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Unwiderstehliches Begehren von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2020
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Unwiderstehliches Begehren

Smart, elegant und unwiderstehlich selbstbewusst! Als Layla auf der Suche nach ihrer besten Freundin in einem Luxushotel in Las Vegas dem verboten attraktiven Max Kendrick begegnet, glaubt sie zu träumen. So muss sich Liebe auf den ersten Blick anfühlen - daran hat sie keinen Zweifel! In seiner glamourösen Penthouse-Suite verwöhnt Max sie mit prickelnden Küssen und gibt ihr das Gefühl, für ihn die aufregendste Frau der Welt zu sein. Doch am nächsten Morgen erlebt Layla eine böse Überraschung ... Barbara Dunlop hat sich mit ihren humorvollen Romances einen großen Namen gemacht. Schon als kleines Mädchen dachte sie sich liebend gern Geschichten aus, doch wegen mangelnder Nachfrage blieb es stets bei einer Auflage von einem Exemplar. Das änderte sich, als sie ihr erstes Manuskript verkaufte: Mittlerweile haben die Romane von Barbara Dunlop weltweit eine begeisterte Leserschaft gefunden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.05.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733726188
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1568 kBytes
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Unwiderstehliches Begehren

1. KAPITEL

Dürfte ich mir eine Schwester aussuchen, würde ich Brooklyn wählen.

Sie bringt mich zum Lachen.

Und noch besser: Sie bringt mich zum Nachdenken. Wenn es in der Vergangenheit schlecht lief - und das tat es oft -, dann legte sie sich zu mir auf mein blaues Sofa und hörte mir stundenlang zu. Sie wusste immer, was half: Anfangs war es meist Eiscreme, später manchmal auch Tequila.

Sie war intelligent. Schon in der Grundschule hatte sie immer nur die besten Noten gehabt. Ich dagegen war eher eine Zweier-Schülerin. Aber ich konnte gut zuhören. Und ich konnte Brooklyns langes blondes Haar zu einem französischen Zopf flechten.

Seit unserer Kindheit verbrachten wir die Sommer am Strand von Lake Washington. Zuerst hatten es uns die Schaukeln und der Kletterwald angetan. Später schwammen wir zu dem kleinen Ponton im Schwimmerbereich, sprangen von dort aus ins Wasser und ließen uns nach dem Baden auf unseren Handtüchern von der Sonne trocknen. Als Teenager hingen wir gern an der Snackbar herum, flirteten mit den Jungen und brachten sie dazu, uns Milchshakes zu spendieren.

Ich hatte keine Gelegenheit, mir eine Schwester auszusuchen, aber Brooklyn sollte dennoch ein Teil meiner Familie werden.

In zwei Wochen würde sie meinen großen Bruder James heiraten.

"Ich kann die Golden Gate Bridge sehen", verkündete Sophie Crush vom Beifahrersitz des Taxis aus.

Ich saß auf dem Rücksitz, eingequetscht zwischen Brooklyn und Nat Remington. Das hatte man davon, wenn man unbedingt einen Hybrid-Wagen haben wollte!

"Glaubt ihr, dass wir von unseren Zimmern aus einen schönen Ausblick haben?", überlegte Nat laut.

"Ich hätte gern einen Ausblick auf den Whirlpool." Brooklyn seufzte. "Ich meine, aus dem Whirlpool heraus."

"Dein Wort in Gottes Ohr!", pflichtete ich ihr bei.

Ich freute mich auf eine Hot-Stone-Massage. Einmal hatte ich dieses Vergnügen bisher gehabt und hätte es nur zu gern wiederholt.

"Ich möchte eine Pediküre", sagte Sophie.

"Und ich eine Gesichtsmaske." Das kam von Nat.

"Ich will in die Sauna." Das war Brooklyns nächster Wunsch.

"Ich spüre schon, wie sich meine Muskeln entspannen", meinte ich seufzend.

Ein Besuch in der Sauna war eine gute Idee. Eine Gesichtsmaske auch. Schließlich war ich Trauzeugin und wollte so gut wie möglich aussehen.

Im Gegensatz zu anderen Bräuten - egoistischeren Bräuten, die selbst am besten aussehen wollten - hatte Brooklyn wunderschöne Kleider für ihre Brautjungfern ausgesucht. Sie waren knielang, schulterfrei und hatten eng anliegende Oberteile aus azurblauem Chiffon, der zum Saum hin heller wurde.

Der Ton meines rotbraunen Haars war immer schwierig zu kombinieren, aber in diesem Fall passte er. Für eine Singlefrau von sechsundzwanzig Jahren war eine Hochzeit eine gute Gelegenheit, neue Männer kennenzulernen.

Diesmal war ich jedoch im Nachteil, weil die Hälfte der Gäste meine eigenen Verwandten waren. Brooklyns Freunde und Verwandte hatte ich im Laufe der Jahre auch schon alle kennengelernt. Aber vielleicht gab es ja noch den einen oder anderen bisher unentdeckten entfernten sexy Cousin im passenden Alter. Eine Frau sollte keine Chance ungenutzt lassen.

Das Taxi hielt vor einer Glastür inmitten einer riesigen Fensterfront, die einen Blick in die Lobby gewährte. An einer Marmorsäule war in goldenen Buchstaben der Name des Hotels angebracht: The Archway Hotel and Spa .

Drei Männer in stahlgrauen kurzärmligen Uniformjacken rissen gleichzeitig die Wagentüren auf.

"Willkommen im Archway", sagte einer von ihnen zu Brooklyn. Kurz verweilte sein Blick bei ihren blauen Augen, bevor er sich mir zuwandte.

Er hatte ein freundliches Lächeln. Überhaupt war er süß, aber mein Interesse hielt sich in Grenzen. Nicht, dass ich etwas gegen Hotelbedienstete gehabt hätte. Wahrscheinlich machte er den Job nur, um sei

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