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Valentina 2 - Verborgene Lust Roman von Blake, Evie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2013
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
9,99 €
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Valentina 2 - Verborgene Lust

Eine Londoner Galerie lädt die italienische Fotografin Valentina Rosselli ein, ihre erotischen Fotografien auszustellen. Valentina nimmt begeistert an - denn in London lebt Thomas Steen, der Mann, den sie nicht vergessen kann. Um ihn wiederzusehen, taucht Valentina in eine düstere Welt voller überraschender sexueller Begegnungen ein. Und es scheint, als könne sie Thomas zurückgewinnen - doch dann stellt er sie vor ihre größte Herausforderung. Seine Liebe hat einen Preis: Valentina soll seinen verruchtesten Wunsch erfüllen ...

Evie Blake ist das Pseudonym einer erfolgreichen englischen Autorin. Sie verführt ihre Leser mit Romanen über die sinnlichsten, dunklen Seiten der Liebe. Ihre Valentina-Trilogie begeisterte Verleger und Lektoren weltweit und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 15.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641101404
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Valentina Bd.2
    Originaltitel: Valentina on the Edge
    Größe: 842kBytes
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Valentina 2 - Verborgene Lust

Valentina

"Kann ich mitkommen?"

Antonella sieht sie mit flehendem Blick an, beugt sich vor und ergreift Valentinas Hand. Ihre Freundin hat sich in ein Gitterkorsett gequetscht und streift mit ihrem tief ausgeschnittenen Dekolleté Valentinas Brust. Valentina spürt, wie sich Antonellas krallenartige Nägel in ihre Hand bohren.

"Ich fahre nur für ein paar Tage", versucht sie abzuwehren.

"Bitte, Valentina", bettelt Antonella, "es ist so langweilig in Mailand, jetzt, wo Marco nach New York gegangen ist und Gaby nur noch die Liebe im Kopf hat."

Valentina zögert. Sie hatte vor, allein nach London zu fahren und die Zeit zu nutzen, um wieder zu sich zu finden.

"Bitte", drängt Antonella und klimpert mit ihren falschen Wimpern.

"Ich weiß nicht. Ich weiß auch noch gar nicht, wo ich wohnen werde."

"Meine Tante hat ein Haus in Kensington. Da könnten wir wohnen. Das ist total schick", erklärt Antonella selbstzufrieden, da sie genau weiß, dass Valentina nicht mit derlei Verwandtschaft in London aufwarten kann. "Du musst mich mitnehmen. Ich kann dir helfen, deine Ausstellung zu organisieren. Du weißt, wie gut ich in so etwas bin. Außerdem", sie befeuchtet ihre Lippen, "gibt es ein paar ziemlich coole Clubs in London. Wir hätten so viel Spaß."

Valentina kann ihrer Freundin den Wunsch nicht abschlagen. Außerdem ist es vielleicht ganz gut, wenn sie jemand bei sich hat. Wenn Antonella sie begleitet und ablenkt, kommt Valentina womöglich nicht in Versuchung, Thomas anzurufen. Und das sollte sie wirklich auf keinen Fall tun. Sie will nicht wieder leiden.

"Okay, aber reden wir später darüber. Sollten wir nicht lieber hineingehen?", fragt sie.

Antonella steht auf und streckt sich. Obwohl sie hochhackige Pumps trägt, ist sie noch immer kleiner als Valentina. Sie zieht an ihrem Korsett und rückt ihre Brüste zurecht. Ihr Tanga aus roter Spitze ist so winzig, dass sie auch auf ihn verzichten könnte. Valentina findet es noch immer seltsam, ihre Freundin in dieser Aufmachung zu sehen, und noch seltsamer, Fotos von ihr zu machen, wenn sie als Domina in ihrem Element ist.

"Es schadet nicht, ihn ein wenig warten zu lassen. Ich habe heute Abend das Sagen", erklärt Antonella, während sie den Empfangsbereich verlässt und den schwarzen Marmorflur in Leonardos Club hinunterstakst.

"Nun, das ist fraglich", widerspricht Valentina und holt sie ein, "denn du bist Teil meiner Inszenierung."

"Ach, ja, eine deiner erotischen Kompositionen." Sie dreht sich mit leuchtenden Augen zu ihr um. "Siehst du, du musst mich mit nach London nehmen. Schließlich bin ich einer der Stars in deiner Ausstellung!"

In der samtenen Unterwelt ist alles so, wie Valentina es am Nachmittag vorbereitet hat. Nur das eigens von ihr entwickelte Geschirr ist nun besetzt. Heute Abend wird sie ihre Reihe über Dominas fortsetzen und dazu wie üblich Antonella als Protagonistin benutzen. Sie hatte Leonardo davon überzeugt, dass sie ihre eigene Kreation des hängemattenähnlichen Geschirrs über dem Himmelbett anbringen durfte. Die roten und lilafarbenen Elemente um das Bett herum hat sie entfernt und stattdessen ein strahlend weißes Laken darüber gebreitet. Den schweren Stoff hat sie durch Moskitonetze ersetzt, die im Kerzenschein flackern. In den Ecken stehen zwei Lichtbögen, die dramatische Schatten des Geschirrs auf Wände und Decke werfen.

Wochenlang hat sie nach dem richtigen Material für das Geschirr gesucht. Dieses Bild ist von besonderer Bedeutung für die Reihe, da sie dabei ist, endlich ihre Abneigung gegen dominante Handlungen zu überwinden. Als Sub hat sie selbst erlebt, dass sie auf diverse Arten von Schmerz mit Lust reagiert. Dennoch kann sie noch immer schwer glauben, dass das Zufügen von Schmerz ebenso erotisch sein soll. Leonardo behauptet, sie sei selbstbezogen, denn die Teilnehmer solcher Spiele wollten extreme Situationen erleben. Doch bei der Erinn

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