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Verbotene Sehnsucht nach deiner Liebe von Bolter, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.06.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verbotene Sehnsucht nach deiner Liebe

Ein Herz und eine Krone? Ein letztes Mal möchte Prinzessin Luciana vor ihrer arrangierten Hochzeit die Freiheit genießen - und reist undercover nach Florenz. Ein gefährlicher Plan, denn schon am ersten Tag wird sie nicht nur von Taschendieben bedrängt, auch ihr sexy Retter stürzt sie in einen Strudel prickelnder Leidenschaft. Aber wer kann bei einem blonden Adonis wie Giovanni Grassi schon an Etikette denken? Dass er ihr ein Leben ohne Zwänge zeigt, ist für sie das größte Glück. Doch sie weiß, eine Zukunft mit dem smarten Italiener kann es nicht geben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733712242
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1977 kBytes
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Verbotene Sehnsucht nach deiner Liebe

1. KAPITEL

Prinzessin Luciana de la Isla de Izerote atmete die warme florentinische Luft tief ein. Die heimliche Flucht aus ihrer Heimat, einer Insel vor der spanischen Küste, hatte sich schwierig gestaltet. Doch nun war sie endlich in der Toskana angekommen, die so ganz anders wirkte als die gewohnte Meerlandschaft. Aber die Befreiung, die sie sich davon verspochen hatte, wollte sich nicht einstellen.

Tatsächlich begann Luciana, sich so allein sogar zu fürchten. Nachdem sie erfolglos versucht hatte, bei einem Juwelier einen Rubin aus dem königlichen Besitz zu Geld zu machen, war sie viel zu schnell davongelaufen und außer Atem. Schlimmer noch, drei halbwüchsige Jungen verfolgten sie anscheinend. Sie drehte den Kopf gerade weit genug, um zu sehen, dass sie verwahrlost waren und schäbige T-Shirts und Jogginghosen trugen. Diese unerwünschten Begleiter ließen ihren gesamten Fluchtplan nicht nur leichtsinnig erscheinen, sondern sogar gefährlich.

" Bambolina , zeig mal deine Halskette", rief einer der Jungen, während sie immer weiter zu ihr aufschlossen. "Wir kaufen deinen Schmuck."

Luciana beschleunigte ihre Schritte. Sie war nach Florenz gekommen, um ein Abenteuer zu erleben, bevor sie den Rest ihres Daseins in königlicher Pflichterfüllung verbrachte. Eine Verfolgung durch Rowdys war dabei allerdings nicht vorgesehen. Wahrscheinlich wollten sie ihr den Schmuck stehlen, dessen Verkauf ihre Reise finanzieren sollte. Denn sie hatte kein Bargeld zur Verfügung. Die Prinzessin verfiel fast in Laufschritt und umklammerte dabei den Rubinanhänger an seiner schweren Kette. Sie hatte die Orientierung verloren und wusste nicht mehr, wohin sie lief.

Luciana war sich nicht sicher, ob ihre Verfolger gesehen hatten, dass sich noch mehr Schmuck in der Tasche befand, die sie an dem langen Lederriemen diagonal über Schulter und Oberkörper trug. Als sie jetzt vor den Jungen davonlief, schlug die Tasche rhythmisch gegen ihre Hüfte, und auch der Rollkoffer mit ihrem Gepäck, den sie hinter sich herzog, behinderte sie. Die Prinzessin wollte drei Wochen in Florenz verbringen und dann nach Izerote zurückkehren - zu ihren Verpflichtungen, einschließlich ihrer arrangierten Hochzeit mit dem verwitweten, dreißig Jahre älteren König einer Nachbarinsel, Agustin de la Isla de Menocita.

Luciana hatte lange über diese Flucht nachgedacht und ihren Weg nach Florenz sowie die Finanzierung der Reise genauestens geplant. Doch sie hatte nicht damit gerechnet, dass der Schmuckverkauf so problematisch sein würde. Da sie über keinerlei Erfahrung verfügte, hatte sie nicht gewusst, dass die Geschäfte Eigentumsnachweise und Echtheitszertifikate verlangen würden.

Nachdem sie die erste Etappe von der Insel bis nach Barcelona bewältigt hatte, benötigte sie Bargeld für das Bahnticket nach Florenz und für Proviant. Jeder Juwelier schickte sie zum nächsten mit weniger gutem Ruf, bis sie schließlich einen fand, der ihr den Amethystring weit unter Preis abkaufte.

Großstädte waren ihr nicht vertraut, da sie die meiste Zeit ihres Lebens auf Izerote hinter Palastmauern verbracht hatte. Sie verließ den Palast nur, um offiziellen Verpflichtungen nachzukommen oder soziale Einrichtungen zu besuchen. Dabei wurde sie stets vom königlichen Sicherheitsdienst begleitet und nutzte ausschließlich private Fahrzeuge, Schiffe und Jets. Und genau deshalb war sie nach Florenz gereist - die Stadt, in die sie sich dank Kunstwerken, Büchern und Filmen verliebt hatte. Hier wollte sie sich ihren Lebenstraum erfüllen, einmal eine schlichte Touristin sein, ohne Reiseplan und Leibwächter ihrer Wege gehen zu können.

Doch die Schwierigkeiten beim Schmuckverkauf und diese Verfolgung direkt nach Lucianas Ankunft verwandelten ihn in einen Albtraum.

"Bella." Einer der Jungen kam ihr noch näher, und die schrille Art, wie er das Kosewort aussprach, erschreckte sie.

"Signorina. Carina. Tesoro

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