen - irgendetwas, egal was -, um die dreihunderttausend Dollar aufzutreiben, die wir brauchen. Meine Eltern kommen finanziell gerade so über die Runden. Deshalb wusste ich, dass es an mir liegen würde. Meine Jobsuche stellte sich als blanker Hohn heraus. Mit meinen Qualifikationen würde ich nicht mehr verdienen, als wenn ich kellnern ging. Das war der Punkt, an dem meine Internetrecherche interessanter wurde und ich selbst kühner.

Ich erklärte mich zu einem Vorstellungsgespräch in einem örtlichen Stripclub bereit. Das Vorstellungsgespräch selbst war schon peinlich genug - ich sollte mich vor dem Clubbesitzer ausziehen und meine nicht vorhandenen Tanzkünste vorführen. Doch dann fragte er mich, wie viel Geld ich durch meine Tanzerei verdienen wollte, und ich antwortete: »Dreihunderttausend in den nächsten paar Monaten.« Da lachte er mir ins Gesicht und sagte, ich solle mich wieder anziehen. Uns beiden war klar, dass ich mit meinen Tanzfähigkeiten niemals auch nur annähernd so viel Geld machen würde. Und schon gar nicht in einer Kleinstadt in Nordkalifornien.

Als er sah, wie sich meine Augen mit Tränen füllten, und fragte, wozu ich das Geld brauchte, hatte ich ihm, einem vollkommen Fremden, die ganze traurige Geschichte erzählt. Als ich mich angezogen hatte, holte er mich in sein Büro und beschwor mich, dass das, was er gleich sagen würde, unter uns bleiben müsse. Sein Blick, der unruhig im Zimmer umherwanderte, sagte mir, dass es sich dabei wohl kaum um etwas Legales handelte. Das war mir gleichgültig. Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht ein Mal über eine rote Ampel gefahren, aber ich würde alles tun - und sollte es noch so extrem sein -, um Becca zu retten. Ich sagte ihm absolute Verschwiegenheit zu. Er fragte mich, wie ernst es mir wäre, meine Schwester zu retten, und schickte warnend voraus, dass mir bestimmt nicht gefallen würde, was er gleich sagen würde. So hatte ich von der Auktion erfahren, die heute Abend stattfindet.

Bill, der Stripclub-Besitzer, setzte mich auf die Angebotsliste für den heutigen Abend. Gegen zehn Prozent des Erlöses hatte er alles Notwendige arrangiert. Ich war bei einem Arzt gewesen, der untersucht hatte, ob ich schwanger war oder eine Geschlechtskrankheit hatte; außerdem hatte er mir meine Jungfräulichkeit attestiert. Darüber hinaus hatte Bill in einem örtlichen Schönheitssalon einen Termin für eine Ganzkörperenthaarung mit Wachs und ein Styling vereinbart - einen Haarschnitt und karamellfarbene Strähnchen in meinem ansonsten kastanienbraunen Haar sowie Maniküre und Pediküre. All das würde ich von meinen Einnahmen bezahlen müssen. Wenn ich mich nicht verkaufte, würde ich ihm das alles zurückzahlen müssen. Doch Bill gab mir praktisch die Garantie, dass ich mich verkaufen würde. Er versicherte mir, dass Jungfrauen selten

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