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Unterwürfige Frauen von Stade, Ferdinand von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2014
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (PDF)
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Unterwürfige Frauen

Sammelband - 2 erotische Geschichten in einem Band: 'Bück dich, Chefin!', 'Mörder im Nachtzug' Personalchefin Fürstenberg stürzt sich in die Gosse, um sich von einer drückenden Schuld zu befreien. Als die, mit der man alles machen kann, wird sie herumgestoßen, vorgeführt, begrabscht und dient als Putzluder bei alternden Pärchen als Turbo. Bis sie am Ende unter Rocker und in die Fänge der Polizei gerät. Da taucht jemand auf, der sie nicht nur vögeln will. Nicht viel besser geht es der Zugbegleiterin, die im neuen 'all-inclusive'-Waggon Dienst tut, ohne über die Vorzüge des neuen Angebots eingewiesen worden zu sein. Das fordert ihr alles ab. Aber es kommt noch schlimmer. Ein gesuchter Mörder ist im Zug. Nachdem er die Kleine wie sonst die Bürschlein im Knast hergejubelt hat, will er sie, um nicht verraten zu werden, einfach aus dem Fenster werfen. Die Zugbegleiterin leistet zwar artig ihren Dienst bis zur Erschöpfung, ist aber eigentlich ziemlich ausgeschlafen. Dieser Sammelband aus dem Stade-Werk beinhaltet zwei Stories. Die Protagonisten werden vorgeführt, ausgenutzt und gedemütigt. Es werden Grenzen überschritten. Unterwerfung, ohne sich selbst aufzugeben. Geht das?

Ferdinand von Stade stammt aus der Region der selbstbewussten Franken. Weshalb es ihm wichtig ist, dass seine Protagonisten ebenfalls starke Charaktere haben. Ob als Revolverheldin im Wilden Westen, keltische Sklavin im alten Rom oder der Hexerei angeklagten Zigeunerin zu Zeiten der Inquisition; es treten nur eigenwillige Personen mit schnellem Verstand, mutigem Herz und strapazierbarem Körper in seinen lustvollen Episoden in Erscheinung. Seine langjährige Lebensgefährtin weiß nichts von diesem erotischen Doppelleben. Sie ist trotzdem kaum überrascht, wenn er hin und wieder aus seinem Schreibatelier auf sie zustürmt und 'mal schnell was ausprobieren will'. Sie weiß nur von seinen Romanen aus dem nicht speziell erotischem Bereich, hat sich aber grundsätzlich abgewöhnt, sich über ihn zu wundern. Seit nunmehr 5 Jahren schreibt Ferdinand von Stade exklusiv für den Club der Sinne. Nach eigenem Bekunden ist ihm professionelle Verlagsführung und allgemein ein gutes Geschäftsklima bei der Schriftstellerei wichtig; was er hier gefunden hat. Website: www.ferdinand-von-stade.de Veröffentlichungen: www.club-der-sinne.de/index.php?manufacturers_id=50

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 184
    Erscheinungsdatum: 08.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956042317
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 690 kBytes
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Unterwürfige Frauen

DIE KÜNDIGUNG

"Das Leben soll Sie einmal so richtig durchficken!" Dellmann brüllte sein Gegenüber beinahe hysterisch an. Er war vollkommen außer sich. Gerade hatte die kalt wirkende Personalchefin, Frau Dr. Irene-Dagmar Fürstenberg, mit absoluter Gleichgültigkeit und ohne auch nur mit der Wimper zu zucken seine Kündigung auf ihren ebenso kalt wirkenden Schreibtisch aus Glas und Chrom gelegt. Dabei machte sie nicht einmal den Versuch, auch nur den Ansatz eines Bedauerns zu zeigen. Noch hatte er das Schreiben nicht angefasst, als würde er sich davor scheuen, seinen Part bei diesem endgültigen Schritt in die Existenzlosigkeit zu übernehmen. "Sie wissen ja gar nicht, wo's langgeht, Sie eiskaltes Stück Dreck!"

Fassungslos blickte die Beschimpfte den Mann an und überlegte für einen Augenblick, den Sicherheitsdienst der Firma zu rufen. Aber dann kniff sie ihre Lippen zu schmalen Strichen zusammen, wie sie es meist in Gegenwart anderer Menschen tat, und strich in Gedanken den Namen Dellmann von ihrer Liste. Tatsächlich überspielte sie damit nur den Schock, den das ungehörige F-Wort in ihr auslöste.

"Verlassen Sie sofort mein Büro", flüsterte sie mit nachdrücklichem Tonfall.

"So richtig hernehmen soll Sie das Leben mal." Dellmann riss das Schreiben vom Tisch, drehte sich um und stampfte zur Tür.

Die Personalchefin blickte ihm hinterher. Sah sich die Rückseite des attraktiven Mittdreißigers an. Wut und Aufregung durchpulsten sie.

F ... hatte er gesagt. Was fällt diesem Kerl ein , rief sie ihm in Gedanken hinterher. Soll es ihn doch selbst ...

Meist arbeitete Irene-Dagmar Fürstenberg konzentriert und diszipliniert ihr selbst gestecktes Tagessoll ab. Nur selten fühlte sie die Macht, die sie dabei in Händen hielt. Jetzt spürte sie etwas anderes. Eine neue Empfindung in ihren Eingeweiden: Das Gefühl von Macht verband sich mit F - mit dem, was plötzlich zwischen ihren Schenkeln in ihrem Unterbauch kribbelte. Eine derartige Konstellation war ihr vollkommen fremd. Jetzt drohten diese Kräfte, sie in einen wilden Strudel unbekannter Tiefe hinab zu ziehen.

Unwillkürlich legte sie ihre Handflächen aufeinander, schob sie in den Schritt . Der braune, knielange Kostümrock warf Falten beim Hochschieben. Jetzt wurde der Personalchefin allmählich klar, was sie so aufregte. Der Mann hatte ihr, der Unnahbaren, ins Gesicht geschrien, dass sie ihn fickte. Hier und jetzt fickte - mit ihrer Macht. Und außerdem unterstellte er ihr Leidenschaft dabei. Das war der Grund, gestand sich Irene-Dagmar ein, der sie, ganz gegen ihre Gewohnheit, ja gegen alles, was sie mit ihrem sauber durchstrukturierten Leben verband, pausenlos auf seinen muskulösen, knackigen Po starren ließ.

In dem Moment drehte sich der Mann ganz unerwartet noch mal um.

Die Personalchefin erschrak.

"Seien Sie verflucht, Sie machtgeiles Monster", schleuderte er ihr ins Gesicht, während eine Hand schon die Türklinke drückte. "... durchgefickt werden und Dreck fressen." Dann war der Gekündigte fort.

Irene-Dagmar Fürstenbergs Mund klappte in Sprachlosigkeit auf. Endlich war sie allein. Sie ließ ihren Kopf in den Nacken fallen. Leckte über ihre trockenen Lippen. War sie wirklich ein machtgeiles Monster? Bei diesem Gedanken drückte sie die zusammengepressten Hände fest gegen ihren Schritt. Zum Gefühl der Wut gegenüber der ungehörigen Bemerkung mischte sich die Erregung, dass er sich von ihr gefickt gefühlt hatte, und gleichzeitig die Angst, ein gefühlskaltes Untier zu sein.

Während sich ihr teurer Designerslip mit selten verspürter Feuchtigkeit durchnässte, hatte die Chefin die Lippen mittlerweile so oft geleckt, dass Speichel die Wange herunterlief. Ein Stöhnen entwich ihrem Mund. Gepaart mit Wollust und Schuldgefühlen.

Die Vorzimmerdame steckte den Kopf durch die Tür.

"Der Nächste?"

Die Personalchefin schreckte hoch. Riss die Handflächen aus

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