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Und Gott sprach: Es werde Jonas Roman von Niedlich, Sebastian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Und Gott sprach: Es werde Jonas

Das kann ja heilig werden ... 'Und Gott sprach: Es werde Jonas' - der neue Bestseller von Sebastian Niedlich jetzt als eBook bei dotbooks. Manchmal hat man einen schlechten Tag. Manchmal hat man auch einen SEHR schlechten Tag. Und manchmal wird man von einer herabstürzenden Kirchturmspitze zerquetscht. Genau das passiert Jonas - und damit könnte diese Geschichte nun auch schon wieder vorbei sein. Aber Gott (die Älteren unter uns werden sich erinnern: der Allmächtige) hat andere Pläne: Er will den etwas chaotischen und zur schlechten Laune neigenden Berliner zum neuen Messias machen. Also wird Jonas von den Toten erweckt. Die Ärzte, die Medien und eine stetig wachsende Zahl begeisterter Gläubiger drehen durch. Und Jonas? Der will eigentlich nur seine Ruhe haben. Auf gar keinen Fall will er irgendein Wunder wirken! Aber es kommt anders ... Eine rabenschwarze Komödie mit leicht lädiertem Heiligenschein - vom Autor des Bestsellers 'Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens'. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Und Gott sprach: Es werde Jonas' von Sebastian Niedlich. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Sebastian Niedlich, 1975 in Berlin geboren, war zum Zeitpunkt seiner Geburt schriftstellerisch untätig und nahm diese Profession erst später im Leben auf, nachdem er sich vorher an Drehbüchern versucht hatte. Er lebt in Potsdam und bereut es bisher nicht. Bei dotbooks veröffentlichte Sebastian Niedlich bereits die Romane 'Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens', 'Der Tod ist schwer zu überleben', 'Und Gott sprach: Es werde Jonas' und 'Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben' sowie die Erzählbände 'Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich', 'Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte' und 'Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war', die auch als Sammelband erhältlich sind: 'Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen' Der Autor im Internet: www.sebastianniedlich.de und www.facebook.com/SebastianNiedlich.Autor

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 326
    Erscheinungsdatum: 01.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244603
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 876 kBytes
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Und Gott sprach: Es werde Jonas

KAPITEL 1
Ein Mann namens Jonas

Jonas saß gerade in seinem Verlag und verfluchte die Welt, sich selbst, seinen Agenten und das Verlagshaus. Fluchen war eine seiner Lieblingsbeschäftigungen, und er übte sie eigentlich ständig aus, sei es in Gedanken oder in Worten.

Neben ihm stand ein Berg Bücher, der trotz seiner bescheidenen Versuche, so wenig wie möglich zu seiner Abtragung beizusteuern, nicht kleiner wurde. Den größten Teil von Jonas' Energie verbrauchte der Gedanke, wie er das größtmögliche Trara anzetteln könnte, um nicht mehr - oder genauer gesagt: nie mehr - seine falsche Unterschrift in diese Bücher setzen zu müssen.

Als sein Handy klingelte, war er froh über die Ablenkung.

"Ja?"

Das Handy fiepte, um zu signalisieren, dass es aufgeladen werden wollte. Am anderen Ende war Lena, seine Freundin. "Hi, ich bin gerade in der Pause. Du weißt noch, dass wir heute etwas vorhaben, oder?"

Jonas dachte kurz nach. "Äh ..."

"Jonas ..."

"Ja, natürlich weiß ich das noch. Denkst du, ich bin blöd?"

Er wusste es nicht mehr so genau und dachte angestrengt nach, wollte das aber nicht zugeben, weil ihm schon so oft Dinge entfallen waren, dass, sollte er Lena noch mal enttäuschen, er es sich selbst nicht verzeihen könnte.

"Also kann ich mich darauf verlassen, dass du mich pünktlich abholst?", fragte Lena.

"Abholen ... genau. Klar."

"Das klingt nicht so, als hättest du daran gedacht."

"Doch, sicher. Ich muss erst mal kurz nach Hause, aber dann ..."

"Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du gar nicht richtig weißt, wovon die Rede ist."

Markus, zu dem ich später noch etwas sagen werde, beugte sich vor und flüsterte Jonas "Jubiläum" ins Ohr.

Jonas riss die Augen auf. "Heute ist unser Jubiläum, ich soll dich von der Schule abholen, und dann gehen wir schön essen und so weiter, et cetera pp."

Lena schnaubte ins Telefon. "Das klingt ja so, als würdest du dich richtig darauf freuen."

"Tue ich auch, tue ich auch!", sagte er betont enthusiastisch, um seinen Patzer wettzumachen. In Gedanken trat er sich selbst. "Keine Panik. Alles gut."

Das Handy fiepte erneut.

"Ich habe einfach nur keinen Bock, hier nach Schulschluss auf dich zu warten, weil du vergessen hast, dass du mich abholen wolltest. Das hatten wir schon, falls du dich erinnerst. Zweimal."

"Hm ...", murmelte er schuldbewusst, während er nach einer guten Entschuldigung suchte.

Lena wartete einen Moment, bevor sie weitersprach. "Wir können es auch gleich lassen, wenn dir so wenig daran liegt. Ich hätte mich jedenfalls darüber gefreut, mal wieder ordentlich auszugehen. Und etwas Romantik täte unserer Beziehung auch gut."

Jonas seufzte. "Ja, du hast ja recht."

Er dachte nach. Die Konversation ging eindeutig zu negativ in seine Richtung, aber leider stimmte, was Lena sagte. In ihrer Beziehung war definitiv er derjenige, der etwas an sich arbeiten musste, und er wusste das. Ab und an versuchte er aufmerksamer zu sein, aber dann machte ihm seine Schusseligkeit wieder einen Strich durch die Rechnung. Er hatte sich auch vorgenommen, mehr im Haushalt zu helfen, aber wenn er sich dann einmal aufgerafft hatte, etwas zu schreiben, blieb der Haushalt eben meistens auf der Strecke. Um von sich abzulenken, suchte er nun krampfhaft nach etwas, das er ihr vorwerfen konnte. Was schwierig genug war, denn sie hatte nicht viele Macken.

"Weißt du, was unserer Beziehung auch guttun würde?"

Markus drehte sich zu ihm um.

"Was?

"Wenn du endlich mal mit dem Stricken aufhören könntest."

Markus schüttelte den Kopf, und Jonas schaute ihn an wie ein Verurteilter, der wusste, dass er schuldig war.

"Aber das hilft mir bei der Stressbewältigung!", protestierte sie.

"Aber dann strick doch mal was anderes als diesen Schal."

"Den mache ich für dich!"

"Der ist mittlerweile vier Meter lang!

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