text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Umweg zum Glück Bianca Bd. 1626 von FIELDING, LIZ (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Umweg zum Glück

Nur noch schnell ein Kind zu seiner Großmutter bringen - und dann ab in den Urlaub. Doch als die erfahrene Nanny Jacqui mit der kleinen Maisie auf dem Herrensitz High Tops ankommt, trifft sie dort nicht auf Maisies Großmutter, sondern auf Harry Talbot: düster, abweisend und nicht bereit, allein ein Kind zu versorgen. Notgedrungen stimmt Jacqui zu, ein paar Tage zu bleiben. Ihr anfängliches Widerstreben schwindet bald - und wird von Herzklopfen ersetzt: Einem so faszinierenden Mann wie Harry ist sie noch nie begegnet. Aber er ist von der Liebe und vom Leben enttäuscht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863498627
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1626
    Größe: 902 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Umweg zum Glück

1. KAPITEL

Jacqui Moore blickte angestrengt durch den Nebel und bemühte sich, ihren Wagen auf dem schmalen Weg zwischen den Steinmauern zu halten. Nicht zum ersten Mal an diesem Tag wünschte sie sich, auch einmal Nein sagen zu können. Fest entschlossen betrat sie schließlich Vickie Campbells Service-Agentur.

"Jacqui, es geht doch nur um einen kurzfristigen Einsatz. Für eine erfahrene Kraft wie dich ein Kinderspiel", schmeichelte Vickie.

"Ich bin kein Kindermädchen mehr, weder für kurze noch für längere Zeit", entgegnete Jacqui beharrlich.

"Nur ein paar Stunden", fuhr Vickie Campbell fort, als hätte sie Jacquis Antwort überhaupt nicht gehört. "Wenn es kein Notfall wäre, würde ich dich nicht fragen, und Selina Talbot ist eine ganz besondere Kundin."

"Selina Talbot?"

"Ah, endlich hörst du mir zu", bemerkte Vickie zufrieden. "Weißt du, dass sie ein verwaistes Flüchtlingskind adoptiert hat?"

"Ja, ich habe einen Bericht in der Zeitung über sie gelesen."

"Wir suchen ihr gesamtes Personal aus."

"Tatsächlich?" Jacqui war fest entschlossen, jeglicher Versuchung zu widerstehen. "Und warum kümmert sich nicht eine deiner wunderbaren Nannys um die Kleine?"

"Diejenige, die ich ausgesucht habe, ist jetzt gerade im Urlaub ..."

"Urlaub! Was für ein Zufall! Du erinnerst dich doch sicher, dass du mich gebeten hast, auf dem Weg zum Flughafen bei dir vorbeizukommen, da deine Agentur ganz in der Nähe liegt." Absichtlich betonte sie das Wort Flughafen besonders nachdrücklich. "Du wolltest mir etwas geben."

"Stimmt!" Vickie öffnete ihre große Schreibtischschublade und reichte Jacqui einen gepolsterten Briefumschlag. "Das schickt dir Familie Gilchrist."

Mit klopfendem Herzen nahm Jacqui die Post aus Hongkong an sich. Als sie den Umschlag öffnete, kam ein silbernes Armband zum Vorschein, und eine Karte fiel heraus.

Mit einem mulmigen Gefühl hob Jacqui sie auf und las die an sie gerichteten Zeilen.

"Jacqui?", fragte Vickie besogt, als sie Jacquis geistige Abwesenheit bemerkte.

Jacqui schüttelte den Kopf und blinzelte heftig, während sie die Karte in ihre Tasche steckte. Einen Moment lang war sie außerstande zu reden.

"Was ist das? Haben die Gilchrists dir ein Andenken geschickt?"

"So ungefähr", erwiderte Jacqui, weil sie nicht sagen konnte, was wirklich dahintersteckte.

Vickie nahm ihr das Armband ab. "Oh, ein Bettelarmband mit einem kleinen Herzen. Wie niedlich. Man hat sogar etwas eingraviert." Sie hielt das Armband ans Licht, damit sie die winzige Inschrift lesen konnte. "Ich muss sicher bald zum Augenarzt", stellte sie fest, "aber ich glaube hier steht ... '... im Vergessen lächeln ...'" Vickie zog die Stirn in Falten. "Was bedeutet das?"

"Das ist ein Zitat aus einem Gedicht von Christina Rossetti", erklärte Jacqui wie benommen. "'Da wollt' ich lieber, du könntest im Vergessen lächeln, als dass Erinnerung dich schmerzte.'"

"Ah, ich verstehe. Vielleicht ist das ein guter Rat."

"Ja", murmelte Jacqui.

"Ich weiß, wie schwer es ist, jemanden zu verlieren, Jacqui. Sie wird dich nie vergessen und sich immer daran erinnern, was du für sie getan hast."

Jacqui war bewusst, was sie getan hatte. Deshalb wollte sie nicht mehr als Kindermädchen arbeiten.

"Soll ich es dir anlegen?", fragte Vickie und deutete auf das Armband.

Da es seltsam gewirkt hätte, wenn sie das Armband mit der Karte einfach weggesteckt hätte, ließ sie zu, dass Vickie ihr half.

"Gut, wenn das alles ist, dann mache ich mich jetzt auf den Weg", verkündete Jacqui. Sie wollte so schnell wie möglich fort.

"Du brauchst dich nicht zu beeilen. Schließlich startet dein Flugzeug erst in ein paar Stunden. Bestimmt kannst du noch etwas Geld gebrauchen. Schließlich hast du seit Monaten nicht mehr gearbeitet."

"Für dich habe ich nicht mehr gearbeitet", korrigierte Jacqui s

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen