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Verführt in einer Wüstennacht von Brock, Andie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.06.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verführt in einer Wüstennacht

Scheich Zayed hat keine Wahl: Um den Frieden für sein Land zu sichern, muss er seinen Ruf als Playboy-Prinz loswerden - und heiraten! Da kommt ihm die betörende Nadia gerade recht. Angeblich ist sie auf der Flucht vor ihrer Familie und eine Vernunftehe mit Zayed erscheint als einzige Rettung. Doch anders als geplant, knistert es bald immer sinnlicher zwischen ihnen. Und in einer heißen Wüstennacht kann Zayed den verführerischen Reizen seiner Braut schließlich nicht mehr widerstehen. Da gesteht sie ihm, wer sie wirklich ist: ausgerechnet die Tochter seines größten Feindes!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 07.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706777
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1371 kBytes
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Verführt in einer Wüstennacht

1. KAPITEL

Hoffentlich war sie nicht zu spät gekommen.

Als Nadia sich dem Palast näherte, sah sie die Gruppe junger Frauen bereits durch die großen Pforten nach draußen strömen. Mit den farbenfrohen flatternden Gewändern erinnerten sie an einen Schwarm bunter Schmetterlinge.

Hastig drängte Nadia sich durch den Strom der Haremsdamen, denn das waren diese Frauen. Die schönsten Frauen im ganzen Königreich, handverlesen und herausgeputzt, um dem soeben gekrönten Scheich Zayed Al Afzal zu willig zu Diensten zu sein. Nur schien es, als hätte keine von ihnen sein Wohlwollen erregt, offenbar war keine von ihnen gut genug für den mächtigen Scheich, keine entsprach seinem hohen Standard. Und so finster, wie die Palastwachen dreinschauten, musste etwas ganz schrecklich schiefgelaufen sein.

Nun, dann würde sie sich eben mehr anstrengen müssen. Nadia duckte sich, raffte den durchsichtigen langen Rock und schaffte es, ungesehen durch die Pforte zu schlüpfen, als die Wachen für einen Moment von so viel nackter Haut der Besucherinnen abgelenkt waren.

Nadia rannte los, durch die große Halle. Auf dem Marmorboden verursachten ihre Sandaletten bei jedem Schritt klackernde Geräusche, der mit Juwelen besetzte Hüftgürtel und die goldenen Reifen um Hand- und Fußgelenke klimperten verräterisch laut.

Vor ihr lag eine offene Tür, blind und atemlos rannte sie hindurch, in ihrem Kopf nur der eine Gedanke, dass man sie nicht aufhalten durfte. Sie musste unbedingt zu Scheich Zayed Al Afzal.

Schlitternd kam sie zum Stehen, als sie sich in dem pompösen Empfangssaal wiederfand. Da, weiter hinten am Ende des riesigen Raumes, saß tatsächlich Scheich Zayed auf seinem goldenen Thron.

Reglos starrten sie einander an. Nadia atmete heftig aufgrund ihres Spurts, und das verhasste knappe Oberteil, dazu gedacht, die Rundungen einer Frau perfekt zur Geltung zu bringen, schnitt ihr mit jedem Atemzug in die Haut, ihre Bauchmuskeln hoben und senkten sich mit dem schweren Hüftgürtel, der eigene halb nackte Körper ein Symbol für alles, was sie verachtete.

Nun, auf jeden Fall gehörte ihr die ungeteilte Aufmerksamkeit des Scheichs. Sie fühlte seinen Blick über sich wandern, und ihre Haut begann zu brennen.

Das war ihr Moment, ihre einzige Chance. Eine weitere würde sie nicht bekommen. Trotzdem zögerte sie. Dieser Scheich Zayed ... er war keineswegs so, wie sie sich ihn vorgestellt hatte. Er war groß ... und außerordentlich attraktiv. Den dunklen Anzug im westlichen Stil trug er mit souveräner Eleganz, das Jackett betonte seine breiten Schultern. Der Kragen des weißen Hemdes stand offen, die Krawatte war gelockert ... die Verkörperung der Lässigkeit. Und doch hielt er die Finger verkrampft um die goldenen Löwenköpfe der Armlehnen gekrallt.

Augenkontakt, das war es, was sie jetzt erreichen musste. Mit einem tiefen Atemzug warf sie den Kopf zurück, nahm all ihren Mut zusammen und blickte ihm direkt entgegen. Doch das war noch schlimmer als erwartet. Denn das waren nicht die grausamen Augen eines gnadenlosen Mörders ... Die schönen dunkelbraunen Augen, in denen Wärme schimmerte, waren allerdings noch gefährlicher. Augen, die einen zum Schmelzen bringen konnten. Augen, die einen in eine Falle lockten ...

Plötzlich hörte sie das harsche Schnaufen der Palastwache hinter sich, doch da war es bereits zu spät. Mit eisernem Griff packte der Wachmann sie, bevor sie entkommen konnte.

"Verzeihung, Hoheit. Diese hier ist uns entwischt."

Diese hier? Wie konnte er es wagen, so über sie zu reden? Wütend wollte sie sich aus dem schmerzenden Griff winden, doch vergeblich. "Ich wäre dir dankbar, wenn du deine schmutzigen Hände von mir nimmst!"

"Du hast gehört, was die Lady wünscht." Zayed stand auf. "Lass sie los."

"Hoheit ..." Den Kopf geneigt, ließ der Wachmann Nadia los und trat zurück.

"Und in Zukunft erwarte ich, dass meine Anweisungen auf zivilisierte Art ausgeführ

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