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Verführ mich nur aus Liebe von CRAVEN, SARA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verführ mich nur aus Liebe

Weshalb wird Elena auf das exklusive Anwesen der Manzinis eingeladen? Nichtsahnend folgt sie der überraschenden Einladung - und entdeckt, dass sie Opfer einer Intrige ist. Denn sie wird zur Heirat gezwungen, ausgerechnet mit Italiens berüchtigstem Playboy, dem faszinierenden Conte Angelo Manzini. Künftig muss Elena sich in die Rolle der liebenden Ehefrau fügen - natürlich nur in der Öffentlichkeit! Aber schon bald wecken Angelos verlangende Küsse eine heimliche, gefährliche Sehnsucht in ihr. Dabei weiß sie doch, dass er sie nur verführen will, um einen Erben zu zeugen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 20.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940279
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 431 kBytes
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Verführ mich nur aus Liebe

2. KAPITEL

" Carissima ! Wie schön, dass du gekommen bist!" Lucrezia Damiano umarmte Ellie herzlich.

Ellie war sich nicht sicher, ob dieser Besuch wirklich ein Anlass zur Freude war. Während der Fahrt von Rom hierher hatte Silvia schweigend neben ihr auf dem Rücksitz im Maserati gesessen. Und dabei hatte ihre Cousine ständig mit finsterer Miene zum Seitenfenster hinausgestarrt.

Die Villa Rosa stammte ursprünglich aus der Renaissance. Im Lauf der Jahrhunderte war das Anwesen jedoch immer wieder erweitert worden - unter anderem um einen viereckigen Turm. Inzwischen wirkte es wie ein Bauwerk, das ganz harmonisch aus der malerischen Landschaft erwachsen war. Natürlich besaßen die Damianos in Rom ein viel eindrucksvolleres Haus. Aber Largossa war ihre ländliche Zuflucht, wohin sie sich so oft wie möglich an den Wochenenden zurückzogen.

Die Principessa empfing ihre Gäste im salotto. Liebevoll restaurierte Gobelins zierten die Wände des Salons. Ebenso elegante wie bequeme Sofas und Sessel luden zum Verweilen ein. Der offene Kamin war groß genug, um darin einen ganzen Ochsen zu grillen. Draußen schloss sich eine weitläufige Terrasse an, und durch die großen Fenster bot sich ein zauberhafter Ausblick auf das parkähnliche Anwesen. Auch der von schützenden Mauern umgebene Garten war zu sehen, in dem der Principe Cesare Damiano seine geliebten Rosen züchtete.

Ihr Gastgeber würde sich jedoch erst am folgenden Tag zu ihnen gesellen, wie Ellie von ihrer Patentante erfuhr.

"Der arme Cesare hat eine Konferenz in Genf. Wir werden heute also einen ganz zwanglosen Abend unter Freunden verbringen." Die Principessa wandte sich ihrer anderen Patentochter zu, die mit versteinerter Miene danebenstand. " Ciao , meine liebe Silvia. Come stai ?"

"Danke, madrina, es geht mir gut." Silvia ließ sich lustlos von ihrer Patentante auf beide Wangen küssen, was Ellie aufmerksam registrierte.

Ihre Cousine sah überhaupt nicht gut aus. Im Gegenteil: Seit sie das Haus betreten hatten, wirkte sie auffällig angespannt. Außerdem war Ellie nicht entgangen, dass Silvia bei ihrer Ankunft fast verzweifelt die kiesbedeckte Auffahrt der Villa mit Blicken abgesucht hatte. Es war ihr so vorgekommen, als hätte ihre Cousine nach einem ganz bestimmten Wagen Ausschau gehalten.

"Und jetzt möchte ich euch mit meinen übrigen Gäste bekannt machen", sagte Lucrezia Damiano und ging mit ihnen auf die sonnige Terrasse hinaus.

Unter einem Schatten spendenden Sonnenschirm saß eine zierliche ältere Dame. Sie war ganz in Schwarz gekleidet und trug das weiße Haar zu einem eleganten Knoten gesteckt. Angeregt unterhielt sie sich mit einer jüngeren, molligen Frau mit einem runden, freundlichen Gesicht.

"Contessa und meine liebe Anna, ich möchte Ihnen meine beiden Patentöchter vorstellen - Signora Silvia Alberoni und Signorina Elena Blake. Silvia und Ellie, dies sind meine lieben Freundinnen, die Contessa Cosima Manzini und Signora Anna Ciprianto."

Die Contessa lächelte freundlich. Dennoch bemerkte Ellie, dass die alte Dame sie seltsam durchdringend begutachtete. Und diese Prüfung bestand sie mit Sicherheit nicht: Sie trug ein schlichtes Hemdblusenkleid aus olivgrünem Leinen, und ihr einziger Schmuck waren winzige silberne Ohrstecker. Die Contessa dagegen war ebenso elegant wie teuer gekleidet. Ihren klassisch geschnittenen Zügen war immer noch anzusehen, was für eine Schönheit sie in ihrer Jugend gewesen sein musste.

Sobald sie sich gesetzt hatten, wurde ihnen frische Limonade mit Eis serviert. Silvia schien ihre schlechte Laune abgelegt zu haben und zeigte sich von ihrer besten Seite. Lächelnd plauderte sie über die Anreise und das Wetter, während die Contessa Manzini höflich zuhörte, dazu aber schwieg.

Anna Ciprianto nutzte die Gelegenheit, um Ellie interessiert nach ihrer Arbeit für den Avortino-Verlag zu fragen.

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