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Truly von Reed, Ava (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.05.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Truly

Wenn meine Welt stillsteht, dreht sich deine dann weiter? Kein Job, keine Wohnung, kein Geld - so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere ... 'Truly ist einer der schönsten New-Adult-Romane, die ich je gelesen habe - romantisch, lustig und voller Herzklopfen. Ein absolutes Lesehighlight.' Tami Fischer Auftakt der IN-LOVE-Trilogie von Erfolgsautorin und Leser-Liebling Ava Reed Ava Reed wird schon immer von Büchern begleitet. Das Haus ohne etwas zu lesen verlassen? Unvorstellbar. Schließlich entdeckte sie auch das Schreiben und Bloggen für sich und kann sich nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören. Ava Reed lebt mit ihrem Verlobten in Frankfurt am Main. Weitere Informationen unter: avareed.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 383
    Erscheinungsdatum: 27.05.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312531
    Verlag: LYX
    Serie: In Love 1
    Größe: 1168 kBytes
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Truly

2

Manchmal beginnt es mit kleinen, unscheinbaren Dingen.

Manchmal mit einem bunten Cocktail auf dem Oberkörper.
Andie

Der Club ist größer als gedacht und viel weiträumiger, als er von außen auf mich gewirkt hat.

Der heftige Bass dröhnt in meinen Ohren, der Beat pulsiert durch meinen Körper, und es ist, als würde er meine Verspannungen lösen und Glückshormone durch mich durchjagen. Denn ich fange tatsächlich an, diesen Abend in vollen Zügen zu genießen.

Als wir an einer großen Bar ankommen, direkt gegenüber der viel Platz bietenden Tanzfläche, gestatte ich mir, das Ambiente genauer zu betrachten. Die zweite Ebene existiert nur als eine Art breiter Balkon, der sich am Rand entlangzieht und von dem aus man auf die feiernde Menge hinabblicken kann. Auf diese Weise kann man von hier durch die Mitte bis hinauf an die Decke schauen, an der verschiedene Lichter im Rhythmus der Musik miteinander tanzen. Es ist, als würde ich Nordlichter beobachten. Wahnsinn. Ein unbeschreiblicher Anblick.

Die verschiedenen Balken an den Seiten des Raumes verleihen dem Ganzen ein besonderes Flair. Der Stil, der eine Mischung aus Antik, Klassisch und irgendwie Futuristisch zu sein scheint, harmoniert mit den Stahlrohren, die hier und da durch die Wände brechen, den vereinzelten Holzelementen und Backsteinwänden.

"Es ist beeindruckend, nicht wahr?", ruft June mir zu, und ich kann nur nicken, während wir uns an die Theke lehnen und ich alles begutachte. Ganz am Ende rechts entdecke ich noch eine weitere Bar, kleiner und sich perfekt in die Seite einfügend. Hintendran an der Wand weisen bunte Schilder den Weg zu den Toiletten. Links scheint die Treppe zu sein, die einen in den zweiten Stock bringt. Und direkt gegenüber, an der anderen Seite des langen, riesigen Raumes, erkenne ich weitere Treppenstufen. Sie wirken eher unscheinbar, schmiegen sich direkt an die Wand und sind unten mit einem eleganten und zugleich schlichten Absperrband versehen. Sie führen zu einer Tür auf mittlerer Ebene. Was sich wohl dahinter verbirgt?

Obwohl es noch lange nicht Mitternacht ist, ist es brechend voll, und schnell wird mir ziemlich warm. Ich schiebe und kremple die Ärmel der Bluse nach oben - in der Hoffnung, sie bleiben endlich mal da -, danach streiche ich meine Haare über die Schultern, hebe sie einen Moment an, damit ein kleiner Lufthauch meinen Nacken streifen kann, und genieße dieses befreiende Gefühl auf meiner Haut.

"Wenigstens den Zopf, June! Den hättest du mir lassen können."

Sie fängt an zu kichern, greift nach meinen Locken und fährt durch sie hindurch, nachdem ich die Arme habe sinken lasse. "Aber es steht dir so gut, wenn du sie offen trägst." Was soll ich da bitte erwidern? Ich mag es auch, bin aber tief in mir drin sehr praktisch veranlagt. Und sind wir ehrlich: Offene, schwere und lange Haare sind in den meisten Fällen vieles, aber ganz sicher nicht praktisch. Weder beim Aufräumen noch beim Kochen oder Lernen - da fallen sie immer ins Gesicht, verknoten sich oder landen halb in der Soße -, und schon gar nicht beim Tanzen, wo sie sich wie gierige Tentakel um dich winden und den Anschein erwecken, dich verschlingen oder gar eine symbiotische Beziehung mit deinem Schweiß und deiner Haut eingehen zu wollen.

Gerade als ich meine Brille richte und etwas dazu sagen möchte, winkt June einem der Barkeeper erneut zu, der sie dieses Mal wahrnimmt und wenige Sekunden später bei uns ankommt. Sein Grinsen wird breiter, Junes ebenso. Sie sieht aus wie eine griechische Göttin. Ihr Selbstbewusstsein ist bewundernswert, besonders weil sie sich selbst nicht so sieht, wie ich sie sehe, sondern vollkommen anders empfindet.

"Was kann ich euch bringen?", reißt mich der Barkeeper aus meinen Gedanken.

"Ein Wasser", antworte ich freundlich./

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