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Unexpected - Überraschend Liebe New York Footballer von White, Alica H. (eBook)

  • Verlag: Elaria
eBook (ePUB)

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Unexpected - Überraschend Liebe

'Bleib dir immer treu', sagte ihr Vater einst zu Olivia. Seine Worte hallen der New Yorker Musicalschülerin im Kopf, während sie als VIP-Betreuerin im Tigers anheuert. Der Verlockung, mit 'persönlichem Extra-Service' ein imposantes Trinkgeld zu verdienen, kann Olivia nur so lange widerstehen, bis sie dort auf den berühmten Footballspieler Jacob trifft. Der muskulöse Sportler übt eine magische Anziehung auf sie aus. Es bleibt ein schales Gefühl zurück, das hartnäckig an ihrer Seele haftet, denn es lässt alte Wunden wieder aufbrechen. Um den Respekt vor sich selbst nicht zu verlieren, nimmt sie Jacobs 'Trinkgeld' nicht an. Doch an diesem Abend ist mehr zwischen ihnen passiert, als beide zugeben wollen... Der Roman ist in sich abgeschlossen und ein Spin-off der New York Geschichten aus dem Klarant Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 148
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783964651280
    Verlag: Elaria
    Größe: 551 kBytes
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Unexpected - Überraschend Liebe

Kapitel 1 Emma

"Okay, wie du sicherlich weißt, arbeiten im VIP-Bereich des Clubs nur die Besten", erklärt Noah Anderson und mustert mich ausführlich. Gott sei Dank, ohne mich dabei mit Blicken auszuziehen.

"Hast du einen Freund", fragt er.

"Nein Sir."

"Das ist gut, der könnte eifersüchtig sein."

"Kein Problem, Sir."

"Okay. Noch eins muss dir klar sein: Gutes Aussehen reicht nicht. Man muss auch in kritischen Situationen souverän und höflich bleiben."

"Selbstverständlich, Sir", antworte ich eifrig nickend.

"Deine Erfahrungen in der Gastronomie sind da natürlich von Vorteil", ergänzt die Clubleiterin, die sich als Meg vorgestellt hat und blättert in meinen Bewerbungsunterlagen. "Wie du weißt, hat Herr Anderson den Club gerade zurückgekauft, deshalb können wir auch noch Tänzerinnen gebrauchen. Wie ich sehe, wärst du da durchaus qualifiziert."

"Das käme für mich aber nicht infrage", antworte ich, denn sofort sind Dads einschärfende Ratschläge in meinem Kopf:

'Bleibe dir immer treu.'

'Kind, verschleudere nicht dein Talent.'

'Verbaue dir nicht eine seriöse Zukunft.'

'Verliere nie dein Ziel aus den Augen.'

'Du bekommst von uns jede Unterstützung, aber mach, dass wir stolz auf dich sein können.'

Ich versuche, die Gedanken wieder aus dem Kopf zu verscheuchen und sehe Meg freundlich, aber bestimmt ins Gesicht.

"Wirklich nicht. Ich kann es nicht gut."

"Okay, deine Entscheidung. Aber sicher weißt du, dass der Job viel besser bezahlt wird", argumentiert sie.

"Ja, Mam", antworte ich nickend. "Aber danke, nein. Das möchte ich wirklich nicht", bekräftige ich noch einmal, denn ich weiß ja warum es so gut bezahlt wird. Man muss viel zu viel Haut zu Markte tragen und womöglich seine Seele verkaufen. So lächle ich nur entschuldigend.

Der freizügige Kellerinnendress ist schon grenzwertig genug. Leider gibt es nur in teuren Bars auch gutes Trinkgeld. Es war für meine Eltern sicher schwer genug, mich in diese große Stadt zu lassen. Für Eltern bleibt man immer ein Kind. Dennoch gaben sie mir die Freiheit, meinen Traum zu verwirklichen und opferten ihre Ersparnisse, um mir die Musicalschule zu ermöglichen. Dafür werde ich ihnen immer dankbar sein. Ich will sie nicht enttäuschen.

Auch Meg mustert mich noch einmal ausführlich. "Hübsch ist sie ja", sagt sie und sieht zu Noah.

"Und ob. Also, ich würde vorschlagen, wir versuchen es gleich mal morgen Abend, zur meiner privaten Welcome-Back-Party."

"Gute Idee", bestätigt Meg und macht sich Notizen. "Ich hoffe, du kannst morgen?"

"Ja, selbstverständlich. Ich habe zurzeit keine anderen Jobs und wäre abends immer einsatzbereit, solange ich keinen Unterricht habe. In den Praktikumszeiten könnte es natürlich anders aussehen."

"Das kann man immer noch absprechen. Das ist natürlich klar, wenn man Leute aus deinem Genre engagiert", erklärt Noah und lächelt freundlich. "Wenn du dich gut machst, sehe ich kein Problem, dann kommen wir dir in jeder Form entgegen. Natürlich wirst du das erste Mal zur Probe arbeiten."

Was hatte ich doch gestern noch für eine Heidenangst vor dem Gespräch - alles verschwunden. Ich habe wirklich nette Vorgesetzte, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Frage ist, ob meine Kundschaft genauso nett sein wird.

"Ich habe noch eine Frage. Was mache ich, wenn die Gäste ungehörig zudringlich werden?", spreche ich meine letzten Ängste aus.

"Wie meinst du das?", fragt Meg. "Zudringliche Berührungen?"

"Ja, genau - und mehr. Der Club hat, wie fast alle seiner Art, in dieser Beziehung einen zweifelhaften Ruf."

"Tatsächlich?" Noah grinst. "Mädel, es wird immer Kunden geben, die mehr wollen, als einen Drink. Aber wir sind hier kein Puff, was ja ohnehin verboten wäre. Jeglicher Service über die Bewirtung hinaus ist reine Privatsache und findet höchstens in der Freizeit statt.

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