text.skipToContent text.skipToNavigation

Verbotene Küsse auf dem Maskenball von Blake, Maya (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Verbotene Küsse auf dem Maskenball

Ein schillernder Maskenball an einem streng geheimen Ort. Und als Gäste die einflussreichsten und erfolgreichsten Unternehmer der Welt! Hier hat sich die schöne Ruby Trevelli als Hostess eingeschmuggelt, um von Narciso Valentino das Geld zu fordern, das er ihr schuldet. Doch je näher sie dem gefährlich attraktiven Narciso kommt, desto mehr ist sie von seiner sinnlich-dunklen Aura gebannt. Entsetzt kämpft Ruby gegen ihr Verlangen an, bis sie hinter die Maske des rätselhaften Playboys blickt und dabei in einen Strudel aus Macht und Leidenschaft gerät...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 05.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733702281
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 984 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Verbotene Küsse auf dem Maskenball

1. KAPITEL

New York.

Narciso Valentino betrachtete die Schatulle, die ihm geliefert worden war. Sie war groß, aus feinstem Leder gefertigt und mit Samt bezogen.

Und sie besaß einen Verschluss aus vierundzwanzigkarätigem Gold.

Unter normalen Umständen hätte er bei ihrem Anblick einen Anflug von Vorfreude verspürt. Doch irgendwie hatte Tristesse von seinem Leben Besitz ergriffen, seit er im vergangenen Monat dreißig geworden war. Es kam ihm fast so vor, als wäre alle Freude aus ihm entwichen, wie die Luft aus einem Ballon. Lucia hatte ihm vorgeworfen, dass er zu einem langweiligen alten Mann geworden war, bevor sie vor etwas mehr als zwei Wochen aus seinem Leben verschwunden war.

Er gestattete sich ein feines Lächeln, als er an das Männerwochenende dachte, das er sich zur Feier ihres Abgangs gegönnt hatte. Und an die äußerst enthusiastische norwegische Skilehrerin ...

Doch nur allzu schnell kehrte die dumpfe Leere wieder zurück.

Narciso stand auf und ging zum Fenster hinüber. Sein Büro lag im siebzigsten Stockwerk und bot einen fantastischen Ausblick auf die Skyline von New York. Ein nicht unbedeutender Anteil dieser gewaltigen Metropole gehörte ihm, und er verspürte Befriedigung bei diesem Gedanken.

Geld war sexy. Geld war Macht. Und der Hexenmeister der Wallstreet , wie die Zeitungen ihn nannten, hatte sich selbst die Verlockungen von Macht und Sex niemals verwehrt.

Die Gelegenheit, gleich zwei seiner Leidenschaften auszuleben, präsentierte sich ihm in der Schatulle auf seinem Schreibtisch. Und doch hatte er sie nun bereits seit einer Stunde ungeöffnet vor sich liegen lassen ...

Entschlossen schüttelte er die Lethargie ab, die von ihm Besitz ergriffen hatte, kehrte zu seinem Schreibtisch zurück und öffnete die Schatulle.

Darin lag, gebettet auf schwarzem Satin, eine präzise gefertigte silberne Halbmaske, verziert mit schwarzem Onyx und glitzernden Kristallen. Narciso wusste Sorgfältigkeit und Präzision zu schätzen. Es waren die Eigenschaften, die ihn mit gerade einmal achtzehn Jahren zum Millionär und mit fünfundzwanzig zum Multimilliardär gemacht hatten.

Unter anderem verdankte er seinem Reichtum den Zugang zu Q Virtus - dem exklusivsten Herrenclub der Welt, der seine Mitglieder einmal im Quartal zu einer Versammlung lud.

Und genau diese Versammlung war der Grund für die Maske.

Er nahm sie aus ihrer Verpackung und drehte sie so, dass er die Rückseite betrachten konnte, die mit einem Security-Mikrochip versehen war. Außerdem fand er dort seinen Namen - Der Hexenmeister - eingraviert, sowie den Veranstaltungsort des kommenden Treffens.

Q Virtus , Macao.

Langsam fuhr er mit dem Daumen über die samtige Oberfläche, in der Hoffnung, ein wenig Begeisterung in sich entfachen zu können. Erfolglos. Er legte die Maske zur Seite und musterte den zweiten Gegenstand in der Schachtel.

Die Liste.

Zeus, der anonyme Kopf von Q Virtus , versorgte die Clubmitglieder stets mit einer diskreten Aufstellung von potenziellen Geschäftskontakten, die an der Versammlung teilnehmen würden.

Rasch überflog Narciso die Liste und atmete scharf ein, als er unerwartet einen Namen darauf entdeckte, den er nur zu gut kannte. Aufregung erfasste ihn.

Giacomo Valentino - mein allerliebster Vater.

Er ging die übrigen Teilnehmer durch, um festzustellen, für wen es sich noch lohnen würde, dort zu erscheinen. Aber wem versuchte er hier eigentlich etwas vorzumachen? Ein einziger Name war entscheidend gewesen, auch wenn es noch ein oder zwei andere gab, die sein Interesse als Geschäftsmann weckten.

Doch es war Giacomo, mit dem er sich beschäftigen wollte. Wobei beschäftigen vielleicht das falsche Wort war.

Er legte die Liste beiseite und schaltete seinen Laptop ein. Nachdem er das Passwort eingegeben ha

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen