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Verführerischer Rebell von Carlyle, Liz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Verführerischer Rebell

Wenn aus Leidenschaft Liebe wird ...

Frederica d'Avillez ist sich sicher: Sie wird niemals einen Ehemann finden! Nach einer katastrophalen Saison in London wurde sie auch noch von ihrem treuen Verehrer sitzen gelassen. Doch wenn es schon nicht mit dem Ehemann klappt, will Frederica wenigstens einmal eine Nacht voll unvergesslicher Leidenschaft erleben. Und wer ist besser dafür geeignet als der umwerfend attraktive Herzensbrecher Bentley Rutledge, um den alle gut erzogenen jungen Damen normalerweise einen großen Bogen machen? Nach einer stürmischen Eskapade erkennt Frederica, dass Bentley hinter seiner Fassade einen weichen Kern hat. Doch er verbirgt dunkle Geheimnisse ...

Dieser historische Liebesroman ist in einer früheren Ausgabe unter dem Titel 'Mein rebellischer Verführer' erschienen.

Weitere historische Liebesromane von Liz Carlyle als eBook bei beHEARTBEAT u.a.: 'Ein unwiderstehlicher Halunke', 'Entflammt von deiner Liebe' und 'Stürmisches Spiel der Herzen'.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Liz Carlyles große Leidenschaft gilt dem England des 19. Jahrhunderts, den rauschenden Bällen und den festlich gewandeten Damen. Auf ihren zahlreichen Reisen nach England hat die Autorin ihr Korsett und ihre Tanzschuhe stets im Gepäck - auf eine Einladung zu einem Ball wartet sie allerdings immer noch. Dafür kennt sie mittlerweile so ziemlich jede dunkle Gasse und jedes zweifelhafte Wirtshaus in London. Liz Carlyle lebt mit ihrem Ehemann und mehreren Katzen in North Carolina, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 413
    Erscheinungsdatum: 11.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732555178
    Verlag: Bastei Lübbe AG
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Verführerischer Rebell

Prolog

In welchem die Leidensgeschichte ihren Anfang nimmt

G lauben Sie an unumstößliche Wahrheiten? An Warnungen, Glaubenssätze oder Moralgeschichten, die wie zerschlissenes Leinen von Generation zu Generation weitergereicht werden?

Englands bedeutendster Poet ließ einst verlauten, die Welt sei eine Bühne und alle Sterblichen nichts weiter als Schauspieler auf derselben. Sollten Sie ihm beipflichten, so kann das missratene Leben Randolph Bentham Rutledges sowohl im Schein der Komödie als auch der Tragödie betrachtet werden - je nachdem, welchen Standpunkt der Zuschauer einnimmt. In den Augen seiner wüsten Zechbrüder war sein Dasein eher eine Burleske, vorausgesetzt es war genug Bares im Spiel. Für seine Gemahlin, Sprösslinge sowie Gläubiger glich es vielmehr einem Trauerspiel, das sie sich viel zu lange anzusehen gezwungen waren. Der Gentleman selbst (und den Titel sollte man in diesem Fall nun wirklich nicht allzu wörtlich nehmen) bezeichnete einst sein Erdendasein als Die Karriere eines Wüstlings , ein Titel, der ihm aber leider von einem unbedeutenden Künstler vor der Nase weggeschnappt wurde.

Die familiären Wurzeln besagten Gentlemans reichen zurück bis in die graue Vorzeit. Ungefähr acht Dekaden bevor William der Eroberer im Lande einfiel, trug es sich zu, dass ein ehrgeiziger Bauersmann aus dem Marktstädtchen Chipping Campden seine weltliche Habe auf einen alten, quietschenden Ochsenkarren lud und zu einer Reise ins Landesinnere aufbrach. Die Beweggründe für sein Abenteuer sollten der Nachwelt verborgen bleiben, wenngleich sein Vorhaben für die damalige Zeit recht ungewöhnlich anmutete - wurden doch die meisten angelsächsischen Bauern seinerzeit an ein und demselben Fleck geboren wie auch begraben. Überliefert ist lediglich, dass besagter Bauersmann nicht sonderlich weit kam - nur rund zwanzig Meilen Luftlinie gen Süden. Diese geringe Distanz sollte jedoch ausreichen, seine wirtschaftliche Situation von Grund auf zu verbessern.

Der Reisende, vom dem hier die Rede ist, hörte auf den Namen John of Campden. Der Sage nach legte er in einem fruchtbaren Tal am flachen Ufer des Flusses Coln eine Marschpause ein, an eben jener Stelle, wo die saftig grünen Wiesen das Heideland begrüßen. Er schirrte den Ochsen ab, entlud den Karren und setzte zum ersten von unzähligen tiefen Spatenstichen in die ertragreiche Erde an, womit er seinen Aufstieg in die blaublütigen Sphären des Landadels besiegeln sollte.

Wie ein einfacher Angelsachse zu solch einem Prachtstück von Grund und Boden kam - ob durch rechtschaffene Arbeit, gewiefte Betrügerei oder den cleveren Schachzug einer Vermählung -, entzieht sich unserer Kenntnis. Fest steht hingegen, dass seine Nachkommen in den darauf folgenden Jahrhunderten ausgesprochen hart arbeiteten, um solide Cottages, schmucke Dörfer und ansehnliche "Wollkirchen" zu errichten, die deshalb so hießen, weil alles, von den Grundpfeilern bis zu den Kerzenleuchtern, mit der gängigen Währung der Cotswolds bezahlt worden war: mit Schafen.

Sechs Jahrhunderte später - lange nachdem die Campdens aus unerklärlichen Gründen das p in ihrem Namen verloren hatten - erblickte wieder ein ehrsüchtiger John Camden das Licht der Welt. Mit den Erträgen aus dem florierenden Wollhandel ließ er ein vornehmes Herrenhaus unweit jener Stelle errichten, an der sein Vorfahr der Legende nach den ersten schicksalhaften Spatenstich gesetzt haben soll. Es befand sich auf einer Anhöhe und war aus dem honigbraun schimmernden Gestein erbaut, das für jene Zeit in der Region so typisch war. Das Haus bestach vor allem durch seine Ebenmäßigkeit und seine großzügigen Räumlichkeiten, und ohne Widerstand zollten die Dorfbewohner Chalcote Court und seinen Besitzern bedingungslosen Respekt. Der Prachtbau mit seinen vielen Erkerfenstern, Zinnen und steilen Dächern stellte die nach dem Erzengel benannte Dorfkirche St. Michae

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