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Tu, was dein Herz befiehlt von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.12.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tu, was dein Herz befiehlt

Trotz aller Zweifel: Alessandra und Cameron sind nach ihrer Blitzhochzeit weiter glücklich! Ihr Geheimrezept? Nur eine Wochenend-Ehe führen! Bis Alessandra der heimlichen Sehnsucht nachgibt und Cameron bei einer Tagung überrascht - und etwas passiert, das alles verändert ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 23.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733766436
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 880 kBytes
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Tu, was dein Herz befiehlt

1. KAPITEL

Das Telefon auf Alessandras Schreibtisch klingelte durchdringend, und bereits nach dem ersten Läuten nahm sie den Hörer ab.

"Ja, bitte?", fragte sie kurz angebunden.

Bei Holloway Advertising - der Werbeagentur, für die sie arbeitete - sagte man ihr nach, sie würde weder Worte noch Zeit verschwenden. Einmal hatte sie zufällig gehört, wie eine Sekretärin einer anderen gegenüber bemerkte, Alessandra Walker sei tüchtig wie ein Roboter, und sie hatte nicht glauben wollen, dass man tatsächlich von ihr sprach.

"Alessandra, wo zum Teufel hast du den ganzen Tag lang eigentlich gesteckt?", erklang die Stimme ihres Bosses Andrew Holloway aus dem Hörer.

Alessandra schätzte ihn, weil er, wie sie gleich gemerkt hatte, Fantasie und einen ausgeprägten Sinn für wirkungsvolle Werbung besaß, nur hielt er sich leider für unwiderstehlich und für ein Geschenk an alle Frauen.

"Ich habe einige Entwürfe persönlich abgeliefert und bin gerade erst ins Büro gekommen", erklärte sie.

"Ich muss dringend mit dir reden, Alessandra."

"Tut mir leid, aber ich bin sehr beschäftigt", erwiderte sie energisch und schnitt beim Anblick ihres vollen Schreibtischs ein Gesicht. "Kann das Gespräch nicht warten?"

"Das kann es ganz sicher", antwortete Andrew voller Genugtuung. "Wie wäre es, wenn wir uns nach Dienstschluss bei einem Drink unterhalten würden?"

Alessandra hatte das Gefühl, er hätte es bewusst darauf angelegt, dass sie um einen Aufschub der Besprechung bat, damit er seine Einladung anbringen konnte. Das ist die reinste Manipulation, dachte sie seufzend. "Nein, Andrew, es geht nicht. Ich habe noch viel zu erledigen, bevor ich Feierabend machen kann." Ihre Stimme klang plötzlich sanfter, während Alessandra das Hochzeitsfoto auf ihrem Schreibtisch betrachtete. "Und zu Hause wartet dann, wie du dich vielleicht erinnerst, mein Mann auf mich."

Das ist nicht wirklich gelogen, sagte sie sich ein bisschen zerknirscht. Sie erwartete ihn zwar von einer Geschäftsreise zurück, aber er würde erst spät nach Hause kommen. Außerdem würde er niemals auf sie warten, denn nur eins war bei ihrem hinreißenden und unergründlichen Ehemann vorhersagbar: Cameron Calder wartete auf niemanden.

"Alessandra, mein Herzblatt, bitte komm nachher mit!"

Es amüsierte sie, dass ihr Boss ihr gegenüber nach drei Jahren noch immer seinen Charme spielen zu lassen versuchte. Andrew gab einfach nicht auf und verstand nach wie vor nicht, warum sie ihm nicht schon längst in die Arme gesunken war.

Na ja, er war durchaus attraktiv: groß und athletisch, blond und blauäugig. Außerdem war er wohlhabend und liebenswürdig, und Frauen mochten ihn, deshalb brauchte er nicht mit einer Abfuhr zu rechnen, wenn er eine Frau einlud. Außer bei ihr, Alessandra. Er hatte sie oft genug gebeten, mit ihm auszugehen, sie hatte seine Einladungen jedoch aus einem ganz einfachen Grund niemals angenommen: Sie war nicht im Geringsten an ihm interessiert. Bisher war sie nur an einem Mann jemals interessiert gewesen - und den hatte sie geheiratet.

Sie nahm das Foto mit dem Silberrahmen in die Hand, das nach ihrer Trauung mit Cameron aufgenommen worden war - einer ganz schlichten Zeremonie, da sie beide aus unterschiedlichen Gründen keine aufwendige Feier gewünscht hatten.

Camerons Eltern waren tot, er hatte keine Geschwister, und ihre, Alessandras, große Familie lebte in Italien. Als erfolgreicher Unternehmer hatte er natürlich viele Geschäftsfreunde und Bekannte, beim Gespräch über die Planung der Hochzeit hatte er jedoch energisch gesagt: "Wir laden entweder alle ein oder keinen. Was ist dir lieber, eine ganz schlichte Trauung oder eine mit allem Drum und Dran?"

Alessandra fiel die Entscheidung leicht. Sie hatte nur wenige enge Freundinnen, die nicht gekränkt sein würden, wenn sie keine Einladung erhielten. Ihre Familie würde das Geld für die Flugtickets nach England nur schwer erübrigen können

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