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Verbotene Sehnsucht unter tausend Sternen von West, Annie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verbotene Sehnsucht unter tausend Sternen

Joss weiß, was er will: Leilas unermesslich wertvolle Ländereien. Dafür ist der Tycoon sogar bereit, die fremde Wüstentochter zu heiraten. Auch Leila weiß, was sie will: Freiheit! Und der einzige Weg, ihrem goldenen Käfig zu entfliehen, ist die Ehe, auch wenn ihr vor deren Pflichten graut. Dann begegnen die beiden einander - und ihre Welt steht still. Leila verliert sich in Joss' blauen Augen, und auch ihn zieht es zu ihr. Doch Leilas Brautpreis ist viel höher als das Vermögen, das ihr Vormund verlangt: Die Hochzeitsnacht weckt Gefühle, die Joss für immer vergessen wollte...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 16.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733700973
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 474 kBytes
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Verbotene Sehnsucht unter tausend Sternen

1. KAPITEL

"Einen Fremden heiraten?"

"Jetzt tu nicht so erstaunt. Erwartest du etwa, dass ich ewig für dich aufkomme!"

Leila wies lieber nicht darauf hin, dass ihr Stiefvater überhaupt nur durch die Heirat mit ihrer Mutter zu Geld gekommen war. Jetzt war nicht der Moment, ihm zu zeigen, dass er ihren Geist nicht brechen konnte.

"Du wirst den Mann heiraten, den ich dir ausgesucht habe und basta."

"Natürlich, Stiefvater. Es ist sehr großzügig von dir, all das für mich zu organisieren, wo du doch so viel zu tun hast."

Gamil sah sie misstrauisch an, als suchte er in ihrem ruhigen Gesicht nach einem Zeichen von Sarkasmus.

Aber Leila war zu einer wahren Meisterin im Verbergen von Kummer, Angst und Wut geworden. Sie kochte innerlich, aber sie beherrschte sich. Jetzt war nicht die Zeit, Gefühle zu zeigen.

Aber bald! Schon seltsam, dass ausgerechnet eine arrangierte Heirat die heiß erflehte Chance zur Flucht sein sollte. Das Ergebnis ihrer früheren Fluchtversuche war nur eine immer härtere Bestrafung gewesen. Doch wenn sie erst einmal verheiratet war - was konnte Gamil ihr dann noch antun?

So gesehen war eine aus Geschäftsinteressen geschlossene Heirat mit einem unbekannten Mann die vom Himmel gesandte Gelegenheit.

"Es gefällt mir nicht, dass er dich so sehen soll." Gamil wedelte abfällig mit der Hand in Richtung ihrer nackten Arme und Beine, ihrer neuen High Heels und ihres erlesenen Seidenkleids, das extra aus Paris geliefert worden war.

Auch ohne Spiegel wusste Leila, dass sie so gut aussah, wie sie nur konnte. Man hatte sie gebadet, epiliert, frisiert, manikürt, pedikürt, parfümiert und von Experten gestylt.

Eine Opferjungfrau für Gamils Ambitionen, hergerichtet und aufpoliert, um einem Fremden zu gefallen.

Doch wenn dieser lächerliche Plan ihr die Möglichkeit verschaffte, ein eigenes Leben zu führen ...

"Aber er erwartet doch so etwas. Er kann sich das Beste leisten, besonders was Frauen betrifft."

Glaubte man Gamil, so waren Frauen Annehmlichkeiten, die man sich kaufen konnte. Er war durch und durch ein Frauenfeind. Schlimmer noch, er war ein Kontrollfreak und genoss seine Macht.

Der Hass, der in seinem kalten Blick lag, verursachte Leila eine Gänsehaut.

"Du wirst ihn nicht enttäuschen, hörst du?"

"Natürlich nicht."

"Und pass auf, was du sagst! Keine deiner klugen Bemerkungen! Du schweigst, außer wenn du gefragt wirst."

Gamil hätte sich keine Sorgen machen müssen. Leila sagte kein Wort, als Joss Carmody den Salon betrat.

Ihr stockte der Atem, als ihr Blick über seine breitschultrige Gestalt und zu seinem markanten Gesicht glitt. Die ausdrucksvollen, braun gebrannten Züge waren wie aus Stein gemeißelt. Seine aus der Stirn gekämmten, lockigen Haare fielen überlang bis auf seinen Hemdkragen. Der Mann erweckte in ihr den Eindruck ungebändigter Wildheit, die nur von einer momentanen Zivilisiertheit überdeckt wurde. Bis sie in seine Augen sah. Da wusste sie, dass dieser Mann alles andere als ungebändigt war.

Er betrachtete Leila ungefähr so wie ein Banker seine Finanzberichte.

Joss Carmodys Augen waren vom tiefen Blau eines Wüstenhimmels, bevor die ersten Sterne aufblitzen. Sie hielten ihren Blick fest, und Leila spürte ein seltsam beengendes Gefühl in ihrer Brust. Ihr Puls raste, als sie wie hypnotisiert aufstand.

Was immer sie erwartet hatte - das war es nicht.

Im nächsten Moment wandte Carmody sich von ihr ab und begann mit Gamil über Geschäfte zu sprechen. Natürlich! Weswegen sonst kam ein australischer Tycoon auf die Idee, sie zu heiraten?

Das Land, das sie als Mitgift erhielt, umfasste die größten noch unerschlossenen Ölreserven.

Sie beobachtete, wie Joss Carmody sich setzte und nach seinem Kaffee griff. Er beherrschte mühelos den Raum.

Seine völlige Gleichgültigkeit ihr gegenüb

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