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Verführt, verliebt - verraten? Baccara Bd. 1641 von LINDSAY, YVONNE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verführt, verliebt - verraten?

Seit Callie für den millionenschweren Unternehmer Josh Tremont arbeitet, steht sie wie unter einem Bann. Josh ist einfach zu unwiderstehlich ... Was ihr Boss ihr in heißen Nächten in Auckland bietet, ist zu verführerisch! Sie vergisst fast, dass er viel Geld gezahlt hat, damit sie bei den Palmers kündigt und seine Assistentin wird. Dabei hatte Callie sich nur aus einem Grund auf dieses gefährliche Spiel eingelassen: Sie soll Josh für die Palmers ausspionieren - denen sie unendlich viel verdankt. Dass sie sich in den Feind verlieben könnte, hätte Callie nie gedacht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863494537
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Baccara Bd.1641
    Größe: 253 kBytes
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Verführt, verliebt - verraten?

1. KAPITEL

"Aber richtig wohl fühle ich mich nicht dabei, Irene."

Sobald Callie den Satz ausgesprochen hatte, wusste sie, dass sie etwas Falsches gesagt hatte. Irenes Miene ließ keinen Zweifel daran. Obwohl kaum wahrnehmbar für einen Fremden, verriet das Mienenspiel ihrer Chefin ein gewisses Missfallen, das die meisten Angestellten von Palmer Enterprises in Panik versetzt hätte.

"Aus welchem Grund, Callie?"

"Nun ..." Callie rang nach Worten. "Ich denke, es ist auch nicht legal. Er lässt mich doch bestimmt eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben."

"Darüber brauchst du dir nicht den Kopf zu zerbrechen", erwiderte Irene. "Du weißt ja, wie sehr wir dich als Angestellte schätzen. Du gehörst quasi zur Familie, und solltest du tatsächlich in Schwierigkeiten geraten, lassen wir dich nicht hängen."

Beim Wort "Familie" wurde Callie warm ums Herz. Sie verdankte den Palmers, besonders Irene Palmer, wirklich alles. Ohne Irene hätte es für sie keine Ausbildung gegeben, folglich auch keine gut bezahlte Stelle, keine schöne Wohnung und auch nicht die schicken Designerschuhe, die sie so liebte.

"Der Zeitpunkt ist ideal für uns", fuhr Irene schwärmerisch fort.

"Wie meinst du das?" Callie schaute ihre Chefin und Mentorin vertrauensvoll an.

Irene war die erste Erwachsene gewesen, die ihr Hoffnung auf eine bessere Zukunft gemacht hatte. Sie hatte Callie davon überzeugen können, etwas aus ihrem Leben zu machen. Erst später hatte Callie begriffen, dass ihre Wohltäter mehr als nur Dankbarkeit von ihr erwarteten. Jetzt, nach zwölf Jahren, fragte sie sich manchmal, wie lange sie noch in der Schuld der Palmers stand.

"Glaub mir, zu jeder anderen Zeit würde ich dich als meine Sekretärin und Assistentin schmerzlich vermissen. Aber der neue Ehrenkonsul von Guildara soll noch vor Weihnachten ernannt werden. Bis dahin sind es nur noch neun Wochen, nicht wahr?"

Callie hatte aufmerksam zugehört und nickte.

"Verstehst du, das ist die ideale Gelegenheit für uns", sagte Irene eindringlich. "In ganz Neuseeland rechnet man damit, dass Bruce Konsul wird. Dich kennt man zwar als meine Privatsekretärin, aber niemand kann erwarten, dass du mit nach Guildara ziehen möchtest. Also musst du dir eine neue Aufgabe suchen."

Als Callie immer noch nichts sagte, hob Irene die rechte Hand mit den makellos manikürten Fingernägeln. "Ja, ich weiß, du hast damit gerechnet, die neue Teamleiterin für Entwicklungsstrategien zu werden. Aber wenn wir Tremonts Maulwurf nicht finden und sein geschäftsschädigendes Verhalten nicht abstellen können, brauchen wir so ein Team bald nicht mehr, weil es Palmer Enterprises dann nicht mehr geben wird." Auf einmal schimmerten Tränen in Irenes Augen. "Ich will alles tun, um unsere Firma zu retten, und du musst mir dabei helfen, Callie. Wie gesagt, es ist der ideale Zeitpunkt für dich, bei Tremont einzusteigen."

Callie drehte sich vor Entsetzen fast der Magen um. Sie wusste zwar schon länger, dass Josh Tremont mit seiner Firma ein harter Konkurrent war. Aber dass er eine solch große Gefahr für die renommierte Firma der Palmers bedeutete, hätte sie nicht gedacht. Die Lage war also viel schlimmer, als sie vermutet hatte.

Diese Erkenntnis legte sich wie eine bleierne Last auf ihre Schultern. Seufzend fügte sich Callie in das Unvermeidliche. "Dann muss ich wohl bei Tremont einsteigen und spionieren."

"Ich bitte dich, Callie, so etwas würde ich dir doch niemals vorschlagen." Irene wischte sich rasch die Tränen fort, und im nächsten Moment lächelte sie schon wieder gefasst. Auch jetzt zeigte sich in ihrem fein geschnittenen Gesicht kaum eine Falte.

Der Grande Dame waren ihre fünfundsechzig Jahre wirklich nicht anzusehen. Sie strahlte eine zeitlose Eleganz aus, die jedoch auch etwas Unnahbares hatte. Es gab nicht viele Menschen, die Irenes Vertrauen erlangten. Callie gehörte zu diesen wenigen Menschen.

"

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