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Valentins-Zauber Julia Bd. 1853 von JORDAN, PENNY (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Valentins-Zauber

Blauer Himmel, glitzernde Schneekristalle und die behagliche Wärme eines Chalets. Sorrel könnte die Idylle genießen. Aber der aufregende Mann, mit dem sie hier übernachten wird, ist ihr entfernter Cousin Valentin! Dabei steht sie kurz vor der Hochzeit mit einem anderen! Sorrel schwankt zwischen Entsetzen und Faszination. Dass sie und der attraktive Millionär sich in der traumhaften Winterlandschaft verstörend nahe kommen, stürzt sie in einen tiefen Gewissenskonflikt. Doch dann stellt ein heißer Kuss von Valentin sie vor die Entscheidung, die nur ihr Herz treffen kann ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862951369
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1853
    Größe: 292 kBytes
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Valentins-Zauber

1. KAPITEL

"Was sollen wir denn nur tun? Wir können ihr doch nicht sagen, dass sie nicht kommen soll. Nicht, wenn sie sich so viel Mühe gemacht hat, um uns zu finden. Es würde sie sicher verletzen. Aber im Moment können wir sie einfach nicht bei uns unterbringen. Das Haus platzt ja schon jetzt aus allen Nähten."

Sorrel blickte ihre Mutter mitfühlend an. Es stimmte, der überraschend angekündigte Besuch hätte zu keinem ungeschickteren Zeitpunkt kommen können. Die Zwillinge waren in den Semesterferien zu Hause, ihr frisch verheirateter Bruder lebte mit seiner Frau auch erst einmal für eine Weile hier, und dann war da noch Onkel Giles, der praktisch zum ständigen Inventar gehörte. Die Farm war schlicht und einfach überbevölkert.

Hinzu kam, dass die preisgekürten Mutterschafe ihres Vaters viel zu früh geworfen hatten. Und nun war Sorrels Vater verständlicherweise ein wenig gereizt, weil er sich Sorgen um seine Tiere machte. Es war also wirklich nicht die beste Zeit, um eine unbekannte Cousine x-ten Grades aus Australien im Kreise der Familie zu begrüßen. Zudem hatte bisher niemand etwas von dieser Cousine gehört. Aber ihr Brief war in einem so freundlichen und warmen Ton verfasst, dass Sorrels Mutter es nicht über sich hatte bringen können, den Besuch abzusagen.

"Warum schreibst du ihr nicht und erklärst die Situation einfach?", schlug Sorrel vor. Sie saßen zusammen in der Küche, das Gespräch untermalt von dem hungrigen Blöken der verwaisten Lämmchen, die Sorrels Mutter mit der Flasche großzog. "Mach ihr den Vorschlag, dass sie ihren Besuch auf später in diesem Jahr verschiebt."

"Das geht nicht mehr", kam die bedrückte Antwort. "Der Brief ist an die alte Farmadresse gegangen. Val wusste wohl nicht, dass wir hierhergezogen sind und das alte Farmhaus leer steht, seit Onkel Giles nicht mehr dort wohnt. Der Brief würde noch immer dort liegen, wäre Simon nicht mit Fiona hingefahren, um ihr das Haus zu zeigen."

"Oh, sie waren also schon da. Und? Was hält Fiona davon?", fragte Sorrel neugierig. "Es ist ja doch ziemlich abgelegen und nicht unbedingt modern ausgestattet ..."

"Sie war begeistert. Das kann ich auch verstehen. Schließlich ist es kein berauschender Anfang für eine Ehe, bei den Schwiegereltern leben zu müssen."

"Ma, du hast dir praktisch ein Bein ausgerissen, damit sie sich hier zu Hause fühlt", protestierte Sorrel.

"Sie beschwert sich auch nicht, ganz im Gegenteil. Aber ich weiß noch, wie ich mich gefühlt habe, als ich damals bei deinen Großeltern eingezogen bin. Natürlich kam ich nicht vom Land, so wie Fiona. Sie hat sich wirklich wunderbar eingelebt. Bei Wind und Wetter hilft sie Simon und deinem Vater mit den Tieren, und dass die alte Farm so weit draußen liegt, macht ihr auch nichts aus. Im Moment gibt es weder Gas noch Strom oder Telefon dort draußen, aber dein Vater ist der Ansicht, dass es sich lohnt, alles installieren zu lassen. Wenn Simon und Fiona dort hinziehen, können sie viel mehr aus den Weiden herausholen als er."

Sorrel kannte die komplizierte Familiengeschichte, die dazu geführt hatte, dass ihr Vater nicht nur die Farm seiner Eltern geerbt hatte, sondern auch das Land, das eigentlich seinem Onkel mütterlicherseits gehörte. Und da dieses Land saftigere Weiden aufweisen konnte als das Land seiner Eltern in den walisischen Bergen, war er mit der ganzen Familie umgezogen, als Sorrel noch ein kleines Mädchen gewesen war. Onkel Giles hatte die Führung der walisischen Farm übernommen. Vor zwei Jahren schließlich, nach einer schweren Lungenentzündung, hatte Giles dann zugeben müssen, dass das Leben eines walisischen Bergbauern ihm zu sehr zusetzte. Seither stand das Haus leer, nur im Sommer lebte Simon dort, wenn er sich um die Schafherden kümmerte.

Die Eltern von Sorrel waren eigentlich ein ungleiches Paar. Ihr Vater stammte aus einer langen Linie von walisischen Bergbauern, während ihre Mutter ein Stadtmensch war. Als junge Fra

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