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Verbotenes Verlangen nach dem Milliardär von Lindsay, Yvonne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.12.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verbotenes Verlangen nach dem Milliardär

Leidenschaft auf den ersten Blick: Lichterloh brennt die schöne Alexis für Raoul Benoit. Aber sie muss von dem attraktiven Milliardär die Finger lassen, denn Raoul hat Alexis als Nanny für seine kleine Tochter eingestellt und ist ihr Boss. Jeden Tag ist sie in Raouls Nähe, teilt sein elegantes Anwesen in den Weinbergen, sieht ihn morgens sexy zerstrubbelt aus dem Schlafzimmer kommen - und verzweifelt fast! Denn heißer denn je glüht ihre Sehnsucht nach dem Mann, der sie völlig ignoriert und der nur eine zu lieben scheint: seine verstorbene Frau ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733721428
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 520 kBytes
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Verbotenes Verlangen nach dem Milliardär

1. KAPITEL

Alexis beobachtete ihn von der Tür der Kellerei aus. Das Sonnenlicht des Spätnachmittags fiel schräg durch die Fenster am Ende des Raums und brachte die kleinen Staubflocken zum Leuchten, die in der Luft tanzten. Aber Alexis bemerkte die malerische Kulisse kaum. Sie konzentrierte sich ganz auf den Mann, der hier arbeitete und ihre Anwesenheit noch nicht bemerkt hatte.

Er hatte sich verändert - und wie. Er war dünner geworden, geradezu hager, und seine früher so gepflegte Erscheinung war selbst geschnittenen Haaren, einem ausgeblichenen T-Shirt und zerrissenen Jeans gewichen. Sein Gesicht war offensichtlich schon tagelang keinem Rasierer mehr begegnet. Aber so wirkte sich Trauer nun einmal aus: Sie ließ Alltägliches unwichtig erscheinen und machte gleichgültig.

Wie konnte sie einem Mann helfen, der kein Interesse mehr daran hatte, sich selbst zu helfen?

Die Verantwortung, die sie übernommen hatte, lastete schwer auf ihren Schultern. Obwohl sie sich sonst immer bereitwillig allen Herausforderungen stellte, ertappte sie sich bei dem Gedanken, dass sie sich vielleicht zu viel aufgebürdet hatte.

Doch Alexis straffte sich und schüttelte ihre Zweifel ab. Bree hatte sich in ihrer Not an sie gewandt und ihr einen Brief geschrieben. Als ob sie gewusst hätte, was passieren würde, hatte Bree sie gebeten, sich um ihren Mann zu kümmern, falls ihr etwas zustieß, und um das Kind, das sie bald zur Welt bringen würde.

Ihre beste Freundin war gestorben, bevor Alexis ihr das Versprechen hatte geben können. Aber sie wusste, dass sie nicht ablehnen durfte. Noch nicht einmal dann, wenn sie das Versprechen nur halten konnte, indem sie ihr Herz wieder in die Schusslinie des Mannes brachte, von dem sie sich magisch angezogen fühlte, seit sie ihm zum ersten Mal begegnet war.

Raoul unterbrach in diesem Moment seine Arbeit und schaute von dem Tisch voller Weingläser hoch, der vor ihm stand. Er ließ den Stift auf ein Klemmbrett mit handgeschriebenen Notizen fallen und sah sie direkt an. Kurz glaubte Alexis Überraschung in seinem Gesicht zu erkennen, außerdem eine Regung, die sie nicht in Worte fassen konnte. Dann zeigte er wieder eine Maske der Unnahbarkeit.

"Alexis", sagte er und nickte knapp.

"Ich bin hergekommen, sobald ich davon erfahren habe. Es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat ..." Ihr versagte die Stimme. Wie konnte sie ihm erklären, warum es fast ein Jahr gebraucht hatte, bis sie von der Geburt seiner Tochter und vom Tod seiner großen Liebe erfahren hatte?

Sie hatte den Kontakt zu seiner Frau, ihrer besten Freundin seit dem Kindergarten, abgebrochen. Es war zu schmerzlich für sie gewesen, ihr Glück mitanzusehen. Und sie hatte vergessen , Bree ihre neue E-Mail-Adresse und die Nummer ihres Arbeitshandys zu geben, weil sie es einfach nicht ertragen hatte, noch mehr über ihr perfektes Zusammenleben zu hören.

Weil sie Raoul selbst begehrt hatte ...

Und weil sie es immer noch tat.

Alexis holte tief Luft und schluckte gegen einen Kloß im Hals an. "Ich war eine Weile auf Reisen, seit mein Geschäft ..." Sie brach ab, als sie seinen Gesichtsausdruck sah. Offenbar war Raoul der Erfolg, den sie mit ihrem Modelabel hatte, völlig egal. "Brees Brief ist mir nachgeschickt worden. Er muss mir das ganze letzte Jahr über rund um die Welt gefolgt sein; ich habe ihn erst im Haus meines Vaters bekommen."

"Brees Brief?"

"In dem sie mir von ihrer Schwangerschaft berichtet hat."

Sollte sie ihm auch sagen, dass Bree sie gebeten hatte, sich um ihn und ihr damals noch ungeborenes Kind zu kümmern? Dass sie geahnt hatte, dass das Aortenaneurysma, das sie vor ihrer Familie geheim gehalten hatte, sie bei der Geburt das Leben kosten würde? Ein Blick in Raouls Gesicht verriet ihr, dass er nichts vom Brief seiner Frau gewusst hatte.

"Also bist du wieder da."

Endlich . Das unausgesprochene Wort hing

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