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Und plötzlich ist es Liebe! von Altom, Laura M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Und plötzlich ist es Liebe!

Woher kommt plötzlich dieses sinnliche Kribbeln im Bauch, wenn sie ihren guten Freund Jackson umarmt? fragt Ella sich. Widerstrebend muss die alleinerziehende Mutter sich eingestehen: Sie hat sich in den sexy Feuerwehrmann verliebt! Doch Vorsicht: Sie sollte ihre romantischen Empfindungen besser für sich behalten, ihre brennende Sehnsucht nach zärtlicher Nähe und leidenschaftlichen Küssen mit aller Kraft unterdrücken. Denn Jacksons Exfrau Julie ist völlig überraschend wieder in seinem Leben aufgetaucht - und er hegt ganz offenbar noch Gefühle für sie ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 22.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863491895
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 287 kBytes
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Und plötzlich ist es Liebe!

1. KAPITEL

"Cool! Können wir es behalten?"

Oliver Garvey, der eine ganze Minute älter war als sein eineiiger achtjähriger Zwillingsbruder Owen, schaute in den Korb und verliebte sich auf der Stelle. Es war ein Mädchen. Das wusste er, weil die Decke pinkfarben war. Wie der Schlafanzug, an dem ein gelber Zettel befestigt war. Darauf stand: Bitte kümmert euch um mich.

"Natürlich behalten wir es, du Trottel", sagte Oliver, der als Ältester auch beanspruchte, der Klügste zu sein.

"Ich bin kein Trottel", protestierte Owen und wäre fast vom Karussell des kleinen Spielplatzes im Park gefallen, als er seinem Bruder mit geballter Faust drohte.

"Darf ich ihr einen Namen geben?", fragte Dillon Tate, ihr siebenjähriger Freund. "Ich wollte immer ein Baby, aber Dad sagt, sie sind laut und stinken."

"Ich finde nicht, dass sie laut ist und stinkt", widersprach Owen.

"Warte, bis sie pupst." Oliver schnupperte an der Decke. "Ich habe mal einen Film gesehen, in dem Babys ganz oft pupsen. Wir brauchen Windeln."

"Ich wette, Mom hat welche", erwiderte Owen. Ihre Mutter war Kinderärztin und hielt für Notfälle immer Babysachen bereit.

"Nein!" Dillon stampfte mit dem Fuß auf. "Ich will nicht, dass ihr es eurer Mom erzählt."

"Warum denn nicht?", fragte Oliver.

"Weil wir Jungs sind, deshalb. Ihr dürft eurer Mom nichts sagen."

"Wieso nicht?", wollte Owen wissen.

"Weil wir ein reiner Jungsklub sind. Eure Mom kann kein Mitglied werden."

"Soll sie doch gar nicht. Aber sie weiß alles über Babys. Sie ist Ärztin."

"Mein Dad weiß auch alles über Babys. Er ist Feuerwehrmann. Außerdem ist er ein Mann. Mit ihm hat man viel mehr Spaß als mit eurer Mom."

"Ich habe meine Mom lieb", sagte Owen. "Sie kocht gut."

"Kann schon sein." Dillon verdrehte die Augen. "Ich meine nur, das Baby muss ein Jungsgeheimnis bleiben."

Owen sah seinen älteren Bruder an. "Was meinst du?"

Oliver überlegte. Wahrscheinlich wusste seine Mom mehr über Babys, doch sie war nun mal eine Frau. Dillons Dad kannte sich mit Feuer und so aus und würde wissen, was zu tun war, wenn das Baby brannte. Natürlich konnten sie das Baby fragen, was es wollte, aber das wäre dämlich, denn es konnte noch nicht sprechen.

"Dillon hat recht. Es muss unser Geheimnis bleiben."

"Lasst uns abstimmen", schlug Owen vor.

Oliver seufzte. "Wer findet, dass wir es zu Dillons Dad bringen sollten, hebt die Hand."

Oliver und Dillon taten es.

"Okay", sagte Oliver. "Und jetzt hebt die Hand, wenn ihr es zu unserer Mom bringen wollt."

Owen und Dillon hoben die Hand.

"Du kannst nicht zwei Mal abstimmen, Dillon." Oliver schüttelte den Kopf. Manchmal war sein bester Freund einfach zu dämlich. "Was willst du denn jetzt?"

"Ich will, dass wir es zu meinem Dad bringen, aber ich wollte nicht gegen Owen stimmen. Außerdem kocht eure Mom wirklich gut."

Oliver seufzte. Die beiden Schwachköpfe machten es ihm nicht leicht. "Okay, stimmen wir noch mal ab. Wer ist für Dillons Dad?"

Oliver und Dillon hoben die Hand.

"Wer ist für unsere Mom?"

Owen und das Baby hoben die Hand.

"Sehr witzig", sagte Oliver. "Owen, lass sie los. Du brichst ihr den Arm."

"Tue ich nicht."

"Doch."

"Okay, das reicht", verkündete Oliver. "Ich bin euer Boss und sage, wir bringen es zu Dillons Dad."

Owen streckte ihm die Zunge heraus.

Sie hatte es getan.

Ihrem Baby würde es gut gehen. Sie hatte die drei Jungen oft genug in der Kindertagesstätte gesehen und wusste, dass sie ein liebevolles Zuhause hatten, wie sie es ihrem kleinen Mädchen niemals bieten konnte.

Ihre Tochter auszusetzen war das Schwerste, das sie jemals getan hatte. Es war sogar noch schwerer, als sieben Monate auf der Straße zu leben und dann in ein Heim für schwangere Teenager zu gehen, damit ihre Großmutter und ihr Va

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